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touch the flame [Gebundene Ausgabe]

Zoran Drvenkar
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 204 Seiten
  • Verlag: Carlsen (1. Januar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551580715
  • ISBN-13: 978-3551580719
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 22,1 x 14,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 956.686 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Zoran Drvenkar
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Sieben Jahre hat Lukas seinen Vater nicht gesehen, und dann kommt er auf die recht dumme Idee, ihn für ein Wochenende zu treffen. Der Vater kommt über zwei Stunden zu spät und reißt seinen Sohn auf einer wilden Jagd mit sich. Es geht von Berlin nach Hamburg, wo Lukas eine Abreibung nach der anderen bekommt, sich innerhalb von Sekunden verliebt, mit 100 Sachen durch die Straßen jagt und dabei seinem Vater keinen Zentimeter näher kommt. Aus dem Wiedersehen wird ein Roadmovie und die Jagd nach einer Beute, von der keiner weiß, was sie eigentlich ist. Und das alles erlebt Lukas in einem rasenden Tempo.

Klappentext

Lukas ist 15 und will seinen Vater endlich kennen lernen. Alles was er über ihn weiß, hat er von fremden Menschen, die ihn als „Spieler, Betrüger und Hobbygauner“ charakterisieren, aber das schreckt den Jungen nicht ab. Schon mit dem Begrüßungssatz: „Du stehst mir in der Sonne“ lässt der Vater jedoch keinen Zweifel aufkommen, dass in seinem Leben für diesen Sohn kein Platz ist. Die nun folgende Reise ist für Lukas eine „tour de force“ in eine ihm gänzlich fremde Welt. Doch die drastischen Erfahrungen machen Lukas stark und beenden seine Kindheit endgültig. Er hat seinen Vater kennen gelernt und sich von ihm befreit. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Wochenende kann dein Leben verändert oder alles bleibt beim Alten. Lukas hat seinen Vater sieben Jahre lang nicht gesehen, jetzt will er ihn kennenlernen. Seine Erinnerungen an ihn sind verschwommene Schwarzweißphotos. Lukas weiß nicht viel mehr als den Namen seines Vaters - Richard, kurz Ritchie. Das ändert sich. In nur drei Tagen erfährt Lukas mehr als er wollte. Sein Vater hat Krebs, sein Vater ist „ein Desperado durch und durch" und persönliche Fragen mag er nicht.

Nach und nach wird ein Bild sichtbar, Lukas erkennt Details an seinem Vater, die er nicht immer einordnen kann. Da ist der Macho, den es nicht juckt, ob er anderen im Weg steht; der Sprüche über Frauen macht und selten seine Sonnenbrille abnimmt. Aber da ist auch der Vater, der versucht mit seinem Sohn klarzukommen, der ehrlich sagt, was Lukas erwarten kann - nämlich nicht viel mehr, als „ein Arschloch in Aktion". Lukas fragt sich nicht nur einmal, ob es nicht klüger ist, einfach nach Hause zu gehen. Aber er tut es nicht. Da sind Erwartungen, da ist Neugier und vor allem die Frage, ob sein Vater mehr als ein Fremder ist.

Die Geschichte lebt von der ersten Seite an. Sie atmet die Luft eines Roadmovies, ständig geht es voran, Landschaften ziehen vorbei und die Musik von U2 hört man wie ein Herzklopfen durch das ganze Buch. Es ist nicht einfach nur eine Familiengeschichte, es geht um ein Verbrechen, um einen Onkel, der gerade aus dem Knast gekommen ist, um offene Rechnungen und eine seltsame Nacht auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Zoran Drvenkar hat eine Geschichte hingelegt, die mich mitgenommen hat wie einen Tramper am Straßenrand, der nicht lange fragt, wo es langgeht, sondern Tür zu und ab dafür. Die Sprache macht einen besonderen Reiz an diesem Buch aus. Da verstellt sich niemand und vesucht besonders kunstvoll oder literarisch zu sein. Die Sprache ist geschliffen und oft poetisch, immer aber ehrlich und direkt. Ich habe TOUCH THE FLAME zweimal gelesen und den Autor auch schon auf Lesungen gehört - ich hatte Spaß und es hat mich berührt; ich werde es wieder tun.

