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Der verlorene Horizont. Ein utopisches Abenteuer irgendwo in Tibet.
 
 

Der verlorene Horizont. Ein utopisches Abenteuer irgendwo in Tibet. (Taschenbuch)

von James Hilton (Autor), Herbert E. Herlitschka (Übersetzer)
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 251 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 7 (Dezember 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492239633
  • ISBN-13: 978-3492239639
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 22.889 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Zeit, 06.07.2000
Ludger Lütkehaus widmet sich in einer Sammelrezension jener Sorte von Literatur, gegen die, wie er sagt, "kein intellektuelles Kraut gewachsen ist": der Esoterik. Gewachsen ist es freilich schon, wie man den ausführlichen Adorno- und Blochzitaten zu Beginn der Rezension entnehmen kann - nur müsse die vollständige Wirkungslosigkeit noch der brillantesten Attacken attestiert werden.
1) Markus Hammerschmitt: "Instant Nirwana" (Aufbau Verlag)
Der "Ex-Tarot-Gläubige" Marcus Hammerschmitt hat eine Abrechnung mit allem Esoterischen geschrieben, die, so Lütkehaus, wenigstens in ihrem Anfangs-Furor mit Adornos Aphorismen wider den faulen Zauber durchaus mithalten kann. Genauso aber wie dieser spreche der Autor zu sehr von außen, um das von der "Geisterkrankheit" befallene Publikum erreichen zu können. Der Rezensent rät, am Phänomen wenigstens Seufzen und Sehnsucht nach "metaphysischem Bedürfnis" ernst zu nehmen.
2) Janwillem van de Wetering: "Reine Leere" (Rowohlt Verlag)
De Wetering, exzellenter Krimiautor mit vierzigjähriger Buddhismuserfahrung, ist über dem Meditieren die "freundlich-ironische Heiterkeit" nicht abhanden gekommen, versichert Lütkehaus. Dieser Erfahrungsbericht aus der Welt buddhistischer Erleuchtung ist denn auch, so Rezensent Lütkehaus, ein "herrliches Buch", aus dem zuletzt tatsächlich so etwas wie Weisheit spreche.
3) Alexandra David-Néel: "Im Banne der Mysterien" (Nymphenburger Verlag)
Dieses nachgelassene Buch der Tibetforscherin Alexandra David-Néel, mustert, so der Rezensent, mit "sarkastischem Mutterwitz" die esoterischen Gemeinschaften aller (Gesellschafts-)Klassen in England und Frankreich. Die in den Schilderungen zutage tretende Leichtgläubigkeit der Anhänger könne beim Leser durchaus "psychohygienische" Effekte zeitigen.
4) Alexandra David-Néel: "Unsterblichkeit und Wiedergeburt" (Nymphenburger Verlag)
Gar nicht peinlich findet der Rezensent, ganz im Gegensatz zur Autorin die "Vorstellung vom Aufhören des Daseins". Entsprechend hat er wenig Verständnis für das Wohlwollen, das sie den tibetanischen, chinesischen und indischen Wiedergeburtslehren entgegenbringt. Zusätzlich wendet er ein, dass der ursprüngliche Therevada-Buddhismus gerade vom vollständigen Erlöschen "aller Daseinsfaktoren" im Nirwana ausgeht.
5) Martin Brauen: "Traumwelt Tibet" (Verlag Paul Haupt)
"Maßstab setzend", so Rezensent Lütkehaus, ist dieses Tibet-Kompendium. Die historische Darstellung positiver wie negativer Tibet-Trugbilder sei verdienstvoll - nicht zuletzt in der Schilderung der nazistischen "Ariosophie", die in einer gegenwärtig erstarkenden "braunen" Esoterik wieder auflebe.
6) James Hilton: "Der verlorene Horizont" (Arche Verlag)
James Hiltons Bestseller "Der verlorene Horizont" aus dem Jahr 1933 hat den Mythos vom Land Tibet als dem "Shangri-La", dem Paradies der Weisen erschaffen. Der Bericht von dieser friedlichen und maßvollen herbeigeträumten Weltgegend, so der Rezensent, ist "nach wie vor faszinierend und überaus spannend zu lesen."

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Die Mönche im Lama-Kloster von Schangri-La, im »Tal aller heiligen Zeiten«, halten ihre Gemeinschaft für die letzte Oase, in der die geistigen Schätze der Menschheit aufbewahrt und lebendig erhalten werden, geschützt vor Kriegen und Katastrophen und vor der Hast und den Zwängen der technischen Welt. Durch eine List wollen sie ihr einsames Kloster im Himalaya vor dem Aussterben bewahren und entführen mit Hilfe eines Flugzeugs eine kleine Gruppe von Engländern und Amerikanern in diesen entlegenen Winkel Tibets ... James Hiltons Klassiker liest sich spannend wie ein Kriminalroman. In den unsicheren Jahren zwischen den beiden Weltkriegen geschrieben, entspricht seine romantische Utopie dem Wunsch nach Frieden und hat bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

»Hilton hat sich eine Zuflucht erdacht, wo Auserwählte ein dunkles Zeitalter von Krieg und Haß überleben können, bis die Menschheit bereit ist für ein Leben in Frieden.« Süddeutsche Zeitung

