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Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry. Roman Gebundene Ausgabe – 14. Mai 2012


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Produktinformation

Brief an die Leser Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Krüger; Auflage: 2. (14. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810510793
  • ISBN-13: 978-3810510792
  • Originaltitel: The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (789 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.899 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Rachel Joyce weiß, wie man Menschen mit Worten ganz direkt berührt. Die Autorin hat über 20 Original-Hörspiele für die BBC verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Daneben hat sie Stoffe fürs Fernsehen bearbeitet und auch selbst als Schauspielerin für Theater und Film gearbeitet. >Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry< ist ihr erster Roman. Er erscheint in über 30 Ländern auf der ganzen Welt. Rachel Joyce lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Gloucestershire auf dem Land.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Hape Kerkelings Pilgerreise war gut. Besser geht es nicht. Dachte ich ... Harold Frys Geschichte ist unglaublich stimmig, berührend. Am Ende dieses Buches habe ich mich wie verzaubert gefühlt." (Christine Westermann, WDR 2 Bücher)

"Ein unglaubliches Lesevergnügen." (Cosmopolitan)

"Große Themen verpackt in eine einfühlsam erzählte Geschichte. Es gibt nicht viele Bücher, die einen solchen Sog entfalten." (Financial Times Deutschland)

"Dieser Harold Fry packt einen so sehr, dass man Lust bekommt, selbst einfach mal drauf loszugehen." (Alf Mentzer, hr2 Kultur)
"Ein berührender Selbstfindungsroman." (Der Spiegel)
"Eine Hauptfigur, die man sofort ins Herz schließt." (Maxi)

"An alle, die durch sind mit dem Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg : Macht euch mit Rachel Joyce auf Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry . Der ist zwar erst 65, verschwindet aber genauso aufsehenerregend." (Brigitte)

"Manchmal ist es nur ein Gedanke, der uns trägt: Wenn es sein muss, 1000 Kilometer weit. Die Britin Rachel Joyce erzählt von Mitgefühl und Menschlichkeit und trifft mitten ins Herz." (Freundin)

"Rachel Joyce erzählt in wundervoll poetischen Metaphern, und überrascht den Leser immer wieder aufs Neue. Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry zwingt den Leser dazu, sich mit seinem Leben und seinen Lieben auseinanderzusetzen." (NDR Kultur) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rachel Joyce weiß, wie man Menschen mit Worten ganz direkt berührt. Die Autorin hat über 20 Original-Hörspiele für die BBC verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Daneben hat sie Stoffe fürs Fernsehen bearbeitet und auch selbst als Schauspielerin für Theater und Film gearbeitet. ›Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry‹ ist ihr erster Roman. Er erscheint in über 30 Ländern auf der ganzen Welt. Rachel Joyce lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Gloucestershire auf dem Land.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

533 von 561 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 14. Mai 2012
Format: Gebundene Ausgabe
'Beim Laufen habe ich mich an so vieles erinnert. An Dinge, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sei vergessen hatte, Manche Erinnerungen waren hart. Aber die meisten waren schön. Ich habe Angst, dass ich sie eines Tages, vielleicht bald, wieder verliere'.

Nicht nur körperlich, auch emotional zutiefst mitgenommen zeigt sich Harald Fry am Ende seines Fußmarsches von über 1000 Kilometern in 87 Tagen.

Er, der zu Beginn des Buches wirkte wie ein Teil einer typisch auseinandergelebten, englisch distanzierten, Familie. Seine Frau Maureen und er in getrennten Zimmern, nur das Nötigste wird gesagt, entfremdet auch von David, dem Sohn, der nicht mehr zu Hause anzutreffen ist. Der nach 45 Jahren als Handelsvertreter nun im nichtssagenden Ruhestand ist. Der sich vorwirft, Zeit seines Lebens da, wo es nötig gewesen wäre, aus seiner inneren, emotionalen Distanz, fast Starre nicht herausgekommen zu sein. Gerade in wichtigen Momenten mit seinem Sohn David. Oder auch, als seine Mutter ihn und die Familie einfach verließ.

Gedanken, die Harold zugeflogen kommen, als er sich, unvorbereitet und spontan, auf den Weg macht. Eine alte Kollegin, seit 20 Jahren nicht mehr gesehen, schreibt ihm einen Brief. Sie liegt im Sterben. Ein Mädchen an der Tankstelle, kurz vor dem letzten Briefkasten des Ortes, erzählt von der Kraft des Glaubens an Besserung.
'Man muss daran glauben, dass ein Mensch wieder gesund werden kann'.

So gibt Harold, ganz spontan, per Telefon dem Hospiz Bescheid, dass er sich auf den Weg macht und Queenie mit ihrem Sterben warten soll. Er käme zu Fuß.

Und Harold macht sich auf den Weg. In einfachen Segelschuhen, mit nur dem, was er gerade dabei hat.
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202 von 216 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ailis TOP 1000 REZENSENT am 15. Mai 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch war nicht das, was ich angesichts des Covers erwartet hatte, aber in diesem speziellen Fall ist das gut. Denn erwartet hatte ich eher eine kleine Geschichte aus dem All-Age-Bereich, bekommen habe ich jedoch einen Roman mit Tiefgang, Ernst und Nachdenklichkeit.
Rachel Joyce erzählt in ihrem ersten Roman die Geschichte des Rentners Harold, der an einem ganz normalen Vormittag im April einen Brief von einer alten Bekannten bekommt. Er und Queenie arbeiteten für eine Weile in derselben Firma und wurden schließlich Freunde. Nun schreibt Queenie nach zwanzig Jahren, die sie keinen Kontakt mehr hatten, dass sie Krebs hat und in einem Hospiz an der schottischen Grenze ist. Es ist ein Abschiedsbrief, der Harold sehr zusetzt, da es etwas gibt, weswegen er sich in Queenies Schuld sieht. Hilflos versucht Harold, diesen Brief zu beantworten, doch mehr als ein verschämtes Dankeschön und ein kleiner Satz des Bedauerns will ihm einfach nicht gelingen. Er verabschiedet sich von seiner Frau Maureen, um diesen Brief einzuwerfen, doch je näher er dem Briefkasten kommt, desto klarer wird ihm, dass diese kleine Nachricht nicht reicht. Und so lässt er einen Briefkasten nach dem anderen hinter sich, bis er sich entschließt, ein Zeichen zu setzen und zu Fuß nach Berwick upon Tweed zu gehen. Er hinterlässt Queenie eine Nachricht, in der er sie bittet, auf ihn zu warten:

"Solange ich gehe, muss sie leben. Bitte sagen Sie ihr, dass ich sie diesmal nicht im Stich lassen werde." (S. 28)

Und so marschiert Harold los, in Hemd und Krawatte, in seinen ganz normalen Segelschuhen und ohne Gepäck, einfach so, wie er ist.
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nordlicht TOP 500 REZENSENT am 26. Juli 2012
Format: Kindle Edition
Bei so viel positiver Resonanz tut man sich als Rezensent üblicherweise keinen Gefallen, ein Buch zu kritisieren. Aber Für mich konnte das Buch nur wenig von dem halten, was Einband, Werbung und 5-Sterne Lobeshymnen versprachen.

Es ist die Geschichte einer gescheiterten Ehe, die den Rentner Harold auf eine gut 1000km lange Reise vom Süden Englands bis nach Schottland führt. Zu Fuß auf Segelschuhen unterwegs, pilgert er zu seiner im Sterben liegenden ehemaligen Kollegin - und entdeckt die vielen guten Seiten seines bisher als gescheitert angesehenen Lebens wieder. Die knappe Zusammenfassung einer Geschichte, die sehr wohl berühren und in Teilen auch begeistern kann. Leider in sich aber zu wenig konsistent ist und von einer Autorin niedergeschrieben wurde, die in Belletristik bis dato nicht zu Hause war.

"Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Frei" ist vor allem genau das: unwahrscheinlich. Harold ändert sich vom zurückgezogen und feigen Einsiedler zu einem Menschen, der nach wenigen Tagen alles beherrscht, um ohne Geld und Ausrüstung in der Natur zu überleben. Hilfsbereitschaft schlägt ihm allerorten entgegen und selbst die ferne Ehefrau beginnt auf einmal wieder einen liebenswerten Mann in ihm zu sehen, nachdem die lezten 2 Jahrzehnte nur Hass und Gleichgültigkeit zwischen ihnen geherrscht haben. Aber diese Verwandlung ist im Sinne der Geschichte hinnehmbar, würde sie nicht im letzten Drittel wieder ins Gegenteil zurückschlagen und das mit einer Vehemenz, die durch die Ereignisse und den Rummel um ihn nur schwer zu rechtfertigen ist.
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