Michael Kurth

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rasend-rasant 13. August 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein schnelles Buch, in dem sich für die Hauptperson, den 15-jährigen Lukas, genauso wie für den Leser, die Ereignisse überschlagen:
Obwohl man sich in die gesamte Situation erst hineinfinden und sich das Gesamtbild nach und nach puzzleartig zusammenbauen muss, ist man dennoch sofort mitten im Geschehen. Das soll aber keineswegs heißen, dass das Buch chaotisch und undurchschaubar ist.
Dieses Roadmovie wirft Lukas und mit ihm den Leser mit vollem Karacho in die Handlung. Die ersten „Hämmer" kommen so schnell und heftig, dass dadurch sofort absolute Spannung herrscht: „Wie geht es weiter?", lautet die stets präsente Frage, und man verschlingt Seite um Seite. Es geht um keine Heile-Welt-Vater-Sohn-Beziehung, sondern um ein durch und durch problembehaftetes Verhältnis. Wie beide lernen, Position zu beziehen und sich doch dem anderen anzunähern, Verständnis, Ablehnung, die Durchsetzung eigener Interessen, Verwandtschaft, Liebe, Freundschaft und Unabhängigkeit neu zu definieren, ist ein interessanter Prozess.
Das Buch ist rasant, derb und geheimnisvoll - letzteres im wahrsten Sinne des Wortes, denn was sich in den Koffern, dem Diebesgut, befindet, wird nicht preisgegeben. Das Ende ist genial: Ja, es ist offen - man erfährt nichts über das weitere Schicksal von Lukas, seinem Halbbruder Neil und deren Vater -, das kennt man ja schon, aber es betont diese Offenheit noch dadurch, dass es mit einem Satzbruch endet. Der letzte Satz verliert sich auf dem Papier und in den Gedanken des Lesers.
Die Sprache bzw. der Schreibstil ist lebendig, ungemein geistreich und sehr wirklichkeitsgetreu. Die ungezwungene Sprache hat genau das richtige Maß an Flapsigkeit und Umgangssprache, ohne im Buch unangemessen oder aufgesetzt zu wirken. Ebenso sind alle vorkommenden Personen äußerst plastisch, die Atmosphäre unglaublich dicht.
Nicht zuletzt wirken die Kapiteleinteilung und die Aufmachung logisch, klar und modern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vatersuche 29. August 2006
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ist sein Vater wirklich eine einzige Katastrophe? Lukas, 15, will das auf einer Reise mit ihm, den er praktisch nicht kennt, herausfinden. Aber schon der Beginn lässt wenig Hoffnung aufkommen: der Vater kennt ihn nicht einmal mehr! Trotzdem begibt sich Lukas mit ihm auf eine Reise, die es wahrlich in sich hat...

"touch the flame" (Titel nach einem Song von U2) ist ein Buch, das die Suche eines Fünfzehnjährigen nach seinem (immer abwesenden) Vater zum Thema hat. Es ist sehr rasant geschrieben; es passiert dauernd etwas; der Schluss ist ziemlich bald vorhersehbar. Trotzdem lässt einen das Buch nicht so schnell mehr los (was man auch von der Zielgruppe des Werkes annehmen kann). Jedenfalls sollte es auch "faule Leser" im jugendlichen Alter begeistern!
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eine Reise ins Erwachsenwerden
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Veröffentlicht am 24. Mai 2007 von andrea
ein "normales" Buch,...
...denn es ist nicht besonders atemberaubend, aber auch nicht schlecht. Jedenfalls habe ich es bis zum Ende durchgelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2007 von rike
Sehr gutes buch
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Veröffentlicht am 23. Oktober 2006 von Eva Zitzelsperger
nicht seht gut
bei diesen buch denke ich mir wieder, dass ich mir das Geld sparen hät können.
ich konnte mit überhaupt kein bild machen,weil ich nicht mitgekommen bin. Lesen Sie weiter...
Am 6. Juni 2003 veröffentlicht
im Nachhinein super
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Veröffentlicht am 1. April 2003 von "flad12"
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Am 14. Juli 2001 veröffentlicht
Interessanteste Neuerscheinung im Bereich Jugendbuch
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Am 21. Februar 2001 veröffentlicht
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