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Ich lese gerade / habe gerade ausgelesen ...


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1-25 von 65 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 2. November 2009 09:54 CET
Zuletzt vom Autor geändert am 2. November 2009 09:56 CET
 Marcus G. meint:
Wahrscheinlich gibt es Threads wie diesen schon. Bevor ich aber irgendeinen alten Forumshund von Seite 53 hervorkrame, mache ich doch kurzerhand einfach einen neuen auf:

Welches Buch lest ihr momentan bzw. was habt ihr gerade ausgelesen? Zwei, drei Sätze zum Buch, worum es ging, wie es gefallen hat, in aller Kürze, wären prima. Auf die Weise kann man sich bestimmt auch nette Anregungen für den nächsten Schmöker holen, auf den man sonst vielleicht nie gekommen wäre.

Ich mach mal den Anfang. Neulich ausgelesen:

Arkadi & Boris Strugatzki - Picknick am Wegesrand: Utopische Erzählung
Eine nicht näher spezifizierte außerirdische Macht hat ihre Spuren auf der Erde hinterlassen; moderne Schatzjäger riskieren Leib und Leben, um aus den so genannten "Zonen" die fremdartigen Artefakte einer unbekannten Intelligenz zu bergen. Erstkontakt einmal anders: "Picknick" ist ein scharfsinniges, aber auch kurzweiliges und spannendes Gedankenexperiment über die menschliche Natur. SciFi at its best; absolute Leseempfehlung.

Ich lese gerade:

Richard Adams - The Plague Dogs: A Novel
Die beiden Hunde Snitter und Rowf büchsen aus einem Labor für Tierexperimente aus und müssen sich fortan durch die Wildnis schlagen. Es dauert nicht lange, bis Jagd auf die beiden Ausreisser gemacht wird. Hab das Buch etwa zur Hälfte durch; ist nicht ganz einfach zu lesen wg. Adams' verschachtelter Prosa und dem teils in Dialekten gehaltenem Englisch. Alles in allem trotzdem ganz spannend bislang; wer Tiere mag, dem wird an einigen Stellen das Herz bluten. Kann mitunter aber auch etwas langatmig werden, wenn Adams sich in Seiten-langen Landschaftsbeschreibungen o.ä. verliert.

Jetzt seid ihr dran. :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 2. November 2009 10:20 CET
Zuletzt vom Autor geändert am 2. November 2009 10:53 CET
 Tante Li meint:
Hallo Marcus,

warum nicht - einen Versuch ist es auf jeden Fall Wert.

Neulich ausgelesen:
Henning Mankell - Die fünfte Frau: Roman
Obwohl ich kein besonderer Krimi-Fan bin habe ich diesen Roman doch mit einigem Interesse gelesen. Er ist spannend genug aufgebaut und die Figuren mit Charakterzügen ausgestattet, die meine Zuneigung gefunden haben. Eigentlich kennt man die Mörderin von Anfang an und kann sich auch bald über ihre Motive einen Reim machen. Trotzdem ist es unterhaltsam die schwedische Polizei und den fleißigen Detektiv bei der Arbeit zu beobachten. Ein bisschen hat mich das an die Fernsehserie "Columbo" erinnert, die ich auch immer gern gesehen habe.
Die Gesellschaftskritik ist etwas plump verpackt. Die "angesehenen" Männer, die ermordet werden, ein wenig zu offensichtlich von zweifelhaftem Charakter. Da hätte ich mir ein wenig mehr Raffinesse gewünscht.

Gerade lese ich:
Christa Wolf - Nachdenken über Christa T
Ob man dieses Buch einen Roman nennen kann, weiß ich nicht. Dafür kenne ich mich in den Bezeichnungen zu wenig aus. Es ist ja keine Geschichte sondern eine "Gedenk"-Schrift, die wohl hauptsächlich Trauerarbeit ist.
Die Sprache ist sehr schwierig zu verstehen und erfordert besondere Aufmerksamkeit. Oft kann man den Zusammenhang erst am Ende eines Abschnitts oder Kapitels erkennen.
Man lernt die Befindlichkeiten von zwei Frauen kennen, die zeitweise sehr gut befreundet waren, und lernt ihre gemeinsame und getrennte Lebensgeschichte auszugsweise kennen. Die letzten Kriegsjahre in ihrer Kindheit, Vertreibung und Neu-Aufbau in der sowjetischen Zone (DDR), die Lehrerakademie und Studium in Leipzig und Anklänge an sozialistische Ideologie; daneben Charakterstudie eines Menschen, der seinen Platz in dieser Gesellschaft suchte und recht eigene Vorstellungen vom Leben hatte.
Die Einstellungen scheinen mir ziemlich fremd, aber auch in gewisser Weise doch vertraut.
Literaturkritiker haben dazu sicher viel zu sagen :-( aber davon weiß ich nichts)

