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Der talentierte Mr. Ripley. Drehbuch nach dem Roman von Patricia Highsmith.
 
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Der talentierte Mr. Ripley. Drehbuch nach dem Roman von Patricia Highsmith. [Taschenbuch]

Anthony Minghella , Patricia Highsmith
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 1 (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257231962
  • ISBN-13: 978-3257231960
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 737.711 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Anthony Minghellas eindrucksvolle Verfilmung von Patricia Highsmiths Der talentierte Mr. Ripley, die seit einigen Wochen in den Kinos zu sehen ist, bietet eine gute Gelegenheit, noch einmal den ersten Auftritt Tom Ripleys, einer der faszinierendsten Gestalten der Kriminalliteratur, nachzulesen. Patricia Highsmith veröffentlichte ihren ersten Ripley-Roman 1955 und beschrieb einen ehrgeizigen, aber mittellosen Mann, der unerwartet Gelegenheit erhält, das Leben zu führen, von dem er geträumt hat. Er wird vom reichen Fabrikanten Greenleaf beauftragt, dessen Sohn Dickie in Italien aufzustöbern und nach Hause zurückzuholen. Ripley findet Dickie, denkt jedoch nicht im Traum daran, ihn tatsächlich zurückzubringen, sondern gewinnt nach und nach dessen Sympathie. Er genießt das schöne Leben im Schlepptau von Dickie und dessen attraktiver Freundin Marge, bis -- ja bis ein Streit ihn mit Greenleaf entzweit und Ripleys Traum in Gefahr gerät. Tom Ripley plant den perfekten Mord, um in die Rolle seines "Freundes" schlüpfen zu können.

Mit großer Meisterschaft hat Patricia Highsmith ihren Anti-Helden konstruiert und vor allem seine Psyche bis ins letzte Detail ausgefeilt. Aus einer Figur auf dem Papier wurde ein Mensch mit seinen Zweifeln, seinen Träumen, seiner Niedertracht, Eifersucht, kriminellen Energie und -- seinem Charme und seiner Liebenswürdigkeit. Ripley war geboren. Die Leser freuten sich über mehrere Wiedersehen in weiteren Romanen der Autorin.

Ein Kinofilm ist in der Regel ein eigenständiges Projekt, und Regisseure lassen sich ungern im Detail an literarischen Vorlagen messen. Wer Anthony Minghellas Arbeit nachvollziehen möchte, dem sei das Drehbuch unter dem gleichen Titel Der talentierte Mr. Ripley nachdrücklich empfohlen. Der komplette Text wird ergänzt von farbigen Szenenfotos aus dem Film und einem ausführlichen Vorwort des Regisseurs. Ebenfalls unter dem Titel Der talentierte Mr. Ripley ist eine wunderschöne Hörspielfassung mit Ernst Jacobi, Michael Quast, Siemen Rühaak, Ulrike Bliefert und anderen erschienen. --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Minghella beweist Gespür für die adäquate, stilvolle Literaturverfilmung. Die wunderschöne Fotografie, die Liebe zum Detail für das dargestellte Italien der späten 50er Jahre sowie eine erlesene Besetzung der Nebenrollen tragen zum Gelingen bei. In ruhigem, atmosphärisch dicht gewobenem Rhythmus vollzieht sich die klassische Spannungsdramaturgie. Es ist ein überzeugendes Beispiel dafür, wie gutes altes Hollywoodkino, von Meisterhand praktiziert, immer noch auf der Höhe unserer Zeit sein kann." (St. Galler Tagblatt)
"Wer süchtig geworden ist nach der ausgeklügelten Mordgeschichte, die im sonnendurchfluteten Italien der späten fünfziger Jahre spielt, der kann das Drehbuch nachlesen und sich dabei ein paar schöne Filmfotos anschauen. Besonders aufschlussreich ist Minghellas Vorwort, in dem er erklärt, wie und warum er Charaktere und Handlung gegenüber der Romanvorlage verändert hat." (Badische Neuste Nachrichten)
"Für alle bes onderen Fans, die von der filmischen Umsetzung des Patricia-Highsmith-Romans einfach nicht genug bekommen können. Mit Farbfotos reichlich ausgeschmückt, fängt das Drehbuch detailgetreu die Leinwandfassung ein und präsentiert die filmisch bunt dargestellte Geschichte um Gier, Neid, Missgunst und Liebe in schlichten Buchstaben schwarz auf weiß, die sich zu fantasiebeflügelnden Worten verbinden." (Libro Journal)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
DAS BUCH:
Tom Ripley, ein Versager und Kleinbetrüger aus New York, erhält vom reichen Industriellen Richard Greenleaf einen interessanten Auftrag. Tom soll nach Italien reisen und Dickie, den einzigen Sohn der Greenleafs, zu einer Rückkehr in die Vereinigten Staaten überreden, wo er das Familienunternehmen übernehmen soll.
Da Tom sowieso wenig zu tun hat und sich mit Scheckbetrügereien eine Menge Ärger eingehandelt hat, nimmt das lukrative Angebot dankend an. Im malerischen Küstenort Mongibello trifft er auf Dickie, der sich seine Tage mit der Malerei, seiner Freundin Marge und dem dolce far'niente vertreibt und gar nicht daran denkt, in die USA zurückzukehren. In zunehmendem Maße ist Tom, der mit Dickie Ausflüge nach Rom, Neapel und San Remo unternimmt, begeistert vom lässigen Lebensstil seines Freundes. Vom Neid rasend gemacht, tötet Tom Dickie bei einer Bootsfahrt, wirft die Leiche über Bord und gibt sich fortan als Dickie Greenleaf aus. Zu Beginn klappt das ganz gut, aber mit der Zeit wird es für Tom immer schwieriger, zwischen seinen beiden Identitäten hin- und herzuwechseln und unangenehmen Fragen von Freunden, Angehörigen Dickies und der Polizei auszuweichen...

