* Berliner Philharmoniker mit Nikolaus Harnoncourt auf TELDEC * NDR Sym. Orch. mit Günter Wand auf RCA * Wiener Philharmoniker mit Leonard Bernstein auf DGG Wie unterscheiden sich die Einspielungen? Ich mag es eher melodiös aber nicht breiig. Da ich eine rech passable Anlage habe, bevorzuge ich schon ein gutes Klangbild.
nach meinem Wissen sind zumindest zwei der drei in die Vorauswahl genommenen Gesamteinspielungen empfehlenswert, und "melodiös" sind sie wegen der aufgenommenen Werke und ihrer förmlich überquellenden Melodien-Fülle selbstverständlich auch.
Während Bernstein mit den Wienern den "großen Ton" und das große Gefühl bietet, Wärme, Melancholie (wie häufig in seinen späten Jahren breit, aber durchaus nicht breiig ausgespielt), kann Harnoncourt dem konkurrierenden Eliteorchester aus Berlin seine Erkenntnisse aus der Originalklang-Praxis vermitteln - die für ihn nach eigenem Bekunden nie Dogma-Wert hatten, sondern aus der Suche nach den Intentionen der Komponisten resultierten, die ihm allzu oft von selbstherrlichen Kapellmeistern und der Wagnertradition verschüttet schienen. Das Ergebnis klingt nicht weniger leidenschaftlich als bei "Lennie", aber oft ein wenig kühler, harscher, vielleicht sogar norddeutscher. Sie haben also gewissermaßen die Wahl zwischen dem geborenen Hamburger und dem Wahlwiener Brahms.
Wand war ein großer Brahms-Dirigent, wie ich u.a. aus Münchner Konzerten weiß, seine Aufnahme kenne ich nicht - stattdessen noch eine Empfehlung, die sicher nicht als Brahms-Erstausstattung taugt, wohl aber zum Weiterhören:
Arturo Toscanini nahm 1952 mit dem Philharmonia Orchestra alle vier Symphonien live in der Londoner Royal Festival Hall auf (Mono, gutes Klangbild). Das Set ist bei Testament erhältlich und überrascht vor allem diejenigen, die in dem Italiener einen trockenen Strukuralisten sehen, mit einer späten Blütenfülle und einem sich durch die Werke ziehenden Herzschlag, die unnachahmlich sind - Orchestermitglieder sprachen später davon, der 85jährige habe ohne ein Wort, ohne eine einzige Geste ihren ganzen Zugang zu den Partituren geändert und ihnen ein Tempo vermittelt, das sie auch später noch als ideal empfanden.
Entschuldigung, wenn ich von Ihrer Vorauswahl abschweife, aber in jeder Hinsicht ganz oben steht die Gesamtaufnahme mit Otto Klemperer, Philharmonia Orchestra, EMI, auch tontechnisch sehr gut trotz des Alters. Bei so wichtigen Werken ist es m.E. aber angezeigt, die jeweils besten Einzelaufnahmen getrennt zusammenzustellen. Empfehlung: Nr.1: Szell/Cleveland/CBS-Sony Nr.2 Karajan 1964/BPO/DGG Nr.3: Böhm 1976 WPO/DGG Nr.4: Carlos Kleiber/WPO/DGG. Bis auf Nr.4 gibts natürlich Alternativen, im Übrigen alle Aufnahmen inzwischen als mid- oder low-price-CDs. Viele Grüße EC
Böhms 3. mit den Wiener Philharmonikern gefällt mir nun garnicht, bleiben wir beim selben Orchester und Label und wechseln den Dirigenten aus: James Levine gefällt mir hier viel besser!
also von den von Ihnen genannten Einspielungen kenne ich lediglich die mit Günter Wand und diese Einspielung stellt für mich eine absolute Referenz dar. Ich habe diese Einspielung vor kurzem gekauft und war mehr als überwältigt. Diese Aufnahme ist nicht nur melodiös, sondern monumental, dabei aber äußerst differenziert im Ausdruck! Ein Muss für jeden Brahms - Liebhaber. Auch für Einsteiger ist sie bestens geeignet!
