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Kommentar: Erste Auflage 2011 27,4 x 18,6 x 11,8 cm, gebunden Suhrkamp Verlag, 12.12.2011. 5300 Seiten UNGELESENE MÄNGELEXEMPLARE. Einbände minimal berieben - bestoßen, als Mängelexemplar gekennzeichnet. Ungelesen, Seiten sauber, nicht verknickt. Exemplare in sehr gutem Zustand. Rote Einbände wie abgebildet, keine Broschuren - Einbände sind gebunden. Schuber hat leichte Beschädigungen ( Kratzer, Einrisse). 9783518061756
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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Werke. Frankfurter Ausgabe (7 Bände in Kassette) Broschiert – 12. Dezember 2011

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Produktinformation

  • Broschiert: 5300 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (12. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518061755
  • ISBN-13: 978-3518061756
  • Originaltitel: A la recherche du temps perdu
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 11,5 x 27,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 88.294 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marcel Proust wurde am 10. Juli 1871 in Auteuil geboren und starb am 18. November 1922 in Paris. Sein siebenbändiges Romanwerk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ist zu einem Mythos der Moderne geworden.

Eine Asthmaerkrankung beeinträchtigte schon früh Prousts Gesundheit. Noch während des Studiums und einer kurzen Tätigkeit an der Bibliothek Mazarine widmete er sich seinen schriftstellerischen Arbeiten und einem – nur vermeintlich müßigen - Salonleben. Es erschienen Beiträge für Zeitschriften und die Übersetzungen zweier Bücher von John Ruskin. Nach dem Tod der über alles geliebten Mutter 1905, der ihn in eine tiefe Krise stürzte, machte Proust die Arbeit an seinem Roman zum einzigen Inhalt seiner Existenz. Sein hermetisch abgeschlossenes, mit Korkplatten ausgelegtes Arbeits- und Schlafzimmer ist legendär. „In Swanns Welt“, der erste Band von Prousts opus magnum, erschien 1913 auf Kosten des Autors im Verlag Grasset. Für den zweiten Band, „Im Schatten junger Mädchenblüte“, wurde Proust 1919 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Die letzten Bände der „Suche nach der verlorenen Zeit“ wurden nach dem Tod des Autors von seinem Bruder herausgegeben.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

64 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Thieme am 18. November 2012
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Die Ausgabe folgt der Frankfurter Ausgabe (sieben Bände, 298 Euro) und ist eine Überarbeitung der Übersetzung von Eva Rechel-Mertens durch Luzius Keller ("durchgehend revidiert und stellenweise neu gefaßt", Anmerkungen, Band 1, Seite 638).

Die Rechtschreibung ist dem Text angemessen (daß statt dass).

Die Bücher sind gebunden, die Buchdeckel jedoch dünn, aber dicker als bei einem Taschenbuch. Die Seiten sind nicht zu dünn und nur sehr wenig durchsichtig. Insgesamt ansprechende Qualität.

Jeder Band hat Nachwort, Anmerkungen und Kommentare, Resümee, Bibliographie und Namensregister. Der Anhang bezieht sich nur auf den jeweiligen Band.

Im ersten umfaßt er 96 von 715 Seiten, im dritten und umfangreichsten 156 von 997 Seiten.

Das Resümee benennt Ereignisse mit Seitenzahlen: "Trügerische Beruhigung durch die Liebesspiele mit Albertine (109)", (Band 5, Seite 679).

Auf Anmerkungen und Kommentare wird im Text durch hochgestellte Zahlen verwiesen, die auf jeder Seite wieder bei eins beginnen und im Anhang unter der Seitenzahl aufgeführt sind: "Seite 414: 1 Aus der Folge mehrerer, sich wiederholender Spazierfahrten wird im folgenden eine einzelne herausgegriffen. Seite 415: 1 Im unmittelbaren Kontext steht das Motiv der mit Efeu überwachsenen Kirche in Verbindung ..." (Band 2, Seite 809).

Wer 298 Euro nicht ausgeben will, hat in der "kleinen" siebenbändigen Ausgabe (98 Euro) einen Zuwachs an Qualität gegenüber der dreibändigen (68 Euro), der den Kauf nicht bereuen läßt.

