Über die wachsende Unart, ernsthafte Rezensionen mit "nein" zu bewerten.


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.01.2014 12:28:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.01.2014 12:31:01 GMT+01:00
Thomas Brasch meint:
Schon an anderen Stellen habe ich angemerkt, dass mir in jüngerer Vergangenheit eine wachsende Missgunst unter den Rezensenten auffällt. Hier bei Murakami wird es wieder eklatant deutlich, wenn man sich die Rezensionsbewertungen ansieht. So viele "nein" sind mir nicht nachvollziehbar, da alle Rezensionen sicher hilfreich sind - doch offensichtlich manchen Lesern nicht in seiner Einschätzung bestätigen. Doch dies ist meines Erachtens nicht der Sinn der "nein" Funktion, Rezensenten für ihre Einschätzung abzustrafen. Ich wünsche mir vielmehr unterschiedliche Bewertungen, um auch meinen subjektiven Eindruck eines Buches etwas zu objektivieren. Und auch in vielen enttäuschten Rezensionen sind berechtigte Aspekte, auf die ich im Nachhinein gerne aufmerksam gemacht werde. Dies macht ja gerade den Reiz der Rezension-Sammlung aus. Die "nein"-Klicker, die dies auch meist kommentarlos machen, agieren einzig destruktiv in dieser Rezensionskultur. Ich finde das eine bedauerliche Entwicklung, da sie mir das Verfassen von Rezensionen zunehmend verleidet. Aber vielleicht habe ich ja auch irgendwas missverstanden.

Veröffentlicht am 19.02.2014 10:01:30 GMT+01:00
Aufziehvogel meint:
Du kritisierst ein System was seit mindestens 5 Jahren fast ausschließlich für Missbrauch genutzt wird? Missbrauch basierend auf das verfassen von Fake Rezensionen. Da finde ich den "Nein" Button gegen noch konservativ. Wenn Amazon an dem System nichts ändert, und das werden sie nicht, wird sich auch an den Rezensionen hier nichts ändern. Die Qualität der Verfasser und der Kommentare unter den Rezensionen werden gleich mangelhaft bleiben.

Wenn da eine 1 Sterne Rezension zum neuen Murakami Roman auftaucht, wo das Buch peinlich genau rezensiert wird, weil der Leser Beispielsweise die japanische Kultur nicht nachvollziehen kann, ist es doch klar, dass die Murakami Fans dann auf "Nein" klicken werden. Ich hab es erst kürzlich hier geschrieben, wer eine Rezension verfasst, diese Online stellt, muss sowohl mit Fürsprechern, als auch mit Gegensprechern rechnen. Bei einem beliebten Produkt ist es doch klar, wenn es schlecht rezensiert wird, dass die Rezension auch übermäßig schlecht bewertet wird. Es ist doch, so gesehen, ganz normal. Rezensent bewertet beliebtes Produkt schlecht, Kunden bewerten Rezension schlecht, weil sie nicht ihre Meinung teilt. Es muss sich keiner rechtfertigen, nur weil er eine Rezension mit "Nicht hilfreich" bewertet. Dafür ist der Button ja da. Aber man kann. Nur doof das der Rezensent sich meistens in den Kommentaren zu angesprochener Kritik meistens auch nicht mehr äußert.

Ich verfasse für Amazon kaum noch Rezensionen, einfach weil fast überwiegend Blödsinn gepostet wird. Ich kann deine Kritik durchaus verstehen, allerdings mache ich mir schon lange keine Gedanken mehr darüber. Das System um die Amazon Rezensionen wird missbraucht, und entweder ist Amazon zu dumm dafür, dies zu bemerken, oder sie finden es selbst noch amüsant, was hier für Unsinn so verzapft wird. Ich habe meinen eigenen Blog, der ist gut besucht, dumme, inhaltslose Kommentare kann ich löschen und downvoten kann man mich ebenfalls nicht ;)
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Erster Beitrag:  29.01.2014
Jüngster Beitrag:  19.02.2014

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