Ansonsten kann ich Ihnen persönlich noch folgende Gesamtaufnahmen empfehlen:
a) Karajan (DGG; 2Cd-Serie): eine Aufnahme aus dem 70er Jahren, die Karajan wunderbar gelungen ist. Sie ist kraftvoll und differenziert zugleich und gehört in jedes Cd-Regal.
b) Jochum (DGG; The Originals): diese Aufnahme stellt für mich eine absolute Überraschung dar und zählt zum Schönsten was ich je in Sachen Brahms gehört habe. Dabei lässt sich Jochum niemals auf eine Rolle festlegen und "singt" die Symphonien regelrecht aus! Grandios! Ein absoluter Geheimtipp!
c) Abbado (DGG): dies war meine erste Einspielung dieser Werke, die durch WErke für Chor und Orchester, sowie bekannte ORchesterwerke (z. B. die Ouvertüren op. 80 und 81) ergänzt wird. Eine gute und betonte Einspielung, die auch vermeintlich unbekannteres bietet (z. B. Gesang der Parzen, Schicksalslied; Nänie ...) Einige der wichtigsten Werke von Brahms auf vier CDs zu einem annehmbaren Preis.
Ich hoffe ich habe Ihnen helfen können. Wenn sie noch Fragen oder Anregungen haben sollten, dann schreiben Sie mir doch an jan_bechtel@yahoo.de
Gefragt war hier ja glücklicherweise nicht nach Karajans zweiter Version (wenn, bitte die erste) oder Jochum, auch nicht nach dem etwas zu langsamen Böhm (gerade in der dritten Sinfonie) oder Klemperer (in seiner Strenge beeindruckend, aber mir zu statisch), leider auch nicht nach Kleiber, weil der nur die vierte aufgenommen hat, sondern konkret nach Harnoncourt, Bernstein, Wand.
Also: Bernstein war meine erste Gesamtaufnahme der Sinfonien. Sehr klangüppig, sehr extrovertiert, und auch sehr langsam - nicht wirklich das, was ich mir unter Brahms vorstelle, aber wie immer bei Bernstein sehr spannend und in sich schlüssig.
Harnoncourt ist mein Favorit: Lebendige Tempi, schroffe Kontraste, große Innenspannung. Mein einziger Einwand betrifft das Klangbild - eine Live-Aufnahme, die nicht ganz die Präsenz einer Studio-Einspielung hat oder die Brillanz der Bernstein-Mitschnitte aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.
Und Wand: Eine transparente, strukturorientierte, vorwärts strebende Auffassung, nicht ganz so emotional wie Bernstein und Harnoncourt, dafür allgemeingültiger, und von der Tonqualität direkter als Harnoncourt. Was der 70-jährige Wand hier an jugendlicher Frische entwickelt, ist beeindruckend. Und das NDR-Symphonieorchester schlägt sich im Vergleich zu den Kollegen aus Wien und Berlin sehr beachtlich.
Und wenn sie, wie Sie sagen, Ihren Brahms "melodisch, aber nicht breiig" mögen, könnte das Ihre Aufnahme sein.
Man könnte verkürzt sagen, dass Wands Brahms von Mendelssohn her kommt, Harnoncourts von Schumann und Bernsteins von Mahler.
