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'tschuldigung!
 
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'tschuldigung! [Taschenbuch]

Jay Rayner
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 447 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1 (1. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548259502
  • ISBN-13: 978-3548259505
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.184.845 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine sehr lustige Satire über die hohe Diplomatie und die Haute Cuisine." (The Guardian)

Kurzbeschreibung

Der Schokoladenliebhaber und Restaurantbesitzer Marc Basset schreibt am liebsten sehr böse Verrisse. Doch eines Tages muss er etwas tun, was er noch nie getan hat: sich entschuldigen!
Dies ist der Beginn einer wunderbaren Karriere, denn nach einer Serie kleinerer Vergebungsbitten entdeckt man sein Talent und ernennt ihn zum UN-Chef-Entschuldiger ...

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Herrlich schwarz. Herrlich skurril. Herrlich der Blick für Details des Alltags. Herrlich mithin der Anfang dieses Buches. Allerdings nur der Anfang. Doch verspricht dieser mehr, als der Rest des Buches zu halten vermag. Der rabenschwarze britische Humor, der anfänglich die Rolle der tragenden und unterhaltenden Säule durchaus ernster Theorien aus den Bereichen Geschichte und Psychologie übernimmt, weicht einer nicht enden wollenden Schreibe über Entschuldigungen aller Art. Die Skurilität verkommt zum Selbstzweck. Nach einem starken Anfang, der höchsten literarischen Genuss liefert, schlägt das Buch schon nach einem Drittel auf eine laaaaaange Zielgerade ein.

Dennoch: Der Stil des Autors ist einmalig. Trefflich führt er die Ängste und Unsicherheiten des Protagonisten Basset vor, so dass man sich als Leser durchaus hin und wieder ertappt fühlt, so, als ob Basset dem Leser selbst einen Spiegel vorhält. Witzig, sehr witzig. Doch fünf Sterne sind bei dem langatmigen und langen Schluss nun wirklich nicht zu rechtfertigen.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr empfehlenswert! 31. Januar 2005
Von nw TOP 1000 REZENSENT
Marc Basset arbeitet als Restaurantkritiker und ist sehr erfolgreich, so lange er seinem Chef die allseits beliebten Verisse vorlegt, von denen einer sogar dazu führt, dass ein Koch sich das Leben nimmt.
Urkomisch lesen sich die boshaften Kritiken, so lange man nicht selbst davon betroffen ist.
Der Suizid des Kochs bringt Marc dazu, sich bei dessen Frau zu entschuldigen.... und er fühlt sich so gut nach dieser Entschuldigung, dass er alle Menschen, die er jemals beleidigt oder verletzt hat, um Verzeihung bittet.
Eine dieser Entschuldigungs-Szenen wird aufgezeichnet, und so kommt Marc zu einem neuen Job: Er wird Chefentschuldiger bei der UN und arbeitet fortan in New York....

Jay Rayners Schreibstil hat mich so sehr an diesem Buch gehalten, dass ich meine Pläne für zwei Abende geändert habe, nur um weiterlesen zu können.
Die Geschichte ist nicht durchgehend reißerisch komisch oder boshaft erzählt. Es gibt durchaus Passagen, die nachdenklich machen, z.B. wenn Marc von seinem Vater erzählt, der mit 40 Jahren starb, als sein Sohn gerade 13 Jahre alt war.
Das Buch macht zudem Appetit auf mehr, weil Marc auch Schokoladenliebhaber und dazu noch ein begnadeter Koch ist.
Es hat großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ist mE sehr empfehlenswert.

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Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Marc Basset ist Restaurantkritiker und das mit Leib und Seele. Seine Kritiken sind so treffend formuliert, dass sich eines Tages ein seinem beißenden Verriss zum Opfer gefallener Sternekoch das Leben nimmt. Ein echter Schock für den Verfasser der bösen Worte: Marc Basset fühlt sich schuldig und würde sich dieser Last gern entledigen - er entschuldigt sich bei den Hinterbliebenen. Die Erlösung, die er dadurch erfährt, verleiht ihm ein ungewohnt glückliches und befreites Gefühl. Er beschließt, in seinem Leben aufzuräumen und sich bei sämtlichen Menschen, denen er jemals Unrecht getan hat, zu entschuldigen. Es wird eine wahre Manie daraus, die ihm sogar einen neuen Beruf einbringt: Er wird zum Chefentschuldiger der UN ernannt. Denn nicht nur bei Personen, auch bei Ländern kann man sich für seine Untaten entschuldigen. Das wirkt sich mildernd auf die zu zahlenden Entschädigungssummen aus...

Eine grandiose Idee, die Autor Jay Rayner da mit seinem Roman "'tschuldigung" hatte: Er entsinnt eine aberwitzige Geschichte, die dennoch glaubhaft klingt, da sie sich auf eine fiktive Studie stützt, die besagt, dass eine Entschuldigung den Gekränkten milde stimmt. Diese Tatsache ist wichtiger Bestandteil von Marcs Arbeit, denn schließlich soll er der UN helfen, Geld zu sparen. Also entschuldigt er sich bei den Ländern dieser Erde, die durch Krieg, Kolonialisierung und andere Machenschaften gekränkt wurden. Marc, der für seine neue Passion seine Frau verlassen hat und seiner anderen Leidenschaft, dem Essen, gar nicht mehr nachgeht, ist mehr und mehr enttäuscht, nur Mittel zum Zweck zu sein. Er erkennt, dass eine Entschuldigung nur um der Ent-Schuldigung willen keinen Sinn macht.

Aus dem Englischen von Marlies Ruß übersetzt, spielt "'tschuldigung" ironisch mit kulturellen Unterschieden und den Bemühungen eines Mannes, ein besserer Mensch zu werden. Sein Irrweg ist bissig und intelligent beschrieben. Und nebenbei ist "'tschuldigung" auch noch ein echter Lesegenuss für Fans der Haute Cuisine.
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