Hallo, ich habe als "special topic" für die Schule das Thema "american dream" genommen nun soll ich insgesamt 8 Büchern bzw. Filme dazu lesen bzw. studieren, das ganze auf eine zeitspanne von mehr als einem Jahr verteilt.
Für den Anfang möchte ich gerne mit einem Buch das Thema des Projekts "einleiten", das Thema überhaupt einmal anführen.
Das Buch wird hier gesucht. BITTE um eure Hilfe! Für hilfreiche Antworten bedanke ich mich herzlichst.
Ich würde empfehlen: - Revolutionary Road , Richard Yates, ( "Zeiten des Aufruhrs") - eine spezielle und originelle Verabeitung auch der film "Little Miss Sunshine" - ein Klassiker: "Born on the Fourth of July" (ist auch ein film, dennoch auf Ron Kovic's Autobiographie basiert) - alternativ auch American Way of Life in Max Frisch's Homo Faber wäre interessant zu vergleichen...
In English der 11. Stufe möchte ich gerne das Thema "American Dream" behandeln. Habe dieses Thema genommen, weil es mich sehr interessiert und ich eigentlich ziemlich wenig darüber weiss, obwohl es häufig in meinem Umfeld erwähnt wird.
American Dream ist Teil des Englischkurrikulums in Deutschland (was leider auch bedeutet, dass Auslandschulen dieses Thema aaausfuehrlichst behandeln mussen...-.-). Wir haben zu diesem Thema "Moon Palace" von Paul Auster gelesen. Diese Buch kann ich nur empfehlen, doch die Sprache ist nicht unbedingt die einfachste und ausserdem ist dabei zu bedenken, dass dies ein 'Contemporary novel' ist. (Es tut mir leid, mein Deutsch ist nicht sehr gut, ich habe oft Probleme Dinge zu uebersetzen) Ein weiteres Buch, dass wir zurzeit lesen, ist "Tortilla Curtain" von T.C. Boyle. Es handelt von illegalen mexicanischen Einwanderen in California. Bei T.C. Boyle muss man beachten, dass dieser eine Schwaeche fuer Metaphorik und Symbolik hat. Moon Palace hat mir insgesamt besser gefallen als Tortilla Curtain, enthaelt auch mehr Elemente des American Dreams (Quest for identity, westward expansion, material success - or in this case not etc). Tortilla Curtain beschreibt eher the American Nightmare (illegal immigration and the resulting poverty, discrimination etc).
"American Dreams, American Nightmares" von Brian Tracy und Erwin Helms wäre ein guter "Starter": ein Überblicksbuch, für Schüler geschrieben und mit vielen verschiedenen Texten dazu.
Dann vertief es an einer Stelle, die Dich anspricht.
Ansonsten wären meine Anregungen: Donald Duck (ernsthaft!), Bernard Malamuds Natural, Obamas oder eines anderen Autobiographie. Spiegeln lässt sich das z.B. mit Karl May. Ganz vorne in Winnetou betrachtet er diesen Dream als Todesglöckchen für den Westen und die dort lebenden Indianer.
Puh, ob es ein "gutes" Thema ist, musst zum einen Du entscheiden und ist zum anderen auch von Deiner Lehrkraft abhängig (wenn es die Note beinhalten soll). :-)
Manche haben die Auffassung, dass _jedes_ Thema interessant ist, wenn man sich nur richtig dorthinein vertieft.
Jedenfalls kann es beim Dream/Nightmare sein, dass Du US-amerikanische Geschichte und auch aktuelle Politik plötzlich in einer neuen Perspektive sehen wirst. Und vielleicht selbst einen Dream hast ;-)
P.S. Great Gatsby ist auch noch sehr "American Dream"
Entschuldigung, ich habe mich ungedeutlich ausgedrückt. Ich wollte fragen, wie eure Einstellung zu american dream ist. Ob ihr dieses als propanganda, schein, traum, gute idee, ... seht?
vielleicht sollte man da etwas mehr strukturiert rangehen. Ich nehme mal an, du sollst die Bücher alle in Englisch lesen? Dann stellt sich wohl erstmal die Frage: wie gut ist dein Englisch bzw. wieviel Zeit kannst und willst du investieren, wenn es sich um schwierige Lektüre handelt ?
mein english ist für das nivea eines 11 klässlers nicht schlecht, es reicht aus, um normale romane zu lesen. wenn es aber um alte bücher oder sachbücher handelt, da tue ich mich schon schwer.