Es freut mich, dass hier auch Eugen Jochum erwähnt wird, die Serie gipfelt in der 4. Sinfonie. Jochum hat auch später nochmals alle 4 mit dem London Philharmonic Orchestra bei EMI eingespielt, die klanglich besser, klar, aber nicht mehr diese unbedingte Draufsicht der 4 Sinfonien bietet, gleichviel hat Jochum auch da noch viel zu sagen. Zu Schluss noch einen Hinweis auf eine "neuere" digitale Aufnahme der Brahms-Sinfonien mit dem Cleveland Orchester unter Leitung von Christoph von Dohnanyi, erschienen bei Teldec, sehr empfehlenswert! Grüße B.Stremmel www.klassik-prisma.de
Wand und das NDR-SO sind auf alle Fälle Referenzeinspielungen, weil unerreicht in ihrer sachlich und doch leidenschaftlichen Interpretation - aber bitte nur die neueren Aufnahmen, welche auch aufnahmetechnisch hervorragend sind. Alternativ möchte ich Sie noch auf zwei Gesamtaufnahmen hinweisen - Otmar Suitners mit seiner herrlichen, weil dunkel timbrierten Staatskapelle Berlin und Riccardo Chaillys leidenschaftliche Interpretation mit dem Concertgebouw Orkest Amsterdam. Beide Gesamtaufnahmen sind zudem in sehr preiswerten Ausgaben erhältlich.
Hallo Zusammen, kurzer Einwurf nur: Brahms' Vierte muss man von George Szell gehört haben, neben dem die berühmte Einspielung Kleibers zwar nicht unbedingt verblasst, die aber ganz ohne Zweifel die gleiche interpretatorische Tiefe erreicht und einen wunderbaren Klang bietet. Den zweiten Satz habe ich nie schöner, nie lichtdurchfluteter gehört. Das Bild des "Wandelns in idealer Landschaft eines Sonnenuntergangs", mit dem die Brahms-Freundin Elisabeth von Herzogenberg den Satz einmal beschrieben hat, ist selten besser umgesetzt worden. Kostet glaube ich fünf Euro und ist doch so viel mehr wert...! Beste Grüße Wolfgang-Armin Rittmeier
Antwort auf den Eintrag von Wolfgang-Armin Rittmeier:
Hallo,für mich persönlich ,werden langweilige,kommerzorientierte Dirigenten:(Harnoncourt,für mich ,völlig unbegabt,Jochum,Karajan,Bernstein,oh,Gott,mit den Wienern,oh Dio,da trinke ich zum Einschlafen besser den Dornfelder aus der Kur-Pfalz,Wand ist im nachhinein für mich,ein,langweiliger Technokrat,Szell,zwar präzise,aber,langweilig,wie ein Abziehbild,--------genannt:für mich gibt es zB.bei der 3.Brahms , Böhm,der oft ein Langweiler war,aber hier erfaßt er,die Linien der schwierigen 3.grandios,was haben Sie bei Ihren vorher genannten überpromoteten Langweilern,gegen Klemperer,und gegen Furtwängler?,in seinen Livemitschnitten,ich behaupte nichts,wer will einen solchen Langweiler,wie Jochum gegen Klemperer ausspielen,pfui!
Eine (zu Unrecht) viel zu unbekannte Gesamtaufnahme kann ich besten Gewissens empfehlen, die überhaupt noch nicht genannt wurde: diejenige der EMI aus den späten 1960er Jahren mit den Wiener Philharmonikern unter Sir John Barbirolli - übrigens einer meiner persönlichen Dirigenten-Favoriten. Wenn man "seinen" Brahms gerne richtig "norddeutsch-gewittrig", also im besten Sinne "brahmsisch" haben möchte, dann kann ich nur zum Erwerb raten. Darstellung: wie beschrieben und keinesweges "breiig", Klangbild: wunderbar durchsichtig. Leider ist die Komplett-Ausgabe, soweit ich das verfolgen kann, momentan nicht erhältlich, nur Einzel-Ausgaben, aber zum Teil zu sehr hohen Preisen.
