Kurzbeschreibung
Der Vater erlebt in Erziehung und Therapie eine Renaissance nach einer Periode, in der die Mutter-Kind-Beziehung im Mittelpunkt des Interesses stand. Die Bedeutung eines symbolischen und realen Dritten für die psychosoziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird zunehmend erkannt. Grenzsetzungen, konflikthafte Auseinandersetzungen und die Generationendifferenzierung sind hierzu zentrale Stichworte. Der über lange Zeit vergessene Dritte kehrt zurück.
Das Buch setzt sich zunächst mit den theoretischen Grundlagen des Beziehungsdreiecks Vater-Mutter-Kind auseinander, der Triangularität und dem Ödipuskomplex. Die Bedeutung triangulärer und ödipaler Entwicklungsaufgaben und der dabei entstehenden Konflikte wird sodann anhand von Fallbeispielen aus Beratung sowie Kinder- und Jugendpsychotherapie exemplarisch dargestellt.
Im Hauptteil des Buches geht es um pädagogische, sonderpädagogische und sozialpädagogische Anwendungen, vor allem um die Frage, welche Beziehungserfahrungen Kinder und Jugendliche in Dreierkonstellationen benötigen, damit sie sich gut entwickeln und pädagogische Prozesse voranschreiten können.Dr. disc. pol. Jürgen Körner, Diplompsychologe, ist Professor am Institut für Sozial- und Kleinkindpädagogik des Fachbereichs Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er ist Vorsitzender der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG).
Autorenporträt
Dr. disc. pol. Jürgen Körner, Diplompsychologe, ist Professor am Institut für Sozial- und Kleinkindpädagogik des Fachbereichs Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er ist Vorsitzender der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG).