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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein anrührender Briefwechsel,
Rezension bezieht sich auf: Ja, unsere Kreise berühren sich. Briefe (Broschiert)
Christa Wolf Ja unsere Kreise berühren sich Briefe Charlotte WolffLuchterhand ISBN 3.630 87182 8 Der Briefwechsel zwischen Christa Wolf und Charlotte Wolff gehört mit zu den anrührendsten Zeitzeugnissen , die ich zuletzt gelesen habe. Charlotte Wolff ist als Jüdin 1897 in Landsberg an der Warthe geboren und mußte bereits 1933 Deutschland verlassen. Nach Zwischenaufenthalt in Frankreich lebte sie bis zu ihrem Lebensende 1986 in England. Sie war Psychologin und Ärztin und hat schon früh für die Entkriminalisierung homosexueller Partnerschaften gefochten. Im Alter hat sie eine Biographie über Magnus Hirschfeld verfasst, den Pionier unter den Sexualforschern. Christa Wolf, die bekannte Autorin, hat in einem Briefwechsel mit Charlotte W., der 1983 begann, intensiven Gedankenaustausch mit ihr gehalten. Die beiden Frauen standen sich trotz des Altersunterschiedes nah im „.... Denken, Sehen und Sprechen...." wie es in einem der ersten Briefe heißt. Die Annäherung wurde mehr noch von Charlotte gesucht, die innerlich einsam und heimatlos geblieben ist. Aber auch Christa Wolf hat sich Charlotte zugeneigt gefühlt, wenn sie auch im Vergleich zu Charlotte ein angestrengtes, vielseitiges und von vielen Menschen und Ereignissen reich gefülltes Leben führt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen! Cl.B. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Briefwechsel zweier interessanter Frauen,
Rezension bezieht sich auf: Ja, unsere Kreise berühren sich. Briefe (Broschiert)
Ausgehend von dem noch recht formalen, aber bereits sehr offenen ersten Brief von Christa Wolf erfolgt die allmähliche schriftliche Annäherung der beiden Schriftstellerinnen. Beide bekunden authentisches Interesse aneinander, an den jeweils anderen unterschiedlichen Lebenssituationen. Christa Wolf ist neben der vielen Arbeit eingebunden in ein reiches, auch forderndes Familienleben. Charlotte Wolff, bereits in den Achtzigern, gelegentlich kränkelnd, scheint ganz und gar ihrer Arbeit hingegeben. Aus ihren Briefen spricht hin und wieder die Sehnsucht nach menschlicher Nähe.Obwohl Treffen der beiden Frauen oft vage angesprochen, selten konkret geplant werden, kommt es nie zu einer Begegnung. Der Briefwechsel erstreckt sich über gut 3 Jahre und endet mit dem Tod der beinahe 90jährigen Charlotte Wolff. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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