Bin gespannt, was hier sonst noch so zusammen kommt.

Liebe Grüße
Li

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 2. November 2009 11:48 CET
 kete meint:
@ Marcus

Oh, The Plague Dogs hab' ich vor Jahren - wie Du sagst mit blutendem Herzen - gelesen und fand es ganz hervorragend. Obwohl es vordergründig um die Hunde und ihre Erfahrungen geht, ist es doch eigentlich eine Studie über die Menschen und die Menschlichkeit. Ich kann es nur empfehlen, obwohl ich persönlich mich bis heute nicht getraut habe, es nochmals in die Hand zu nehmen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 2. November 2009 13:34 CET
Zuletzt vom Autor geändert am 16. November 2009 09:17 CET
 MMMichael meint:
Hallo Marcus,

ich lese gerade Murmeljagd. Das Buch wurde mir als eine Mischung aus Remarque und Monty Python empfohlen. Ich konnte mir darunter wenig vorstellen, aber ich muss sagen, diese Beschreibung trifft's ganz gut. Es liest sich nicht einfach, man muss sich dafür Zeit nehmen und konzentriert ein längeres Stück davon konsumieren. Dann macht es richtig, richtig Spaß. Nach einem Weilchen fange ich immer an zu kichern. Man kann "Murmeljagd" auch billig antiquarisch kaufen.

Fertig gelesen habe ich gerade "Kindheitsmuster" von Christa Wolf. Ich gebe Tante Li vollkommen Recht, wenn sie schreibt: "Die Sprache ist sehr schwierig zu verstehen und erfordert besondere Aufmerksamkeit." Christa Wolf hängt einem Gedanken nach und springt dabei thematisch und zeitlich durch verschiedene Ebenen. So "vernetzen" sich ihre Gedanken und man muss wirklich hellwach sein bei der Lektüre, um den Faden nicht zu verlieren. Trotzdem sehr lesenswert. Sie reflektiert ihre Kindheit und frühe Jugend in der Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegszeit incl. Vertreibung. Außerdem werden ihre Positionen zu der Zeit deutlich, in der sie das Buch geschrieben hat (70er Jahre).

Weiterhin ausgelesen habe ich Glattauers "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen". Leicht und locker geschrieben und deswegen so genial. Ich habe diese Bücher regelrecht gefressen und dabei über mich selbst gestaunt.

Eine wunderschöne Variante des Briefromans ist Siebzehn Silben Ewigkeit: Roman. Einfach bezaubernd. Dazu habe ich eine Rezension geschrieben. Kannst Du Dir ja bei Interesse mal ansehen.

Übrigens habe ich mir eine Liste gemacht, in der ich meine Lektüre seit diesem Frühling notiere und wie mit Schulnoten bewerte (von 1 bis 5). Einiges habe ich auch rezensiert. Hier ein Auszug:

Timeline, Michael Chrichton 3
Das Ende ist mein Anfang, Tiziano Terzani 3
Vincent van Gogh, Irving Stone 3+
Ehepaare, John Updike 2
Gut gegen Nordwind, Daniel Glattauer 1
Alle sieben Wellen, Daniel Glattauer 2+
Helden wie wir, Thomas Brussig 3
Leben bis Männer, Thomas Brussig 3
Wie es leuchtet, Thomas Brussig 2+
Maria, ihm schmeckt's nicht, Jan Weiler 3
Vollidiot, Tommy Jaud 2-
Die Frau des Zeitreisenden, Audrey Niffenegger 4
Mieses Karma, David Safier 3
Das Aquarium, Thommy Bayer 2-
Tausend strahlende Sonnen, Khaled Hosseini 2
Schweres Beben, Jonathan Franzen 3-
Sieben Jahre, Peter Stamm 2
Die Frauen, T.C. Boyle 2
Supergute Tage, Mark Haddon 3+
Sterntagebücher, Stanislaw Lem 3
Der Tor, Bernhard Kellermann 2
Kindheitsmuster, Christa Wolf 2+

