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...trotzdem ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager Gebundene Ausgabe – 21. Juni 2005

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Kösel; Auflage: 6. (21. Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3466100194
  • ISBN-13: 978-3466100194
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,2 x 19,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (84 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 311.588 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. Viktor E. Frankl (1905–1997) war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien und Professor für Logotherapie u.a. in San Diego, Kalifornien. Begründer der Logotherapie. Inhaber von 29 Ehrendoktoraten. Seine Bücher wurden in 22 Sprachen übersetzt.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Wiener Hofburg hat in unserem heutigen Bewußtsein ebensowenig mit dem Hof zu tun wie das Wiener Burgtheater mit einer Burg.
Von einem neuen Jahrhundert längst säkularisiert, republikanisiert, beherbergt die Wiener Hofburg staatliche Sammlungen, Abteilungen der Universität, Vereinskanzleien, sogar Privatwohnungen; sie ist Schauplatz von Kongressen, hat Säle für Ausstellungen, Konzerte und Vorträge.
Bei der alljährlich hier abgehaltenen österreichischen Buchwoche erhielt im Herbst 1976, ein Jahr nach Konrad Lorenz, Viktor Frankl in einem festlich gestimmten, strahlend erleuchteten Saal der Hofburg den Donauland-Preis für sein Lebenswerk.
Zwei Aspekte gaben diesem Abend von der Vergangenheit her besondere Bedeutsamkeit.
Im Konzentrationslager, in extremer trostloser und hoffnungsloser Situation fand Viktor Frankl Trost und Hoffnung im Vorgriff auf die Zukunft. "Da stellte ich mir vor, ich stünde an einem Rednerpult in einem großen, schönen, warmen und hellen Vortragssaal und sei im Begriff, vor einer interessierten Zuhörerschaft einen Vortrag zu halten unter dem Titel Psychotherapeutische Erfahrungen im Konzentrationslager und ich spräche gerade von alledem, was ich - soeben erlebte."
Und nun stand er in diesem großen, schönen, warmen und hellen Saal und sprach. Nicht nur seine therapeutisch prophetische Phantasie, auch seine Lehre war triumphal bestätigt: Er konnte diesen Abend erleben, weil er ihn im Geist vorwegnehmend damals erlebt hatte.
Der Augenblick hatte aber gerade in dieser Hofburg auch Sinn weit über das Persönliche hinaus.
Solange hier die Kaiser Hof gehalten hatten, hatten sie für alles, was rund um sie an Geist und Kunst geblüht hatte, nicht Augen und Ohren gehabt. Das offizielle kaiserlich-königliche Wien hatte insbesondere an dem großen Aufbruch in das zwanzigste Jahrhundert achtlos, indifferent, stumpf vorbeigelebt. Kaiser Franz Josef I. hatte das Neue nur zur Kenntnis genommen, indem er an dem von Adolf Loos erbauten, herrlichen neuen Haus am Michaelerplatz, das er von den Fenstern seiner Burg aus sehen konnte, Anstoß genommen hatte.
Die Welt hat inzwischen sehen gelernt, was der Kaiser nicht sehen wollte, sie sieht insbesondere in der Stadt Wien, seit sie nicht mehr Kaiserstadt ist, eine Hauptstadt der Tiefenpsychologie und Psychotherapie. Und so machte die Wiener Hofburg an Viktor Frankl gut, was sie Sigmund Freud, und nicht nur ihm, als Kaiserburg vorenthalten hatte.
Für Viktor Frankl kam die zweifache Wiener-Gutmachung spät; ihm gegenüber waren manche Unterlassungen zu sühnen. Denn nicht nur Kaiser haben bei uns große Geister unterschätzt und ignoriert.
Es hatte, dreißig Jahre vorher, verheißungsvoll begonnen. In einem unterirdischen kleinen Theater wurde 1946 eine Diskussion veranstaltet. Ein Mann, den keiner kannte, erschien auf der Bühne. Ich sehe ihn vor mir. Er war klein, unterernährt wie wir alle damals. Er sprach, und die Anwesenden spürten die Bedeutsamkeit des Augenblicks. Er zitierte aus einem Buch, das demnächst erscheinen würde: aus der "Ärztlichen Seelsorge".
