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Kundenrezensionen

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am 8. Oktober 2010
"Das verborgene Netz" ist Oliver Bottinis 5. Fall mit seiner eigenwillig-melancholischen Kommissarin Louise Boni aus Freiburg. Die mittlerweile der Alkoholsucht entronnene Kripobeamtin hat nicht nur mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen, sie muss sich dieses Mal mit unsichtbaren Tätern aus dem Kreis des Verfassungsschutzes und der Industriespionage auseinandersetzen. Dabei wirbelt sie jede Menge Staub auf und erfährt, mit welch rigiden Methoden Unternehmen auf die Jagd nach den geheimen Informationen der Konkurrenz gehen - und wie heimische und ausländische Regierungsstellen dabei mitmischen. In seinem lakonisch-klaren Stil lässt der Autor Louise erneut auf ihre ganz eigene Art ermitteln und mal wieder an Allem zweifeln, selbst an ihrer großen neuen Liebe. Für alle Fans und für die, die es nach diesem Krimi bestimmt werden.
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am 20. November 2010
Selten transportiert bereits die äußere Gestaltung eines Buches die innen liegende Atmosphäre in ähnlich treffender Weise wie bei diesem, dem 5. Fall der Freiburger Kriminalhauptkommissarin Louise Bonì.

Das vernebelte, düstere Landschaftsbild des Umschlages, auf dem wie ein Schatten eine Frau erkennbar ist, setzt in direkter Weise die Stimmung des gesamten Romans in Szene. Vorab bereits hier ein großes Lob an den Verlag.

Louise Boní, 45 Jahre alt, trockene Alkoholikerin, gerade aus einer längeren Kur entlassen, in dem ein massiver Burnout behandelt wurde, taumelt mehr denn dass sie klaren Verstandes wäre durch die Seiten. Vor allem, da bereits nach kurzer Zeit ein akuter Schlafmangel ihre Sinne mehr als in Mitleidenschaft zieht. Unverhofft nämlich stolpert sie in Berlin in einen Fall, der gar nicht für sie gedacht war und bei dem höhere Kräfte des Verfassungsschutzes umgehend alles dafür tun, dass Boní sich zurückzieht.
Kräfte, die allerdings die Rechnung völlig ohne ihre Neigung gemacht haben, sich in Fälle regelrecht hinein zu verbeißen ohne Rücksicht auf die eigene Person. Wie auch, wenn das einzige, was sie mit ihren 45 Jahren im Chaos der eigenen Existenz von sich zu sagen weiß wäre, dass sie irgendwie getrieben ist. Ein Chaos, dem auch Ben, ihre neue, versuchsweise in den Raum gesetzte Beziehung, wenig Herr werden kann. Zum Glück ist Ben weit weg in diesem Roman, so das sich Boní völlig auf diesen Fall konzentrieren kann, einen Fall, der lange Zeit, wie sie selbst und wie der erwähnte Umschlag des Buches, nebulös im Schatten bleibt. Ein Mann, Journalist, wird zerschlagen in einem Hotel aufgefunden und verschwindet anschließend aus eigner Kraft umgehend aus der Ambulanz, wird aber im gesamten Buch stetig im Hintergrund zu erahnen sein. Boní macht sich auf, diesen merkwürdigen Vorfall näher zu untersuchen und findet sich auf diesem Wege lange Zeit in nebulösen Verwirrungen wieder.
Erst allmählich und eine ganze Reihe von zerschlagenen, ermordeten, gerade noch vor dem Suizid geretteten Personen weiter lichtet sich das Dunkel ein wenig und ein weit reichendes Netz von wirtschaftlicher Spionage tritt ans Licht. Aber auch hier braucht es bis fast zur letzten Seite, bevor mit einem Überraschungseffekt klar wird, wer wirklich die Fäden des Netzes gesponnen hat.