Veröffentlicht am 2. November 2009 15:46 CET
Zuletzt vom Autor geändert am 2. November 2009 15:52 CET
 Marcus G. meint:
@kete: Studie über Menschlichkeit, Tier- und Abenteuerroman, zuvorderst aber ein Appell gegen Tierversuche. Hast du das Buch auch auf Englisch gelesen? Wie bist du mit der Sprache klargekommen? Ich hab mich mittlerweile zwar eingelesen, komme aber trotzdem nur langsam voran, da ich zur Zeit eigentlich nur vorm zu Bett gehen zum Lesen komme, und dann meistens nur ein paar Seiten von Adams' ausschweifender Ausdruckssweise verkrafte, bevor ich zu müde werde. ;-) Trotzdem ein schönes Buch bis hierhin, definitiv kein Fehlkauf.

@MMMichael: Ich habe noch nie einen dieser Brief/eMail-Romane gelesen. "Gut gegen Nordwind" klingt aber ganz interessant. Zumal ich etwas ähnliches selber mal erlebt habe, wenn auch ohne Happy End. ;-)

@Tante Li: Wenn sich genug Leute finden, wird das hier ein schöner Fortsetzungsthread. (Und wenn nicht, dann nicht. ;-))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 2. November 2009 18:03 CET
 Buchstabensalat meint:
Jean-Christoph Grangé - Das Herz der Hölle

Gerade zu Ende gelesen.
Spannend von der ersten Seite, Grangé schafft es wie kaum ein anderer diese Spannung bis zum Ende zu erhalten.
Es ist ein sehr blutiger und grausamer Roman, wie von diesem Autor auch nicht anders zu erwarten.
Hat in meiner Bewertung 5 Sterne bekommen.

Veröffentlicht am 2. November 2009 20:53 CET
 Anna Cotty meint:
Und ich habe gerade meinen letzten ( in meinem Besitz befindlichen) Band von Linda Fairstein, Bad Blood, gelesen. Fand ihn, wie die anderen auch, sehr spannend und authentisch.
Gerade habe ich die letzte Seite von Diana Wynne Jones, Howl's Moving Castle ( ich glaube es heisst auf deutsch so aehnlich wie : Sophie und das bewegliche Schloss?) ist zwar ein Jugendbuch, aber man kann es gut als Erwachsener lesen. Es ist ein Maerchen mal ganz anders, mit sehr viel Charme und Witz erzaehlt. Es wurde uebrigens auch verfilmt ( Japanischer Anime), ist als Film auch sehr empfehlenswert, aber doch total anders als das Buch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 3. November 2009 09:37 CET
 kete meint:
@ Marcus

Nein, Marcus, das habe ich damals noch auf Deutsch gelesen. Wenn ich mich mal traue, es ein zweites mal zu lesen, werde ich das aber definitiv auf Englisch tun.

Veröffentlicht am 3. November 2009 10:03 CET
 Marcus G. meint:
Anna Cotty: Die Animes von Hayao Miyazaki / Studio Ghibli schätze ich sehr!! Würdest du das Buch auch dann empfehlen, wenn man die Verfilmung schon gesehen hat?

Veröffentlicht am 3. November 2009 17:20 CET
 TwilightFan meint:
"Übrigens habe ich mir eine Liste gemacht, in der ich meine Lektüre seit diesem Frühling aufliste und wie mit Schulnoten bewerte (von 1 bis 5). Einiges habe ich auch rezensiert."
@MMMichael: Das mache ich seit Anfang des letzten jahres auch so. Aber ich bewerte sie nicht, ich führe einfach nur eine Liste mit Autor/Titel/Seitenzahl, aus dem einfachen Grund, weil es mich mal interessiert hat wie viel ich eigentlich durchschnittlich pro Jahr so lese^^ xD

Die letzten beiden Bücher, die ich gelesen habe, waren "To Kill a Mockingbird" und "Für jede Lösung ein Problem". Ich fand beide eigentlich ganz gut ;-)
Momentan lese ich "Septimus Heap - Magyk"

Veröffentlicht am 3. November 2009 22:42 CET
 Herr meint:
Die Tropfen, der Baum und der See: Warten und Musterhaft

Hab ich grade gelesen. Irre geschichte, alles sehr dicht bis auf ein kapitel, und nach der letzten seite hast du das gefühl, ein schifahrer hat einen absolut unvermeidlichen sturz doch noch abfangen können. sehr experimenteller schreibstil. etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt schnell rein.
bin gespannt auf den nächsten band.
lg!

