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Der vierzehnte Stein
 
 

Der vierzehnte Stein (Broschiert)

von Fred Vargas (Autor), Julia Schoch (Übersetzer)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 480 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 8., Aufl. (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746622751
  • ISBN-13: 978-3746622750
  • Originaltitel: Sous les vents de Neptune
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 9.224 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 14 in  Bücher > Krimis & Thriller > Nach Ländern > Frankreich

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Welcher Kommissar hat ihn nicht, den „Feind aus alten Tagen“? -- Als der Pariser Kommissar Adamsberg durch Zufall auf einen Mordfall an einem jungen Mädchen stößt, der sich in der Nähe von Straßburg zugetragen hat, erinnert ihn dies an das Tatmuster eines Serienmörders, der nie gefasst und schon seit etwa 15 Jahren für tot gehalten wurde. Es ist Adamsbergs „Dämon“ aus seiner Zeit als junger Polizist, der einstmals so einflussreiche und mächtige Richter Fulgence. Dieser „Richter Gnadenlos“ hatte nicht nur einen dunklen Hintergrund, sondern war vor vielen Jahren auch verantwortlich dafür, dass Raphael, der Bruder Adamsbergs, eines Mordes beschuldigt wurde, diese Anklage nie verwand und danach spurlos verschwand.

Doch dies alles ist zunächst nur eine Ahnung und -- in den Augen seiner Kollegen -- ein Hirngespinst. Unterdessen wird Adamsberg zusammen mit einigen Mitarbeitern für zwei Wochen in die kanadische Provinz Québec zu einem internationalen Polizeilehrgang geschickt. Als er dort eine Affäre mit einer jungen Französin beginnt und diese kurze Zeit später ermordet aufgefunden wird, hat die Vergangenheit Adamsberg endgültig eingeholt. Die Tote weist die gleichen Wunden auf wie vor Jahrzehnten die Opfer des Serienmörders.

Es ist doch bemerkenswert, mit welcher Gründlichkeit uns die französische Autorin Fred Vargas immer wieder mit ihren genauso poetischen wie schicksalhaften Geschichten in ganz eigene Erzählwelten entführt. Kriminalromane sind zum Glück immer Fiktion, doch mit ihrem verschrobenen Kommissar, der seine Fälle mehr intuitiv als analytisch auflöst, und mit den sehr menschlich gezeichneten skurrilen Figuren, schafft Vargas eine Phantasiewelt, die in der Kriminalliteratur ihresgleichen sucht. In diesem Roman ist es Adamsbergs Kollegin Retancourt, die als starke und eigenwillige Frauenfigur dem Plot eine überraschende Wendung gibt.

Der vierzehnte Stein (übrigens eine Anspielung auf das chinesische Ma-Jongg-Spiel) ist eine gelungene Fortsetzung der Adamsberg-Saga. Vargas’ Romane stecken voller Symbolik, ob es nun blaue Kreidekreise auf Pariser Straßen (in Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord) sind, geheimnisvolle Zahlen auf Türen (in Fliehe weit und schnell) oder hier die Spuren eines Dreizacks als Wundmal bei den Opfern eines pathologischen Serientäters.

Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass in Der vierzehnte Stein die Übersetzung aus dem Französischen zumindest teilweise recht eigenwillige Wege einschlägt, wenn z.B. eine Mordkommission als „Mordbrigade“ und das Département Bas-Rhin grundlos mit „Niederrhein“ (statt deutsch „Unterelsass“) übersetzt wird, oder wenn die Übersetzerin den Québécois einen Dialekt verpasst, der jenseits von Gut und Böse liegt. Doch dieser Wermutstropfen sollte weder Vargas-Fans noch abenteuerlustige Krimileser abschrecken, sich einen Tag Urlaub zu nehmen und sich in der wunderbar eigenen Welt Adamsbergs und seiner Mitstreiter einzunisten. --Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa." (Die Zeit)

"Ein Kriminalroman, so atemlos wie fesselnd." (Elle)

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59 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der siebte Krimi des Vargas-Universums, 23. Dezember 2006
Ungewöhnlich viel Zeit lässt sich Fred Vargas in "Der vierzehnte Stein" mit der Entwicklung der Handlung - tatsächlich scheint sie bisweilen das Genre "Kriminalroman" zu verlassen, um sich statt dessen der Vergangenheit und den seelischen Abgründen ihres Protagonisten, des Pariser Kommissars Jean-Baptiste Adamsberg, zu widmen. Jene Leser, welche - wie ich - die Vargas-Romane auch wegen der wunderbar verschrobenen und zutiefst menschlichen Charaktere schätzen gelernt haben, werden das - und vor allem die ca. 200 Seiten mehr - zu schätzen wissen.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Vargas-Krimis spielt "Der vierzehnte Stein" nur teilweise in Frankreich: Direkt zu Beginn verschlägt es Adamsberg mitsamt mehrerer Mitglieder seiner Mordkommission nach Québec, zu einem DNA-Lehrgang bei den "Kollegen" der Gendarmerie Royale du Canada. (Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist die Übersetzung des kanadischen Slangs - zugegebenermaßen aber sicherlich eine Herkulesarbeit.) Diese Reise bildet den Ausgangspunkt für eine sowohl kriminologische als auch persönliche tour de force für den einzelgängerischen, melancholischen Adamsberg - und mehr kann ich nicht verraten, ohne zuviel vorwegzunehmen (vom Lesen des Klappentextes des Buches sei in diesem Sinne ebenfalls dringend abgeraten).