hallo IP, habe ich an anderer stelle schon getan, aber gerne hier noch einmal: der versuch, die meininger hofkapelle nachzubilden mit kleiner besetzung also und das sco z.t. mit historischen bläsern ergänzt, ist m.m. nach sehr gelungen. brahms mit authentischen instrumenten oder einfach nur "schlank" zu spielen ist allemal ein versuch wert und zeitigt bei mackerras erstaunliche ergebnisse. bezeichnenderweise sind ihm mit gleicher besetzung die beiden serenaden noch besser gelungen. denn die historische aufführungspraxis hat bei brahms die schwierigkeit, dass ihr vor allem bei der 1. und 3. leicht die luft ausgeht. daher ist auch das harnoncourt'sche brahms-projekt so sehr daneben gegangen. ähnliches kann man jetzt bei gardiner erleben: eine dünne erste und eine phänomenale zweite sinfonie, bei der dritten (gerade erst herausgekommen) muss ich mich erst noch weiter hineinhören. für die erste würde ich doch eher zu cantelli raten. insgesamt bin ich schon gespannt, welcher "originale" den ersten vollkommen gelungenen brahms-zyklus erreicht.
Man braucht schon eine recht ordentliche Dosis Koffein im Blut, um ohne wiederholten Sekundenschlaf durchzukommen, durch alle Brahms-Symphonien, beim Nikolaus Harnoncourt. Man verliert das Zeitgefühl auf eine völlig falsche und unglückliche Art und Weise. (Das liegt allerdings auch an der Komposition.) Besaß diese Teldec-Aufnahme mal; wir schieden in Feindschaft.
Von Brahms habe ich eine recht vernachlässigte Supraphon-Box mit den gesamten Orchesterwerken (incl. Serenaden) auf 4 CDs mit der Tschechischen Philharmonie und Jri Belohlavek, Aufnahmen, die zwischen 1987 und 1993 im wunderbaren Prager Rudolfinum enststanden sind. Sie sind zwar aufnahmetechnisch keine Spitzenklasse (guter Standard der 80/90er) und doch hört man sehr wohl den wunderbaren Klang der Tschechischen Philharmonie, den ich so liebe (mit wunderbaren Hörnern und warm tönenden Streichern) und eine von Ernst und Schwung getragene Interpretation des Dirigenten, der sich an einigen Stellen auch Zeit lässt (z.B. Orgelpunktbeginn der 1.Sinfonie, 1.Satz), ohne zu schleppen oder zu langweilen (haydnfan: Achtung!). Dass diese Interpretationen nie langweilen, dafür sorgt schon dieses wunderbare Orchester, das ich in Prag wiederholt habe erleben dürfen.
Eine der beeindruckendsten Aufnahmen der Brahms Symphonien, die mir in letzter Zeit begegnet sind, ist diejenige mit dem - meiner Erachtens - viel zu wenig beachteten Semyon Bychkov und dem WDR Sinfonie Orchester. Glänzender SACD-Klang, beachtliche Durchhörbarkeit, insgesamt an der eher kammermusikalischen Denkweise Brahms' orientiert (Bychkov: “The music of Brahms is always intimate, no matter how loudly it’s talking.” “For me, this is the great paradox: the monumentality of Brahms is in its intimacy.”) und überzeugend durchinterpretiert. Leider im obersten Preissegment angesiedelt. Man kann nur hoffen, dass sich Bychkov, jetzt da er den WDR verlässt und - so meine Info - erst einmal frei dirigieren wird - wieder an ein großes Label bindet, sodass seine Aufnahmen wieder etwas erschwinglicher werden.
Antwort auf den Eintrag von Wolfgang-Armin Rittmeier:
@ kölsch-ne, hallo, ich würde ihnen von ihren genannten gesamtaufnahmen allesamt abraten und die superb restaurierte aus den 50er-jahren vorschlagen: complete brahms symphonies, overtures, haydn-variations bruno walter - new york phil. by united archives, ASIN: B000J3FC38 da diese preisgünstige, wertig publizierte und interpretatorisch erstrangige aufnahme aber leider nur gutes 'mono' ist, werden sie sich wohl mit einer zweitrangigen, aber in hi-tec verlustieren müssen.