Veröffentlicht am 3. November 2009 23:07 CET
Zuletzt vom Autor geändert am 6. November 2009 14:15 CET
 Sammy meint:
Hi Marcus,

mein Notizzettel liegt gerade vor mir. Er belegt, welche Romane ich bisher dieses Jahr gelesen habe.
Schaut etwas dürftig aus, da ich viel in eigener Sache am "Werk" war. Auch ich habe Schulnoten verteilt. Logo das ist immer subjektiv und "meckern" ist halt leicht, besser machen dagegen schwer.

Denn sie betrügt man nicht, E. George - Sterne 2/Note 4
Keiner werde den ersten Stein, E. George - 2
Stirb ewig, P. James, 4 Sterne/Note 2
Spatz in der Hand + Der Himmel fängt über dem Boden an, T. Bayer, 3 Sterne/Note
Hannas Töchter, Frederiskson, 5 Sterne/Note 1
Die Mädchen mit den braunen Augen, J. Lennox, 4 Sterne/Note 2
Nachtgeflüster - Der geheimnisvolle Fremde, N. Roberts, Sterne 2/Note 4
Nero Corleone, E. Heidenreich, 5 Sterne/Note 1
Mordshunger, F. Schätzing, 4 Sterne/Note 2

Mittendrin aufgehört. Warum?

Felidae, A. Pirincci - Diese Tierquälerei! Da kräuselten sich meine Nackenhaare.
Die grauen Seelen, Philippe Claudel - bis Seite 185: So ein hölzerner, holpriger Schreibstil. War einfach nichts für mich.

MMM. Einiges von Deiner Liste liegt auf meinem Sub .... *grins*

Tschüssi
sammy
cori v.

Veröffentlicht am 3. November 2009 23:08 CET
 Anna Cotty meint:
@Marcus
auf alle Faelle. Ich hatte auch zuerst den Film gesehen und er hatte mir sehr gut gefallen ( ich wusste den Namen des Filmemachers nicht mehr, dankeschoen); das Buch ist natuerlich anders, aber sehr originell und witzig geschrieben. Es ist ein Jugendbuch und selbst im Original einfacher zu lesen als Adams Buch. Sein 'Watership Down' war uebrigens das erste Buch, das ich auf englisch gelesen hatte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 4. November 2009 08:40 CET
 MMMichael meint:
Hallo Sammy,

gerade wollte ich Dich fragen, warum Elke Heidenreich so schlecht bei Dir weggekommen ist, da sehe ich, dass Du das Buch schon rezensiert und mit 5 Sternen bewertet hattest. Also sind Deine Noten eigentlich Sterne und 5 ist höchste Ehrung? Ich meinte es anders rum, wie bei Schulnoten: 1 = sehr gut und 5 = ungenügend.

Darf ich fragen, welche Bücher meiner Liste auf Deinem Sub liegen?

Gruß,
Michael

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 4. November 2009 10:58 CET
 Franz meint:
Hallo Marcus, Wenn ich mich recht entsinne, "Picknick am Wegesrand" diente Andrej Tarkowski als Vorlage für seinen Film "Stalker".
Ich lese gerade "Die Passion nach G.H." von Clarice Lispector. Eine Frau tritt in einen Raum ihres Hauses und durchlebt einen langen Moment der ihr Leben zu verändern scheint. Man tritt oft etwas auf der Stelle oder dreht sichj im Kreis, um dann in kurzen Schüben voranzupreschen. Macht das Lesen nicht immer einfach, aber die Neugier bleibt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 4. November 2009 12:30 CET
Zuletzt vom Autor geändert am 4. November 2009 12:32 CET
 Marcus G. meint:
Franz: Stimmt fast. Die Strugatzkis haben auf Grundlage des Romans mehrere abgewandelte Screenplays für Tarkowski verfasst, bis dieser mit einem davon zufrieden war. Daraus ist dann der Film Stalker entstanden, den ich übrigens noch nicht gesehen hab. (Der Film wiederum war Vorlage für die gleichnamigen Computerspiele, die mit dem Roman aber nur noch sehr wenig zu tun haben.)