Vargas-Einsteigern sei übrigens angeraten, nicht mit" Der vierzehnte Stein" zu beginnen. Abgesehen von ihrem ersten Roman, "Im Schatten des Palazzo Farnese", hängen all ihre Krimis durch die wiederkehrenden Figuren mehr oder weniger zusammen. Die Reihenfolge sieht so aus:

(0: Im Schatten des Palazzo Farnese)
1: Die schöne Diva von Saint Jacques
2: Das Orakel von Port-Nicolas
3: Der untröstliche Witwer von Montparnasse
4: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord
5: Bei Einbruch der Nacht
6: Fliehe weit und schnell
7: Der vierzehnte Stein
8: Die dritte Jungfrau

Mein Fazit: Ein hochspannender Krimi mit tiefen Einblicken in die Seele des Protagonisten, Kommissar Adamsbergs. Vargas-Neulingen empfehle ich allerdings, mit "Die schöne Diva von Saint-Jacques" zu beginnen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Rettung für verregnete Ferien, 14. August 2005
Diese Rezension stammt von: Der vierzehnte Stein (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat mir tatsächlich meinen Urlaub gerettet.
Von einem anderen Rezensenten wurde bemängelt, dass die Story unglaubwürdig wäre. Nun ja, ich gehe bei Büchern generell nicht davon aus, dass sie der Realität entsprechen müssen. Solch einen hervorragenden Krimiroman schreibt das Leben nicht selbst.
Vargas lässt mystische und realistische Komponenten zusammenfließen, um sie am Ende wieder fein säuberlich von einander zu trennen.
Was mir besonders gefallen hat: die Story ist wirklich neu :-)
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi im Romanstil gleich Unterhaltung und Spannung, 24. Dezember 2007
Von Buecherfans "www.buecherfans.de" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   

Da ich gerne Krimis lese und gute Romane, ist dieses Buch genau die richtige Mischung. Meine Erwartung spannend unterhalten zu werden wurde voll erfüllt.Die Hauptrolle spielt der Pariser Kommissar Jean Baptiste Adamsberg, weil meistens in Frankreich gemordet wird. Die Handlung in diesem Krimi spielt in Kanada. Der Kommissar löst diesen Fall mit Gefühl und Intuition. Mir hat der Krimi gut gefallen und daher kann ich ihn nur weiterempfehlen.
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2.0 von 5 Sternen kein Volltreffer!
Ich habe schon viel bessere Bücher (*) von Fred Vargas gelesen. Das war vermutlich auch der Grund, dass ich bei "Der vierzehnte Stein" bis zum Ende durchgehalten habe... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Stunden von Bernd Hußnätter veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Der bisher beste
Der beste Krimi für mich aus der Adamsberg- Reihe.
Adamsberg wird erst für verrückt erklärt, anschliessend selbst zum Gejagten und arbeitet seine Familiengeschichte... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von Thorsten Fischer veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Ist der Leser das Opfer? Nicht unbedingt!
Wenn ich an Jean-Baptiste Adamsberg denke, dann muss ich an einen zerzausten, seltsamen und ungepflegten Kautz denken. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Günter Huber veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Hervorragende Unterhaltung, mangelnde Sorgfalt bei der Übersetzung
Ein Krimi muß nicht zwingend realistisch sein, um sprachlich gut und spannend zu unterhalten. Dieser Krimi will meiner Meinung nach gar nicht realitätsnah sei. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ingrid-s- veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Nicht in Bestform
Vargas Protagonist, Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg, leidet unter panikartigen Attacken, über deren Ursache uns die Autorin lange Zeit im Unklaren lässt. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Manfred Küper veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen EIN ECHTES HIGHLIGHT ZEITGENOESSICHER KRIMINALLITERATUR
DER VIERZEHNTE STEIN ist VARGAS bisher bester Kriminalroman. Er vereint alles, was einen echten VARGAS ausmacht: ein sehr spannender Plot, eine angemessene Zahl von Toten, einen -... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von olschewski-bi veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen deus ex machina....
... ist, wenn man diesen Roman zur Grundlage nimmt, eine Möglichkeit, die Handlung mit vollkommen unrealistischen Figuren voranzutreiben und dem Herrn Komissar den Hintern zu... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von orphen veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Vargamania
Diese Fred Vargas macht ähnlich süchtig wie Stieg Larsson. Gottseidank lebt sie noch. Der 14. Stein wurde erworben weil in der 3. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Carol Kidd veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wieder ein einzigaritger Krimi
Fred Vargas hat auch beim "vierzehnten Stein" wieder ihre Einzigartigkeit bewiesen. Die Verbindung der unterschiedlichen Schauplätze und Handlungsstränge garantiert erstklassige... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Barbara C. Öngendt veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Grauenhaft übersetzt
Man kann über den Roman an sich geteilter Meinung sein - mir hat er gefallen. Was mir aber die Lektüre vergällt hat, war die Übersetzung. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Peter Panther veröffentlicht

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