ich muss insgesamt 8 "informationsquellen" bearbeiten, das kann zum beispiel ein film, ein comic, ein buch, eine website sein. es muss nur nicht zu kurz sein. dieses jahr muss die hälfte, 4, machen. eigentlich habe ich viel zeit und kann, will zeit investieren.
aber trotzdem sollte will ich nicht zu schwierige lektüre lesen. z.B. die kant's kritiken (habe vor kurzem versucht, die zu lesen, leider ohne erfolg, da ein paar grundlegende begriffe nicht erklärt :-/) oder shakespeare's dramen.
die bisherigen vorschläge finde ich schon ganz gut und ausreichend :-)
falls das für die Schule nicht zu seicht ist: die Serie "O. C. California" (übrigens DER Renner bei meinen eigenen Kindern) beschäftigt sich meiner Meinung nach auch mit dem Thema. Im Sinne von: Was bleibt, wenn der "American dream" in Erfüllung gegangen ist? Ich finde, im Hinblick auf diese Fragestellung geben besonders die ersten beiden Staffeln der Serie einiges her. An Romanen kam mir "Easter Parade", ebenfalls von Richard Yates und eventuell "Fegefeuer der Eitelkeiten" von Tom Wolfe in den Sinn.
Aber gerade lese ich, dass Du die bisherigen Vorschläge schon ausreichend findest, deshalb lass ich es jetzt gut sein. Viel Erfolg, Anette
Antwort auf den Eintrag von Willi und Anette Schfer:
Das Thema ist am besten gut kritisch aufzubürsten. Mögliche Einwände wären: - eine "Karotte", um ausgebeutete Arbeiter ohne Krankenversicherung weiter am Laufen zu halten (Noam Chomsky, Michael Moore) - für viele eine Illusion: reich wird man durch eine gute Erfindung, zumeist aber durch ... Erben - auf Kosten anderer: amerikanische Ureinwohner oder Afghanen sehen es womöglich anders - unscharf definiert - nationalistisch - ist er verallgemeinerbar (Du erwähntest Kant) etwa bei Ressourcenverbrauch (Al Gore)?
hm, wenn du auch etwas älteres suchst: da wäre jack kerouac, on the road, john dos passos manhattan transfer, steven cranes maggie, hubert selbys last exit to brooklyn, harper lees to kill a mockingbird, die westside story und natürlich A Tree grows in Brooklyn von Betty Smith. etwas neuer wäre coyote ugly. zu den meisten existieren auch meisterhafte verfilmungen. viel glück elster
ich musste zum Thema American Dream - A Raisin in the Sun von Lorraine Hansberry - True West von Sam Shepard lesen. Beides sind Theaterstücke und auf Englisch sind sie leicht zu verstehen.
Ich würde auch auf jeden Fall Moon Palace von P.Auster empfehlen. Sicherlich auch eine gute Quelle wäre alles was sich um Ellis Island und Einwanderung dreht. Hierzu auch "The Melting Pot", Theaterstück von Israel Zangwill. Ist, meine ich, auch online verfügbar. Zum Thema selbst: definitiv super interessant und facettenreich. Und auch schwer zu bewerten aus unserer europäischen Sicht. Um dem allen auf den Grund zu gehen, muss man noch weiter in die Geschichte gehen.. z.B. zu John Winthrop ("A model of christian charity"). Hier nämlich nimmt das ganze mehr oder weniger seinen Anfang (stichwort "american exceptionalism").
Die Schattenseiten des "Amerikanischen Traums": Death of a Salesman von Arthur Miller, An American Tragedy von Theodore Dreiser, Rabbit-Reihe von John Updike
Zu AD: Als Video: Breaking Bad (interessante Serie). Als Bücher z.B. The Joy Luck Club von Amy Tan, How the Garcia Girls Lost their Accents, Atlas of Unknowns von Tania James, Jeffrey Eugenides The Virgin Suicides und Middlesex (explizit zu AD und Detroit).
Der in Erfüllung gegangene American Dream ist doch sehr klar in den Biographien von Elvis oder aktuell von Michael Jackson dokumentiert. Letzterem hat doch auch mal ein Präsident genau dazu graturliert, wenn ich mich da ganz dunkel zurück erinnere an die 80er Jahre. Kurz gefasst geht es beim American Dream ja um den Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär. da gibt es sicher auch noch ein paar andere Schauspieler oder Sportler - als Film vielleicht sogar Rocky. Ich bin zwar kein Jackson-Fan, aber da er nun wieder aktuell ist, gibt es wahrscheinlich auch passende Kurzbiografien. Biografien von Rockefeller oder Cornelius Vanderbilt wären auch was zum Thema.