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1.0 von 5 Sternen
herbe Enttäuschung, 15. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: ufo in der Küche: ein autobigrafischer seiens-fikschen (Taschenbuch)
Nach dem genialen Fom Winde ferfeelt kann es keine herbere Enttäuschung geben als dieses Buch! Der Sprachwitz ist dahin - nur manchmal versucht der Autor krampfhaft an seine unglaublichen Ideen des ersten Buches anzuschließen, und man merkt ihm die Mühe an - und die storyline ist, anders kann ich es nicht sagen, bestenfalls mühsam zusammengeschusterter Unsinn. Ich frage mich, wo Zé do Rocks Phantasie verlorengegangen ist... Ich empfehle jedem, Fom Winde ferfeelt zu lesen, dieses Buch aber bestenfalls auszuleihen, da man es schon nach spätestens der Hälfte dringend wieder loswerden will.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zé do Rock blickt in die Zukunft..., 21. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: ufo in der Küche: ein autobigrafischer seiens-fikschen (Taschenbuch)
Wer sich schon für Zé do Rocks Buch "fom winde ferfeelt" begeistern konnte, wird auch an "ufo in der küche" große Freude haben. Im seinem ersten Buch hatte der Weltenbummler unendlich viele köstliche Geschichten aus Ländern rum um den Erdball von ulkigen Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen parat.
In "ufo in der küche" ist nicht einmal die Zukunft vor dem Brasilianer sicher.
Dessen Alter Ego, Pé du Jazz, wird von kleinen, kugeligen Außerirdischen in einer sprichwörtlichen fliegenden Untertasse entführt, die auf seinem Kühlschrank landet. Nach der Erfahrung "etlicher Experimente" und "plastischer Nulligkeit" wird er zurückgebracht - allerdings aus formbarer Knetmasse bestehend und auch noch zwanzig Jahre in der Zukunft - im Jahr 2019.
Die Begegnung mit sich selbst - entsprechend gealtert und nicht gerade in vorteilhafter Erscheinung und Unterbringung, aber inzwischen ein MOLIP (More or less important person) - ist hierbei ebenso skurril wie Zé do Rocks satirische Beschreibungen der Welt der Zukunft.
Die Chinesen haben den Fast Food-Giganten "Hu Did Dis Ting" und sind auch ansonsten auf dem Vormarsch, Soldaten werden von Benetton gesponsert, Staat und Parteien sind privatisiert (im Knast mietet man sich Zimmer, wenn man gut bei Kasse ist auch ne Sekretärin), und Arbeitslose gibt es kaum in Deutschland, statt dessen sind 30 Prozent der Bevölkerung "auftragslose Unternehmer". Getanzt wird "For and Five" und der Vollbart in nur einer Gesichtshälfte ist in Mode gekommen. Natürlich ist die Welt auch ziemlich computerisiert: Adressen sind nach SOS ("Super Orientation Sistem") strukturiert und die Kriminalität spezialisiert sich auf "net-robbing", weil es "für den klauer wi für den beklauten" sicherer ist. Natürlich gab es auch schon eine Computervirusepidemie mit "wörld-bläkaut".
Ab dem Moment, in dem Pé du Jazz erfährt, dass in Deutschland inzwischen "Wunschdeutsch" geschrieben wird, folgt auch das Buch dieser leicht verdaulichen Mischung aus Deutsch und "Ultradoitsh", das Zé do Rock (ebenso wie in dieser Geschichte Pé du Jazz) in "fom winde ferfeelt" eingeführt hat. Im "sprachlichen Nachwort" erklärt der Autor noch einmal, was es damit auf sich hat. Hat man "fom winde ferfeelt" nicht gelesen, könnte man vor der Lektüre von "ufo in der küche" hier beginnen. Auch für eingefleischte Ultradoitsh-Dozenten gibt es noch ein paar hübsche Ausschweifungen über die Natur von Sprachreformen.
"ufo in der küche" ist eine köstliche Geschichte - "ein autobiografischer seiens-fikschen" (davon gibt's nicht viele!) eben - ungeheuer witzig, spannend und voller skurriler Ideen und Überraschungen. Zé do Rocks intelligente Spielchen mit der Sprache sorgen für permanent gute Laune beim Lesen. Schon bevor es richtig los geht fallen Kapitelüberschriften wie "der wändekreis des crêpes" auf. Was Crêpes mit der Entführung durch Außerirdische namens Elisabeth und Robert zu tun haben, kann man übrigens nur in diesem Buch erfahren. Allein schon aus diesem Grund... kaufen, bis "häppi end" und "sad end" lesen und sich ärgern, dass es dann schon viel zu schnell vorbei ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Leider nicht so gut wie "fom winde ferfeelt", 3. September 2000
Rezension bezieht sich auf: ufo in der Küche: ein autobigrafischer seiens-fikschen (Taschenbuch)
Die Erwartungen an das Buch waren bei mir recht hoch, denn das erste Buch von Ze Do Rock "fom winde ferfeelt" hatte mir tagelang ein Lachen nach dem anderen beschert. Hier leider nur ein matter Abglanz des ersten Buches, eine etwas magere story und der nun schon bekannte Wort bzw. Rechtschreibwitz. Wem Ze Do Rock mit diesem Buch schon gefällt, kann sich freuen, dass es noch ein viel besseres von ihm gibt.
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