Meine uneingeschränkte Empfehlung.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karolina am 21. April 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Proust ist natürlich unerreichbar. Wer allerdings anfängt, diesen Roman zu lesen ist immer in Gefahr zu scheitern. Ich selbst habe ca 100 bis 150 Seiten benötigt, um in diesen Duktus und vor allem in das Denken dieses unglaublichen Autors einzufinden. Dann ist aber wirklich ein tolles Erlebnis, das einen persönlich immer wieder betrifft.
Viele Feststellungen und Beschreibung der Gefühls- und Gedankenwelt haben mir eigene unklare Empfindungen und Beobachtungen klar werden lassen. Die Veränderung von Menschen im Zeitlauf und in der Wahrnehmung ist etwas, dass vermutlich jeder bei sich bermerkt. Aber so ausgearbeitet und so weit gedacht ergibt es eine meisterhafte Darstellung.
Daneben ist auch in der deutschen Übersetzung die Sprache unfassbar eindrucksvoll - auch wenn Proust selber es nicht immer schafft, seine eigenen Sätze sinnvoll zu Ende zu bringen.
Ich selbst bin gerade dabei den Roman zum zweiten Mal zu Ende zu lesen. Mein Empfehlung: Nicht als einziges Buch lesen, sonst dreht man durch. Ich selbst lese es in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Sportstudio, da ich dort meine Konzentration am besten zusammenhalten kann. Und die ist nötig; denn auch wenn der Text einen in seinen Bann zieht, ist es kein Text der von selber Aufmerksamkeit herstellt.
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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Johannes Spittler am 14. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Eine editorische Meisterleistung, fast so monumental wie der Roman selbst! Worum geht es? Ein junger Mann, Marcel, ist auf der Suche nach seiner Identität als Künstler. Begabt mit einer ausserordentlichen Sensibilität, verspürt er die Berufung zum Schriftsteller - dennoch zweifelt er an seinem Talent, das "Wesentliche hinter den Dingen" zu erfassen. Beglückend, aber auch irritierend empfindet er gelegentliche Momente rauschhafter Ekstasen, mystische Zustände erweiterten Bewusstseins, hervorgerufen durch einen Duft, einen Klang, ein Bild oder auch den Geschmack eines Sandtörtchens (die berühmte "Madeleine"-Episode). Marcel möchte dem Geheimnis dieser Ekstasen auf die Spur kommen, er fühlt, dass sie etwas mit Erinnerung an Vergangenes zu tun haben und macht sich auf die Suche nach der (vermeintlich) verlorenen Zeit. Er erinnert sich an seine Kindheit auf dem Lande (Combray) und in Paris, an Aufenthalte an der See, an wenig beglückende Liebes-, oder vielmehr Eifersuchtsbeziehungen und an seinen gesellschaftlichen Aufstieg in der Welt der Salons zur Zeit der "Belle Epoque", die in grandioser Ausführlichkeit, wenn auch wenig schmeichelhaft beschrieben wird. Die Themen Künstlertum und Homosexualität (bei Proust eng aufeinander bezogen) nehmen dabei breiten Raum ein. Doch der Blick zurück auf Vergangenes kann das Rätsel jener seltsam rauschhaften Ekstasen nicht lösen.Lesen Sie weiter... ›
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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mag Sarah Krampl am 19. Mai 2013
Format: Broschiert
Proust zu lesen bedeutet eine Welt zu betreten, deren Luft so dünn wird, dass man das Gefühl hat, in eine eigene sterile, saubere Geisteswelt einzutauchen. In diesem Roman kommen nur die subtilsten, „saubersten“ Gedanken vor. Es gibt nur Geist, keine Erde. Die Keime, die wahrgenommen werden, strahlen ausschließlich aus dem Gewissen aus. In diesem Roman geschieht nichts ruckartiges, die „Action“ findet im Inneren des Protagonisten statt, die äußeren Ereignisse lösen eine Lawine an Gedanken, Erinnerungen, Gefühlen und Überlegungen aus, die der Autor meisterhaft in allen Details darlegt.
14 Jahre hat Proust an diesem 7-Bändigen Werk gearbeitet, immer wieder Änderungen und Korrekturen vorgenommen. Von schwächlicher Gesundheit, aber reich, konnte sich Proust ein Leben lang mit Kunst und Kultur befassen und in Kontakt mit Persönlichkeiten aus den höchsten Bildungs- und Aristokratiekreise treten.

„Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ist ein grandioses Werk, das allgemein von Zeit, Erinnerung, Liebe, Eifersucht und bürgerlichem, aristokratischen Leben in der Zeit der Belle Epoque in Frankreich erzählt. Als Bildungsroman breitet sich die bürgerliche Welt des 19. und frühen 20. Jahrhundert zum Greifen nahe vor dem Leser aus, manche der zahlreichen Protagonisten, wie dem Ich- Erzähler oder Odette und Madame de Guermantes wird man nie wieder vergessen können. Minutiös werden sämtliche Landschaften beschrieben, Proust schreibt seitenlang nur über Sträucher und Blumen zum Beispiel, die er in einem Park sieht und zwei Bücher später tauchen dieselben Sträucher und Blumen wieder in seiner Erinnerung auf.
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