Hallo liebe Leute, man sollte in diesem Forum mit Meinungsäußerungen vorsichtig sein, denn meist werden sachliche Beiträge von einigen Leuten hier gnadenlos niedergebügelt. Man braucht sich nur die Diskussion im jüngst eröffneten Tschaikowsky-Forum anzuschauen, welches als abschreckendes Beispiel dienen kann. Trotzdem wage ich es, der Einschätzung von gemi-b deutlich zu widersprechen. Die alte Walter-Ausgabe in Mono (mit den New Yorker Philharmonikern) liegt mir vor; sie ist ausgezeichnet. Doch zu schreiben, wenn man sie besäße, brauche man sonst keine Aufnahmen mehr, halte ich für eine ungerechtfertigte Aussage. Ich nenne hier ein paar herausragende Brahms-Aufnahmen, die es mit Walter New Yorker Versionen musikalisch mühelos aufnehmen können und sie klanglich deutlich übertreffen: 1) Otto Klemperer / Philh.Orch. (EMI): alle Symphonien 2) George Szell / Cleveland O. (Sony): alle Symphonien 3) John Barbirolli / Wiener Philh. (EMI): alle Symphonien (leider z.Zt. vergriffen) 4) Hans Swarowsky / Südd.Philh. (Membran): alle Symphonien Hinzu kommen jede Menge herausragender Einzelaufnahmen, ich nenne als beispielhaft: 1. Symphonie: Karajan / Berliner Philh. (DGG, 1963) 1. Symphonie: Wand / Chicago SO (RCA, live), noch spannender als die bekannten NDR-Aufnahmen. 2. Symphonie: Monteux / Wiener Philh. (Decca), z.zt. nicht erhältlich 4. Symphonie: C.Kleiber / Wiener Philh. (DGG) 4. Symphonie: Rudolf Kempe / RPO (EMI), für mich eine der besten Versionen, aus 1960. 4. Symphonie: Markevitch / Lamoureux O. Paris (DGG), eine wunderbare Aufführung. Sämtliche von mir genannten Aufführungen sind in Stereo und damit allein schon klanglich den alten Walter-Aufnahmen überlegen (von Walter gibt es auch eine gute neuere Stereo-Gesamtaufnahme mit dem Colombia SO). Diese ist vielleicht nicht so konzentriert wie die alte mit dem New York PO, ihr aber technisch klar überlegen. Brahms sinfonisches Werk gibt Raum für viele Auffassungen, eine allein - so gut sie auch sein mag - kann nie alle Facetten abdecken.
Bei mir stehen die digitalen Aufnahmen von Abbado und den Berlinern im Regal, mit denen ich sehr zufrieden bin. Ich würde mich allerdings nicht unbedingt als fanatischen Brahms-Anhänger sehen, als Experten schon gar nicht. Auf die Aufnahmen von Günter Wand, den ich sehr schätze, bin ich neugierig. Auch Karajan hatte m. M. ein Händchen für Brahms. Von Bruno Walter besitze ich die famose Einspielung der Dritten. Claudio Abbado hat die Symphonien schon früher bei DG eingespielt, auch mit den Berlinern. Ich habe sie vor langer Zeit mal gehört und fand sie phantastisch, leider gibt es heute davon nur die Zweite in der Eloquence-Reihe. Vielleicht werden die andern auch neuaufgelegt. Die neuesten Einspielungen stammen von J. E. Gardiner und dem Orchester Revolutionnaire et Romantique, also auf authentischen Instrumenten. Kennt die jemand?
Hallo Herr Busch, Abbado hat Anfang bis Mitte der 70er Jahre die 4 Brahms-Sinfonien zum erstenmal für die DGG eingespielt, mit den Berliner Philharmonikern jedoch nur die 2., die 1. mit den Wiener Philh., die 3. mit der Staatskapelle Dresden und die 4. mit dem London Symphony Orchestra. Zu den neuen Einspielungen mit Gardiner habe ich mich im Klassik-Forum-Instrumentalmusik-die vier Sinfonien von J.Brahms geäußert, bitte dort nachlesen. Grüße B.Str.