Anna Cotty: Danke für den Tipp. Grundsätzlich bereitet mir engl. Literatur keine Schwierigkeiten, in letzter Zeit werde ich abends nur so schnell müde. ;-) Watership Down ist auch noch auf meiner Zu-Lesen-Liste.

Veröffentlicht am 4. November 2009 13:05 CET
 karambeu meint:
Habe gerade "Farben der Schuld" fertig gelesen, fand das einen ziemlich gelungenen Krimi, im Vordergrund stehen hier vor allem die Charaktere der Menschen. Ziemlich spannend, war nach 2 Tagen fertig.(von Gisa Klönne)
Anderer Roman - eher für Jugendliche gedacht, aber auch wunderbar für Erwachsene, "Lucian" von Isabel Abedi! Unbedingt lesen, wunderschön! aber traurig..

Veröffentlicht am 4. November 2009 13:07 CET
Zuletzt vom Autor geändert am 4. November 2009 13:08 CET
 Sammy meint:
Hi MMM,

ja sicher darfst Du fragen, z.B.

Sub,

Gut gegen Nordwind + Alle sieben Wellen, Daniel Glattauer
Mieses Karma, David Safier –
wollte ich gestern angefangen, passt nämlich zu meiner derzeitigen Konstellation.
Ein gutes muss her *grins* Leider kam wieder etwas dazwischen …..

Sgb

Helden wie wir, Thomas Brussig
Vollidiot, Tommy Jaud

Sorry, das mit den Noten und Sternchen habe ich bisserl verwechselt. Hoffe es kam trotzdem verständlich rüber.

Tschüssi
sammy

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 4. November 2009 13:25 CET
 MMMichael meint:
Hallo Sammy,

also für "Gut gegen Nordwind" + "Alle sieben Wellen" gibt's ein klares "Daumen nach oben".

"Mieses Karma" + "Vollidiot" sind 'n bissl oberflächlich, aber diese Bücher wollen auch keine Weltliteratur sein, sondern pure Unterhaltung. Beide lesen sich wie Drehbücher, fand ich.

Von "Helden wie wir" war ich ich etwas enttäuscht. Es hat seine Momente, wurde mir aber am Ende zu grotesk und zotig. Lesenswert ist es trotzdem. Von Brussig empfehle ich "Wie es leuchtet". Das ist ein ernst gemeinter Roman, der die Vor- und Nachwendezeit mittels sehr vieler Protagonisten aus allen Seiten beleuchtet.

Gruß, Michael

P.S. Was bedeutet eigentlich Sub...?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 4. November 2009 13:33 CET
Zuletzt vom Autor geändert am 4. November 2009 13:35 CET
 Tedesca meint:
@Buchstabensalat

"Das Herz der Hölle" ist der erste Teil einer "Trilogie der Gewalt", hab ich gelesen, ich höre gerade den zweiten Teil, "Der Choral des Todes", der allerdings nicht in direktem Zusammenhang mit dem ersten steht. Wie auch immer, einmal mehr überzeugt mich Grangé nicht nur mit seinem Ideenreichtum, sondern vor allem auch mit der Art, wie er schreibt. Dadurch hebt er sich meiner Meinung nach ganz besonders von allen anderen Thrillerautoren ab. Immer wieder versetzt er einem einen Schlag ins Gesicht, wenn auf eine fast schon poetisch anmutende Beschreibung einer Landschaft oder einer Person das Bild einer grausamen Misshandlung folgt, sodass Sprache und Handlung einen schockierenden Kontrast bilden.

So gut wie alle anderen Grangé-Hörbücher wurden von Joachim Kerzel unvergleichlich gut gelesen. Wolfgang Pampel bemüht sich, in dessen Fußstaßfen zu treten, es gelingt so halbwegs, das Hörvergnügen ist auf jeden Fall gegeben und die Spannung auf jeden Fall. Ich bin jetzt fast bei der Hälfte, aber ich kann jetzt schon sagen, dass auch dieser Thriller wieder 5 Sterne von mir bekommen wird.