MEIN FAZIT:
Patricia Highsmith schafft mit "Der talentierte Mr. Ripley" ein Kunststück: der Leser fiebert nicht mit den "Guten" mit, die den Mörder dingfest machen wollen, sondern mit dem eigentlichen Bösen (man darf trotz aller Sympathie für Tom Ripley nicht vergessen, dass er ein kaltblütiger Mörder ist!), der seinen Jägern ausweichen muss. Nicht nur diese Absurdität macht diesen Krimi-Klassiker, der trotz des halben Jahrhunderts, das seit seinem Erscheinen vergangen ist, nichts von seinem Charme eingebüßt hat, zu einem echten Lesespaß.
Highsmith lässt ihre nette Katz- und Maus-Geschichte vor einer wunderschönen Kulisse ablaufen, nämlich dem romantischen Italien der 50er Jahre. Wer auch nur etwas für Italien übrig hat, wird bei der Beschreinbung der Orte Mongibello (dieser Ort ist übrigens eine Erfindung der Autorin), San Remo, Rom und Vendig unweigerlich ins Schwärmen geraten.
Nicht unerwähnt bleiebn darf natürlich auch die angenehme Spannung, die natürlich typisch ist für Romane von Patricia Highsmith.
Alles in allem ist "Der talentierte Mr. Ripley" ein Buch, das unbedingt lesenswert ist, auch wenn man bereits eine der zahlreichen Verfilmungen des Romans gesehen hat. Das Buch schlägt (wie so oft) die Filme um Längen!

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Krimi der anderen Art 7. April 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Der New Yorker Überlebenskünstler Tom Ripley bekommt von einem Werftbesitzer den Auftrag, dessen Sohn Dickie, der in Italien wohnt, in die USA zurückzuholen, damit er in das väterliche Unternehmen einsteigt. Tom geht zwar nach Italien, denkt aber nicht im Traum daran, Dickie zur Rückkehr zum Vater zu bewegen. Stattdessen genießt er mit ihm das Leben. Als Tom Angst bekommt, dass Dickie ihm die Freundschaft kündigen könnte, bringt er ihn „einfach" (es wird nicht der letzte Mord bleiben) um und nimmt dessen Identität an. Doch damit gehen die Probleme erst richtig los. Zwar hat er jetzt jede Menge Geld, doch muss er öfters die Rollen wechseln.

Für den Leser ist besonders die Frage spannend, ob Toms Betrug auffliegt. Man fiebert ständig mit der Hauptfigur, aus deren Perspektive man das Geschehen auch mitverfolgt, mit und liest den Roman am Stück zu Ende. Es bleibt immer spannend, obwohl die Grundsituation die gleiche ist: Werden Dickies Freunde oder die Polizei den Betrüger entlarven? Sehr interessant ist auch die „gespaltene" Persönlichkeit der Hauptfigur: Eigentlich verabscheut Tom Ripley sich selbst und sieht die Rolle des Richards als Art seinem langweiligem Schicksal zu entkommen.

Fazit: Das Buch von Patricia Highsmith ist nicht nur für Krimi-Freunde empfehlenswert!!!

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Talentiert, aber..... 14. Juli 2004
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Tom Ripley hat genug von seinem Milieu. Er, der in New York lebt, will raus aus der Welt der kleinen Betrügereien, der ewigen Lügen, des Versteckens vor seinen Verfolgern - und es gelingt ihm auch. Mr. Greenleaf, seines Zeichens reicher Fabrikant, will, dass Tom Dickie Greenleaf, den Sohn von Mr. Greenleaf, dazu bringt, Italien, wo dieser malt und das Greenleafsche Geld verbraucht, zu verlassen und wieder in die Staaten zurückzukehren. Also begibt sich Tom standesgemäß mit Hilfe Ripleyschen Geldes auf einem Schiff - der Roman erschien 1955 zu ersten Male - nach Europa. Und er beschließt, nie mehr in s e i n e Welt zurückzukehren - koste es , was es wolle...
Patricia Highsmith ist mit diesem Roman, der es auf insgesamt 4 Fortsetzungen brachte, ein Geniestreich gelungen. Einerseits findet man Tom Ripley und sein Verhalten, seine Taten abstoßend, andrerseits total faszinierend - vielleicht nicht zuletzt deswegen, weil Tom Ripley dauernd die Identität wechselt. Und wer von uns täte das nicht auch manchmal gerne?
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Veröffentlicht am 14. April 2009 von Martin Resch
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Veröffentlicht am 19. Dezember 2008 von dr_rgne
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Der Roman lullt einen so sehr ein, dass man mit Tom Ripley, der im Laufe der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2007 von Hendrik Vadersen
Spannung garantiert
Tom Ripley wohnt in New York und träumt vom großen Geld, ist aber von einem Luxusleben weit entfernt. Lesen Sie weiter...
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Raffiniert und originell
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Veröffentlicht am 5. September 2005 von "brittage"
Das herz schlägt für den Bösewicht
Der talentierte Mr. Ripley. Ein sehr lohnenswertes Buch, mindestens genau so spannend, wie der Film. Sehr kurzweilige Unterhaltung und P. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. August 2005 von R. Seybold
Unterhaltsamer Krimi
In dem Roman von Patricia Highsmith geht es um Tom Ripley. Er bekommt von dem reichen Mr. Greenleaf den Auftrag, seinen Sohn in Italien zu besuchen und zur Rückkehr nach... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2004 von J. Hameister
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