Olivier Bottini ist ein Meister der Verschachtelung und Irreführung, auch die bietet in eine Parallele zwischen der Geschichte selbst und den von ihm kreierten Figuren. Denn nicht nur Louise Boní ist eine hoch differenzierte, von Schwächen und Lebensverletzungen geprägte, Persönlichkeit, auch alle anderen auftretenden Protagonisten tragen Licht und Schatten zur Genüge in sich, die Guten ebenso wie die Gegenspieler.
Niemand kommt unbeschadet durch die fast 320 Seiten des Buches und so gelingt es Bottini fast spielerisch aus der Kraft seiner atmosphärischen Dichte heraus, eine ganz eigene Stimmung im Buch zu erzeugen, die von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln vermag.

Sprachlich in klaren Hauptsätzen, oft wirkend wie nur in Stichworten hingeworfen, erzeugt der Stil eine hohe Geschwindigkeit mit deutlicher Sogwirkung. Überzeugende, schattierte, mitgenommenen Protagonisten und ein überzeugend konstruierter Fall tun ihr Übriges dazu, um diesen Kriminalroman sich deutlich von der Masse abheben zu lassen.
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am 15. Mai 2016
Eigentlich sind ja schräge Typen heutzutage anscheinend sehr begehrt. Leider ist für meine Geschmack Luise Boni, aber auch Ihre Kolleginnen und Kollegen überzeichnet.
So eine Polizistin wünsche ich niemanden. Ich finde das schade, da das Thema des Krimis durchaus das Potenzial für spannende Lektüre bildet.
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am 19. November 2013
Ich habe inzwischen alle fünf Krimis von Bottini gelesen.
Bottini schreibt einfach nur gut;
sehr empfehlenswert, wenn man nicht nur seichte spannende Lesekost wil, sondern eine Spannung, bei der Plot, Hintergrundrecherche und Sprachvermögen stimmen!
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am 20. Januar 2016
Wenn man schon Bücher von Oliver Bottini gelesen hat, kennt man ja seinen Stil und man kennt auch Louise Boni, die ehemals alkoholkranke Kommissarin aus Freiburg, Die Anteilnahme an ihrem Schicksal und die Wertschätzung ihrer Arbeit als Ermittlerin ist ihr gewiss und die hat sie auch verdient, aber bei fortschreitendem Lesen tauchen alle Elemente mehrfach auf - sie wiederholen sich und Wiederholubngen gefallen nicht immer...
Daneben finde ich viele Details, wie bereits mehrfach angemerkt, einfach nicht so richtig gut recherchiert.
Aber als Urlaubslektüre reicht es allemal aus und da mein Talent, Bücher zu schreiben nicht so gut ausgeprägt ist, weiß ich es zu schätzen, Werke Anderer zu lesen, auch wenn ich mal ein Haar in der Suppe finde!
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am 31. März 2011
Oliver Bottini hat in seinem neuen Roman ein brisantes Thema gewählt und das sprachlich gut umgesetzt. Auch die Stimmung kommt immer gut rüber. Das wurde schon geschrieben auch um was es geht. Ich möchte hier aber anmerken, warum "Das verborgene Netz" trotzdem eine "Zumutung" für die Leser ist. Alle paar Seiten gibt es nämlich irgendwelche Rückbezüge auf frühere Bücher und Anspielungen, was damals war und so weiter. Das bremst einerseits die Handlung kolosal, vieles versteht man auch schlichtweg nicht, wenn man die Vorgänge nicht gelesen hat und andererseits fühlt man sich als Leser auf den Arm genommen, weil man dauernd indirekt darauf hingewisen wird: Kennst Du die anderen Boni-Krimis nicht, versteht du eben das neue nicht. Das geht für mich leider nicht, ich möchte ein Buch unabhängig von andern lesen können. Ein paar Rückbezüge und Bemerkungn zu früheren Fälle sind völlig okay bei einer Serie, aber nicht so inflationär. Mir hat das gründlich den Lesespaß verdorben.
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am 21. Januar 2011
Wieder mal ein klasse Buch, ich warte schon wieder auf eine neue Folge, konnte das Buch kaum aus der Hand legen...
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am 15. Januar 2014
Habe das Buch in fast einem Rutsch durchgelesen . Für Krimifans , die deutsche Krimiautoren mögen - ein MUSS .
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