Liebe Grüße
tedesca

P.S. an MMM: SUB steht für "Stapel ungelesener Bücher", in meinem Fall müsste es also KUB heissen, denn ich verstaue meine neuen Bücher mittlerweile in Kisten und Kästen :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 4. November 2009 13:56 CET
Zuletzt vom Autor geändert am 4. November 2009 14:09 CET
 MMMichael meint:
Ach sooo:

S tapel
U ngelesener
B ücher!

Da wär ich nie drauf gekommen.

Gut, dass Du den Satz "Einiges von Deiner Liste liegt auf meinem Sub" nicht im Thread "Suche harte doch romantische Erotik" gepostet hast, liebe Sammy. Da wär ich ins Grübeln gekommen... :)

Veröffentlicht am 4. November 2009 14:35 CET
Zuletzt vom Autor geändert am 6. November 2009 14:17 CET
 Sammy meint:
* Lol*

Darauf muss ich nun erst einmal kommen ...

Vor lauter Sub und SgB habe ich vergessen meine aktuelle Leselektüre zu erwähnen:

Verschwörung am Nil - Michael Pearce

Mein Nase steckt in der 230. Seite und ich überlege, ob ich extra die Himmelsleiter hoch kraxel muss, um ein paar Sterne zupflücken.
In Noten ausgedrückt wohl eher 2 - bisher ....

"Der leichtfüssige Stil und die geistreichen Dialoge machen dieses Buch zu einem wahren Vergnügen" verspricht der Cover-Klappentext auf der Rückseite.
Von wegen: Gähn hoch drei.

MMM:
Deinen Kommis zu "Vollidiot" + "Helden wie wir" schließe ich mich vollkommen an. Gleicher Geschmack? Ooops!
Fehlt nur noch der "Herr Lehmann" ....

Tschüssi
sammy

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 4. November 2009 17:07 CET
 MMMichael meint:
@ Sammy

..."Herr Lehmann"? Gehört meiner Meinung nach nicht in eine Reihe mit "Vollidiot" oder "Helden wie wir". Im Gegenteil, ich fand's sehr intelligent geschrieben - und bin seither ein Fan von Sven Regener.
Wie fandst Du es?

Veröffentlicht am 4. November 2009 18:47 CET
Zuletzt vom Autor geändert am 4. November 2009 18:55 CET
 Sammy meint:
Hi MMM,

Fan von SR, jetzt trete ich garantiert in alle verfügbaren Fettnäpfchen.
Wie fand ich "Herr Lehmann?"
In jedem ausgelesenen Buch mache ich mir ein paar Fazit-Stichwörter auf der Innenseite.

Hierzu lese ich von April 2008:

Diese Bandwurmsätze. Nervig. So ein sprachliches Kauderwelsch. Permanente Wortwiederholungen.
Herr Lehmann dachte und dachte .... immer wieder, aber es passierte nix. Wann endlich?
Zwischen den vielen langweiligen Seiten habe ich auch geschmunzelt - vor allem über den "platten Kneipen-Jargon" - und fand es teilweise lesenswert. Durchaus.

Sorry, aber Du weisst ja, die Geschmäcker .....

*duckmich* bin schon weg.

tschüssi
sammy

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 4. November 2009 18:57 CET
 MMMichael meint:
...hab' ich mir schon fast gedacht...
Was Du als nervig, wiederholend und Kauderwelsch empfunden hast, fand ich witzig, wirklich witzig. Aber ich glaube, ich bin, was meinen Humor angeht, ein bisschen schräg. Die gleiche Art von Kichern schüttelt mich auch bei Helge Schneider, und an dem teilt sich ja bekanntlich die Republik.
Das mit dem Lesegeschmack ist echt interessant: man glaubt, jemanden gefunden zu haben, der auf der gleichen Welle schwimmt, und dann ist da ein Buch, zu dem man völlig gegensätzliche Meinungen hat! Ist mir schon oft so gegangen. Das macht's interessant.
Grüße aus Berlin,
Michael
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