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100 Jahre Universal Pictures
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wirklich guter Voodoo-Thriller, der nach anfänglicher...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der verbotene Schlüssel (DVD)
Trägheit richtig in Fahrt kommt.Nach „Ring“, „Der Fluch“ und wie sie alle heißen mögen kommt nun der nächste Film, der auf der subtilen Horror-Welle reitet und sich doch von den anderen abhebt. Die Pflegerin Caroline (Kate Hudson) bekommt den Auftrag, sich um einen älteren Herren (John Hurt, der erste Infizierte aus der bekannten „Alien“- Reihe) in einem etwas abgelegenen Haus zu kümmern, dass nur noch von seiner Frau (Gena Rowlands) mitbewohnt wird. Im ersten Moment scheint der etwas verstörte Mann eine ganz „normale“ Krankheit zu haben und an seinem Alter zu leiden, doch immer mehr wird ihr klar, dass hier irgendetwas nicht stimmt, denn sie entdeckt einen verborgenen Raum mit merkwürdigen Symbolen auf dem Boden und Voodoo-Equipment... Was mir im ersten Moment wieder aufgestoßen ist, bevor ich überhaupt eine Sekunde des Filmes gesehen habe, ist diese typische schlechte deutsche Übersetzung des Filmtitels. Der Streifen heißt im Original „The Skeleton Key“, was zu deutsch eigentlich „Dietrich“ bedeutet – doch das klingt wohl nicht reißerisch genug und so wurde es eben ein „verbotener Schlüssel“, auch wenn in Hinsicht auf die Handlung der Schlüssel nichts verbotenes an sich hat. Aber na ja, solche Schnitzer ist man halt gewohnt. Aber nun zum Film an sich: Mir hat schon zu Anfang sehr gut gefallen, dass diesmal niemand aufgrund übernatürlicher Kräfte stirbt, also nicht gleich zu Beginn ein „Schockmoment“ gezeigt wird (wie bei „Ring“ die beiden Teenager, die sich das Band anschauen oder bei „Fluch“ der über den Balkon springende Bill Pullman), sondern die Handlung ruhig beginnt – zwar hier auch mit einem Tod, aber einem natürlichen. Auf der anderen Seite empfand ich die Story zu Anfang etwas langweilig und einige „Offenbarungen“ standen für mich schon zu Anfang an fest. Dagegen überraschten mich andere Handlungsverläufe wie die wahren Identitäten einiger Personen (die ich hier natürlich nicht verrate) und vor allem der Schluss. Dieser ist echt spannend inszeniert, denn hier kommt die Bedrohung für die Hauptdarstellerin nicht nur durch übersinnliche Mächte, sondern auch durch reale Personen, sodass der Showdown mehr einem Thriller gleicht, in dem ein Opfer von einem Mörder verfolgt wird, als einem Geister-Wettlauf. Des weiteren gefällt mir persönlich eine Story mit Voodoo wie in diesem Fall viel mehr als ein gewöhnlicher Horrorfilm mit herumspukenden Seelen inkl. knarrender Türen usw... und das Ende ist richtig böse ;-) So ist „Der verbotene Schlüssel“ sicherlich der bis dahin erfrischendste Grusel-Film der vergangenen Zeit und bekommt von mir eine klare Empfehlung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
klein, aber fein.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der verbotene Schlüssel (DVD)
Caroline (Kate Hudson) hat genug von ihrer Arbeit in einem Sterbehospiz in New Orleans. Durch eine Annonce in der Zeitung wird sie auf ein Haus in den Sümpfen aufmerksam. Dort Leben Violet (Gena Rowlands) und ihr gelähmter Ehemann Ben (John Hurt) der ganz allein von seiner Frau gehegt und gepflegt wird. Caroline übernimmt nach einigem Zögern und gutem Zureden des Anwalts des Paares (Peter Saarsgard) die Pflege von Ben, dessen Frau Violet ihr zunächst sehr reserviert und abweisend gegenüber steht. Das Haus scheint insgesamt kein besonders einladender Ort zu sein. Auch Violet scheint ihre abwehrende Haltung gegenüber Caroline nur sehr langsam aufzugeben. Durch einen Zufall wird sie auf eine Tür auf dem Dachboden aufmerksam, die sich selbst mit den Universalschlüssel für alle Türen im Haus nicht öffnen lässt. Entschlossen geht sie der Sache nach, bis sich eines Tages Zutritt zu der kleine Kammer verschafft und Dinge entdeckt, die besser niemals ans Tageslicht gekommen wären.Schluss, Aus. Jedes weitere Wort über die Handlung dieses kleinen Thriller - Highlights wäre eins zu viel. Es entwickelt sich ein Martyrium für die von Kate Hudson gespielte Caroline, das zunächst wie ein gewöhnlicher Haunted House Horrorstreifen beginnt, sich mit zunehmender Laufzeit zu Okkultthriller entwickelt und eine ziemlich fiese Auflösung parat hält. Die Handlung in sich ist sehr gradlinig, hält aber trotzdem die eine oder andere Überraschung parat, so dass es zumindest nicht stockkonventionell wird. Das Hauptlob gebührt hierbei Drehbuchautor Ehren Kruger, der uns bereits bei ARLINGTON ROAD ein Finale präsentierte, dass so manch sonnigem Gemüt übel den Tag versaut haben dürfte. Hier gelingt ihm zwar qualitativ nichts vergleichbares, doch trotzdem beweist Kruger wieder mal, dass wenn es um Intelligenz und Frische im Thrillergenre geht, er zumindest in Hollywood zurzeit neben Stephen Gaghan der beste seiner Zunft sein dürfte. DER VERBOTENE SCHLÜSSEL erlaubt dem Zuschauer kleinere Verschnaufpausen, lässt ihn aber trotz alledem niemals ganz von der Leine. Die morbide Optik der Villa und die Schwüle der Wälder und Sümpfe von Louisiana wurden exquisit eingefangen von Tony Scott-Spezi Dan Mindel (STAATSFEIND NR. 1, SPY GAME, DOMINO) der schon vor kurzem bei M:I:3 die Kamera hat wackeln lassen dürfen. Natürlich ist auch DER VERBOTENE SCHLÜSSEL nicht ohne Schwäche. So verhindern ein paar Ungereimtheiten im Verlauf der Story zumindest bei mir eine volle Punktzahl. Trotzdem bleibt der gute Eindruck eines subtilen Thrillers, der durch seine Optik und sein intelligentes Drehbuch besticht. Chapeau. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Toller Suspense-Grusler,
Von S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der verbotene Schlüssel (DVD)
Krankenschwester Caroline nimmt eine Stelle bei dem Ehepaar Deveraux an, um den durch einen Schlaganfall gelähmten Mr. Deveraux zu versorgen. Doch bald sieht es so aus, als versuche Mrs. Deveraux ihrem Mann etwas anzutun..."Der verbotene Schlüssel" ist ein wirklich erstklassiger kleiner Thriller, bei dem man zunächst das Südstaatenflair von New Orleans etwas genießen kann, der aber, kaum das Caroline ihre neue Stelle angetreten hat, die Spannungsschraube unter Einbezug von Hoodoo (artverwandt mit Voodoo) mehr und mehr anzieht. Zunächst wirkt Mrs. Deveraux nur verschroben, doch dann kommt ein ganz anderes Gesicht zum Vorschein und der Thriller bietet nach diversen Spannungsspitzen und Storytwists ein ganz fieses Ende, das so nie vorhersehbar ist. Für Thrillerfans, die sowas lieben, ein absoluter Tip. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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