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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Viel Wehmut,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der verborgene Tempel. (Broschiert)
Die amerikanische Tochter einer koreanischen Mutter und eines irischen Vaters verweigert sich zunächst ihrer koreanischen Abstammung, bis sie eines Tages ihr Leben in New York satt hat und nach Korea fliegt. Hier beginnt sie, ihre Mutter zu verstehen, deren Einstellung und Handlungen ihr in den USA eher Distanz verschafften. Anhand der Familiensaga lernt der interessierte Leser die in Deutschland weitgehend unbekannte koreanische Geschichte kennen. Die Mutter ist die Enkelin eines Yangban, eines koreanischen Hochadligen, der, natürlich steinreich, auch bei Hofe verkehrt. Obwohl auch angesprochen wird, dass viele Yangban durch ihr luxuriöses, nur an sich orientiertes Leben dazu beigetragen haben, dass Korea so leicht von Japan erobert werden konnte, ist ihr Großvater selbstverständlich einer der "Guten", dessen Dienerschaft ein gutes Leben bei ihm führt. Mit der japanischen Invasion beginnt die Verarmung und der soziale Abstieg der gesamten Familie, der durch die chinesische und nordkoreanische Invasion und den Koreakrieg bis hin zur Teilung Koreas besiegelt wird.Obwohl ein Buch, das den Leser in die Geschichte Koreas mitnimmt, trotzdem nur 3 Sterne, da der gefühlsüberladene, sehr emotionale Schreibstil zuweilen sehr anstrengt. Es vergeht kaum ein Absatz, in dem nicht irgendwer "zutiefst erschüttert", "zutiefst besorgt" oder "beunruhigt " wäre, "schreckliche Gemetzel" stattfanden, die "größte Schlächterei der Menschheitsgeschichte" (solcherart Superlative schrecken mich besonders ab, da schon zuoft gelesen) stattgefunden hätte. Beim zweiten Durchlesen habe ich viele Seiten deshalb übersprungen. Zum Schmunzeln auch die Beschreibung vom "einfachen" Leben der Yangbans, wobei ziemlich endlose Listen der Speisen aufgeführt werden und allein im unmittelbaren Haushalt 5 Diener arbeiteten. Alles in allem wieder eine "höhere" Tochter, die den Absprung in den Westen geschafft hat (ihre Mutter). Als Vorbereitung für eine Koreareise zu empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein empfehlenswertes Buch, nicht nur für Koreaner,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der verborgene Tempel. (Broschiert)
Der verborgene Tempel ist die Geschichte einer jungen Amerikanerin, deren Mutter Koreanerin ist. Ein interessantes Geflecht aus koreanischer Geschichte, einem persönlichen Familienschicksals und einem Konflikt der Generation und Nationalität betrifft fesselt den Leser.Die Suche nach dem alten Tempel ihres Großvaters wird zu einer Reise für Anna und den Leser, der einen kleinen Einblick in ihre wichtige Entwicklung bekommen darf. Fazit:Apsolut empfehlenswert - nicht nur für Koreaner!
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4.0 von 5 Sternen
Viel Geschichte,
Rezension bezieht sich auf: Der verborgene Tempel. (Broschiert)
Das Buch ist interessant aufgebaut, außerdem enthält es viele geschichtliche Informationen, was mir daran auch am besten gefiel. Man bekommt einen Einblick in die Koreanische Geschichte und den Konflikt mit Japan. Allerdings leidet ein bisschen die Story an sich darunter, es ist vielleicht ein bisschen zu viel Geschichte drin. Trotzdem empfehlenswert!
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