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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Phantasievolles und Phantastisch, 4. Februar 2004
Diese Rezension stammt von: Der verlorene Horizont. Roman. (Taschenbuch)
Eine unglaublich faszinierende Geschichte, die einen nicht nur für die Zeit des Lesens gefangen nimmt. Selten ist der Schauplatz einer Handlung so "spürbar" beschrieben worden, selten war die Sogwirkung einer Story so stark. Und ebenso selten ist es gelungen, den Geist eines Romans filmisch so überzeugend einzufangen wie in Frank Capra's sehr empfehlenswerter Verfilmung von 1937 (dtsch. Titel: IN DEN FÄNGEN VON SHANGRI-LA).
Der Roman allein ist aber schon für sich ausdrucksvoll genug, um filmische Bilder im Kopf des Lesers hervorzurufen.
Alles in allem ein Buch, das zum Nachdenken anregt, zur Alltagsflucht taugt, optimistisch stimmt und in einem phantasievollen Stil geschrieben ist, der vielen heutigen Romanen, die oft auf platte Direktheit setzen, abhanden gekommen ist. A true classic!
Ein anderer Rezensent, der von einer überraschend abbrechenden Handlung am Ende erzählt, scheint - andere schwerwiegende inhaltliche Fehler belegen das - den Roman nur unvollständig gelesen zu haben.
Aufmerksamere Genießer dieses Buches werden mir zustimmen, daß gerade der Schluß des Buches zu seiner Faszination sehr stark beiträgt.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Eine Utopie im Schatten des Weltuntergangs, 12. September 2003
Von ludwigwitzani (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Der verlorene Horizont. Roman. (Taschenbuch)
Das Buch spielt in den frühen Dreißiger Jahren des 20. Jhdts., als vier Europäer vor einem Aufstand afghanischer Bergstämme aus Peschawar mit dem Flugzeug entkommen und zu ihrer Überraschung feststellen müssen, dass der Pilot, anstatt sie nach Süden zu fliegen, den Himalaja überquert, ehe er tief in den Weiten Tibets notlandet und sofort danach verstirbt. Buchstäblich am Ende der Welt gestrandet, nähern sich die vier Europäer einem fruchtbaren Hochlandtal, über dem ein märchenhaftes Kloster thront, in dem sie auf Mozart und Chopin, elektrisches Licht, Spinett und eine Gemeinschaft ehrwürdiger Lamas treffen, die sich zwar nicht zeigen aber milde und klug das umliegende Gebiet regieren. Convay, die Hauptfigur des Romans, fühlt sich von der kultivierten Atmosphäre des Klosters fasziniert, ehe er erfährt, dass es sich bei den bis dahin unsichtbaren Lamas um nichts weiter als um hochbetagte aber kaum gealterte Europäer handelt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die kulturellen Kostbarkeiten der Welt im Angesicht einer herannahenden Weltkatastrophe nach Tibet zu transportieren und für die Nachwelt zu sichern. Die Handlung bricht nach der Enthüllung dieser überraschenden Pointe unvermittelt ab, die vier Europäer verschwinden, und am Ende weiß keiner mehr so recht, wo das sagenhafte Kloster Shangri La verblieben ist. So legt man am Ende ein wenig verwundert das Buch aus der Hand und fragt sich, wieso dieses kleine Werk einen solchen Weltruhm erringen konnte, dass der Name des „Shangri La" zum Inbegriff einer friedlichen Gegenwelt werden konnte. Als Schlüssel zu Tibet gibt das Buch überhaupt nichts her -mehr noch: die Bewohner Shangri Las gleichen eher Chinesen als Tibetern. Psychologisch bleiben die Figuren flach, bis auf einige Passagen ist die Sprache hölzern, auch die Handlung wird nicht zu einem nachvollziehbaren Ende geführt. Es ist vielmehr die Erfahrung des Zweiten Weltkrieges und die am Horizont der Internationalen Politik heraufdämmernde Gefahr eines Nuklearkrieges, der den Welterfolg des Romans am Beginn der Fünfziger Jahre begründete.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wenn es ein Buch fuer eine einsame Insel gibt, dann das, 23. August 2000
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Der verlorene Horizont. Roman. (Taschenbuch)
Ich habe vor Jahren ein Hoerspiel zum Buch gehoert, im Autoradio und war fasziniert. Anhalten und Titel aufschreiben. Dann Buch kaufen und es einem Rutsch lesen. Na, und dann habe ich es verliehen - Soll man nicht machen. Seit dieser Zeit habe ich es 5 mal verschenkt. Tja und das letzte gekaufte Exemplar kam nicht zurueck. Werde es wohl noch einmal bestellen - das letzte mal.
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wenn man sich durchgerackert hat ist es einfach eine wunderschöne geschichte die als zentrales elemente: zeit -... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Dodekaeder veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Vergessener Autor, verlorenes Paradies
Nachdem ein anderer Rezensent (Heiko Geilen) bereits frech einen Teil meiner anderswo veröffentlichten Buchbesprechung zu "Lost Horizon" wörtlich kopiert und unter seinem Namen... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Rene Granacher veröffentlicht

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Lost Horizon. Ich habe von diesem Buch erstmals gehört, als ich im Norden der chinesischen Provinz Yunnan unterwegs war. Ob ich dieses Buch gelesen hätte, wurde ich gefragt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2006 von Sabine Schmidt

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Das Buch spielt in den frühen Dreißiger Jahren des 20. Jhdts., als vier Europäer vor einem Aufstand afghanischer Bergstämme aus Peschawar mit dem Flugzeug entkommen und zu ihrer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. September 2003 von ludwigwitzani

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Am 25. November 2000 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Ethnozentrisch, aber trotzdem lesenswert
James Hiltons Roman "Der verlorene Horizont" ist eine ethnozentrische Utopie, zwar faszinierend, doch einseitig. Lesen Sie weiter...
Am 30. August 1999 veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Nur noch historisch von Interesse
Das Buch, das den Mythos Tibet als entlegenes Shangri-La begründete, ist heutzutage allenfalls noch aus historischer Sicht interessant. Lesen Sie weiter...
Am 5. Juli 1999 veröffentlicht

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