An diesem Abend, in diesem Augenblick, schien sich Viktor Frankls Wiederkehr in das Wiener Geistesleben zu vollziehen.
Seit jenem Abend bin ich mit ihm befreundet. Ich erlebte aus der Nähe seine vielversprechenden neuen Anfänge in der unmittelbaren Nachkriegszeit, die ja auf vielen Gebieten vieles versprach, was die Folgezeit so oft nicht gehalten hat.
Viktor Frankl wurde Dozent, später Professor, er wurde Leiter einer Klinik für Neurologie und Psychiatrie, er setzte jene Karriere fort, die der März 1938 so grausam und tragisch unterbrochen hatte. Er war angesehen, er war bekannt ... , aber Wien hat es auch ihm, wie so vielen, schwer gemacht. Dies erweist unter anderem die Geschichte der beiden Arbeiten, die in diesem Buch vereinigt sind, die nach drei Jahrzehnten dorthin zurückkehren, wo sie geschrieben wurden. Und die letzte Station der Reise ist charakteristischerweise ein Münchener, kein Wiener Verlag.
Die erste Auflage des Konzentrationslager-Berichts (dreitausend Exemplare), in einem Wiener Verlag erschienen, war verkauft. Die zweite Auflage blieb liegen. Ein Dutzend Jahre später erschien in Amerika die englische Ausgabe, erlebte mehr als fünfzig Auflagen, wurde mehrfach "Buch des Jahres" und hat die Zweimillionengrenze überschritten. In fast alle denkbaren Sprachen wurde das Buch übersetzt ... In Wien war Frankl bekannt, er war angesehen. Er durfte sich nicht verkannt fühlen, aber ihm war, als hätte er vielen um vieles mehr zu sagen, als sie ihn in Wien sagen ließen.
Ich war ihm in den ersten Jahren nach dem Krieg sehr nahe und wage es deshalb, an dieser Stelle ein Bekenntnis zu ihm abzulegen - nicht zu dem Arzt, dem Psychologen, dem Philosophen, dem Akademiker, sondern zu der weithin sichtbaren Institution, zum Präzeptor, der er in Wien hätte werden müssen, der er für mich damals geworden und seither geblieben ist. Ich will ihm für vieles danken, das ich ihm verdanke. Manche seiner Gedanken sind in mein Denken eingegangen, manche seiner Termini in mein Vokabular. Ich wäre oft in Verlegenheit ohne seinen Begriff der "Einstellung", den ich von ihm gelernt habe.
Diesen Dank allein könnte ich allerdings auch in einem Brief abstatten. Da nun aber hier, endlich, zwei seiner persönlichsten Texte vereinigt und dem Leser deutscher Sprache vorgelegt sind, ist ein Dank besonderer Art fällig, wenn nicht überfällig.
Viktor Frankl hat gelebt, was er lehrt. Er kam aus der Hölle zurück in seine Vaterstadt, er hatte seine Eltern, seinen Bruder, seine Frau, er hatte alles verloren - doch er war frei von allen Impulsen der Rache, der Vergeltung. Nur ganz wenige, die aus den Lagern, aus dem Exil zurückkamen, waren wie er. Er war alsbald wieder, was er gewesen war: ein Wiener Arzt. Er leugnete, von Anfang an, die Kollektivschuld, er betonte immer wieder die positiven Ausnahmen von der unmenschlichen Regel. Er sah das Gute, das ihm und manchem seinesgleichen geschehen war, und überwand dadurch das vielfache Böse. Er "machte gut, was andere verdarben". Seine Landsleute hatten ihn erniedrigt, gequält er vertauschte das Lager-Gewand mit dem weißen Mantel des Arztes und half ihnen als ärztlicher Seelsorger.