Hallo,Herr Friedgen,ich will garnicht "plätten",womit auch?,es gibt bald nichtmal mehr ein Versandhaus,wo man unter dem Label "privileg",das Privileg hatte ,z.B. von der sehr guten,oft getesteten,geprüften AEG-Electrolux (Zanussi) ein "Plätteisen",oder kostengünstige Waschmaschiene zu erwerben das hohe Privileg hatte, zum sehr günstigen Preis,ein Glücksfall?,heute bekommen Sie für 250 Euro eine Haier(China),oder Gorenje(Slowenien) Waschmaschiene dafür im Baumarkt,wie furchtbar!!!!!!!,wie grausam,----- ---tempi leider passati,------aber hier doch keine Empfehlung,ohne Furtwängler?,dies kann es nicht sein,---liebe Freunde,wenn Ihr sie bekommt,vielleicht in "Schwarzpressungen",die 1. Brahms mit dem NDR-Sinfonieorchester im Jahre 1951 unter Furtwängler,da "schmeißen" Sie manch einen vorgenannten Dirigenten in den Mülleimer!Auch wenn ich ihn nur teilweise genießen kann,-Herr Friedgen,keine Empfehlung a la Toscanini?,sehr ungerecht,zwei der größten Dirigenten ungenannt,dafür der "Hilfsdirigent"Swarowsky.
Hallo haydnfan, meine Bemerkung vom "Niederbügeln" ging gar nicht an Ihre Adresse, wie im Tschaikowsky/Jansons-Forum leicht feststellbar ist. Bewusst habe ich weder Furtwängler noch Toscanini aufgeführt, denn gemi hat eine Mono-Einspielung als so großartig erklärt, dass man darüber hinaus keine anderen mehr brauchte, und deshalb habe ich mich in meiner Entgegnung auf Stereo-Aufnahmen konzentriert, die es m.E. alle mit den N.Y. Walter-Versionen aufnehmen können. Natürlich gibt es tolle Furtwängler- und Toscanini-Aufnahmen der Brahms-Symphonien. Was halten Sie z.B. von Furtwänglers Erster Brahms von 1952 aus dem Titania-Palast oder der 2. und 3. von Toscanini mit dem NBC O, die mir dazu spontan einfallen? Da diese aber klanglich noch antiquierter sind als Walters New Yorker Aufnahmen, habe ich sie bewusst nicht aufgeführt. Swarowsky mag zwar ein Hilfsdirigent gewesen sein, doch sein Brahms aus Stuttgart ist mehr als hörenswert, wenn auch das Orchester nicht an Berlins oder Wiens Philharmoniker heranreicht.
eigentlich wollte ich ja nicht mehr weiter Öl ins Feuer gießen und hatte meinerseits die Auseinandersetzung mit gemi-b für beendet erklärt. Da Sie aber mit Ihrem gestrigen Eintrag darauf angespielt haben, sehe ich mich jetzt doch zu einer kleinen Erwiderung genötigt. Weder gemi-b noch ich haben sachliche Beiträge, die sich auf das von Frau Mart initierte Diskussionsthema bezogen, niedergebügelt. Auslöser dafür, dass ich meinen Unmut über und meine Abneigung gegen den Schreibstil und das Auftreten von gemi-b klar geäußert hatte, war eine von Frau Mart verfasste Lobeshymne auf die dichterischen Qualitäten von gemi-b. Eine solche Lobeshymne, die nichts mit dem Diskussionsthema zu tun hatte, fällt zum einen nicht in die Rubrik sachliche Beiträge und zum anderen kann man meine Reaktion darauf nicht als ein Niederbügeln der Meinung von Frau Mart bezeichnen. Wenn Frau Mart das Recht auf Lobeshymnen hat, dann habe ich auch das Recht darauf, Widerspruch zu äußern. Bei der folgenden Kontroverse zwischen gemi-b und mir haben wir uns nur gegenseitig geplättet und sind nicht über die sachlichen Beiträge von anderen Diskussionsteilnehmer hergefallen.