Es läßt sich kaum eine christlichere Haltung als jene dieses "Nichtariers" - und Nichtchristen - denken. Er predigte und verwirklichte den Sinn des Lebens, an den er noch in der äußersten Todesnähe unbeirrbar geglaubt hatte.
Sein Buch ist in der ganzen Welt verbreitet, aber angesichts der damaligen Absperrungen kaum zu einem einzigen Leser deutscher Sprache außerhalb Österreichs gelangt.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

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4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

69 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Psylaw am 21. August 2002
Format: Taschenbuch
Frankl beschreibt in diesem eindrücklichen Buch seine Erfahrungen, seine Gedanken und seine vor Ort und Stelle entwickelten Theorien über die psychologischen Vorgänge der Menschen, welche das unbeschreiblich schreckliche Erlebnis, in einem Konzentrationslager gefangen zu sein, erleben mussten.
Die Worte des Autors gehen einem enorm tief, weiss man doch um die Tatsache, dass er nicht bloss theoretische Aspekte übermittelt, sondern das Niedergeschriebene am eigenen Leibe erfahren hat. So steht im Vorwort von 'Trotzdem Ja zum Leben sagen': "Viktor Frankl hat gelebt, was er lehrt." Und dies wird dem Leser/der Leserin auf jeder Seite, in jedem Satz, bei jedem Wort dieses Buch deutlich bewusst!
Die Sicht eines Psychologen über die Ungerechtigkeit und die Schreckenstaten in einem Konzentrationslager und wie ein Mensch eine solche Situation überhaupt seelisch durchstehen konnte, dürfte für jede und jeden von uns von grosser Bedeutung und grossem Interesse sein.
Viktor Frankls im KZ erlangten Erkenntnisse verursachen Aha-Erlebnisse und lassen sich auch auf unser Leben umsetzen. Seine Worte treffen uns und bewirken eine Veränderung unserer Sichtweisen in den verschiedensten Bereichen.
"Die geistige Freiheit des Menschen, die man ihm bis zum letzen Atemzug nicht nehmen kann, lässt ihn auch noch bis zum letzten Atemzug Gelegenheit finden, sein Leben sinnvoll zu gestalten." (Viktor Frankl)
Die 200 Seiten bewegen, beschäftigen und schmerzen. Man liest diesen Schicksalsbericht und erfährt Einzelheiten darüber, wie es Menschen wie Viktor Frankl gelungen ist, diese Zeit trotz Schmerzen, Ängsten und andauernden Qualen seelisch zu überstehen.
"Wenn Leben überhaupt einen Sinn hat, dann muss auch Leiden einen Sinn haben." (Viktor Frankl)
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235 von 250 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "ekuettner" am 13. September 2002
Format: Taschenbuch
Am 2.September 1997 verstarb im Alter von 92 Jahren in Wien eine der für mich beeindruckendsten Persönlichkeiten, die ich kenne: der große, gütige und weise Viktor Emil Frankl, der auf allen Kontinenten berühmte österreichische Arzt, Professor für Neurologie und Psychiatrie sowie Professor der von ihm begründeten Wissenschaft Logopädie. Unter seinem Werk von über dreißig Fachbüchern, übersetzt in alle wichtigen Sprachen der Erde, ist dieses kleine Bändchen äußerlich vergleichsweise unscheinbar, und dennoch gehört es, wie das Zitat auf der vierten Umschlagseite aussagt, "zum kostbaren Erbe jener säkulären Literatur, in der die Grundwahrheiten unseres Jahrhunderts manifest werden" (deutschland-berichte).
Das Buch will kein objektiver Tatsachenbericht über das Leben in Konzentrationslagern des deutschen Faschismus sein, sondern eine subjektive Erlebnisschilderung aus der Sicht eines Häftlings, der das Erfahrene zudem mit den Augen und dem Verstand eines Psychologen betrachtet und zu erklären versucht. Frankl beleuchtet Ereignisse und Situationen sowie Vorgänge und Verhaltensweisen auf seiten der Inhaftierten wie der SS-Offiziere im KZ-Alltag von der Einlieferung bis zur Befreiung und versucht hier und da psychologische Deutungen. Dabei kommt er unter anderem zu der Feststellung, daß mit der Kennzeichnung einer Person entweder als Angehörigen der SS oder als Lagerhäftling noch kein Urteil über ihn gefällt werden könne. "Menschliche Güte kann man bei allen Menschen finden, sie findet sich also auch bei der Gruppe, deren pauschale Verurteilung doch gewiß sehr nahe liegt. [...
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80 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Julie M am 24. Januar 2006
Format: Taschenbuch
Über den Inhalt und den Autor wurde schon sehr viel berichtet.
Beeindruckend ist die Botschaft, die das Buch vermittelt. Es gibt einem Mut, denn der Titel trifft es auf den Punkt "... trotzdem ja zum Leben sagen". Der Wille zum Leben und die Tatsache, dass der Mensch nichts im Leben mitbekommen hat als seine nackte Existenz und die Freiheit damit etwas anzufangen oder auch nicht.
Der gleichzeit damit eingebrachte psychologische Aspekt, macht das Buch einzigartig. Wie verhält sich die menschliche Psyche in solch einer aussichtslosen Situation und was hält ihn noch am Leben? Er beschreibt die einzelnen Phasen durch die man geht und wohin sie führen (Ich möchte nicht zuviel verraten).
Und zum Schluss, der Bezug zur heuten Zeit. Da muss man etwas zwischen Zeilen lesen. Wie ZB Der Mensch versucht in der Masse aufzugehen, sich abzuheben aber gleichzeitig aus Selbstschutz nicht aufzufallen.
Mir persönlich hat die Botschaft, sich dem Leid zu stellen und lernen damit umzugehen, am besten gefallen, „Auch in einer Situation tiefster Qualen sich die Freiheit zu nehmen, diese Zeit sinnvoll zu gestalten.“
Beeindruckend ist, dass jeder den ich kenne und das Buch gelesen hat, immer eine andere "Lieblings"Stelle für sich gefunden hat und Kraft daraus schöpfen konnte.
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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Antigone TOP 1000 REZENSENT am 7. Mai 2005
Format: Taschenbuch
Frankls Buch "... trotzdem Ja zum Leben sagen" enthält auf 142 Seiten seinen Bericht "Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager" (Frankls toten Mutter gewidmet) und auf 47 Seiten seine "Synchronisation in Birkenwald" (seinem toten Vater gewidmet).
"... trotzdem Ja zum Leben sagen" ist ein Bericht des Häftlings Nr. 119 104, des Psychologen Viktor E. Frankls (1905-1997), Professor für Neurologie und Psychiatrie und Professor für die von ihm begründete Logotherapie, Vorstand der Wiener neurologischen Poliklink und Präsident der Österreichischen Ärztegesellschaft für Psychotherapie.
"Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager" ist in drei Phasen unterteilt: 1. Die Aufnahme ins Lager, 2. Das Lagerleben und 3. Nach der Befreiung aus dem Lager. Auch wenn es sich - wie Frankl sich ausdrückt - um einen "psycholgischen Versuch" handelt, sollte jeder dieses Buch gelesen haben ... (deshalb biete ich hier auch keine Zusammenfassung des Buches, da jeder selbst diese Erfahrung machen sollte - meiner Meinung nach). Unter "psychologischer Versuch" versteht Frankl, dass er versucht, das im Konzentrationslager Erlebte in Form von Selbst- und Fremdbeobachtungen zu erzählen und zu erklären/deuten. Aus diesem Grunde befindet sich zu Anfang des Buches eine kleine Einführung in die Arbeitsweise der Psychologie und auch gegen Ende wird es dem ein oder anderen nicht-Psychologie-interessiertem-Leser ggf. zu "psychologisch". Der Leser widerum, der ein rein wissenschaftliches Buch erwartet, mag auch enttäuscht sein, diesmal nicht überfordert oder genervt wie der Nicht-Psychologe, sondern enttäuscht darüber, dass Frankl keine Theorien-Auflistung bietet.
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