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Wir töten Stella. Novelle. Unbekannter Einband – 1985


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Düsseldorf. Claassen. 1985. (1985)
  • ASIN: B003XYJQ3M
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.018.526 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Schön ausgestattetes Buch. Leider lagerspurig (leicht stockfleckig), sonst ordentlicher Zustand

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von I. Wodni am 15. November 2008
Format: Taschenbuch
Marlen Haushofers Bücher sorgen nach wie vor vielerorts für sehr kontoverse Meinungen. Ein Vorwurf, den ich zu einem kleinen Teil unterstützen kann, wäre beispielsweise, dass im Prinzip immer eine Frau im Zentrum steht, die versucht, sich selbst zu finden, sich bereits aufgegeben hat oder einfach nur mit sich und der Welt unglücklich ist. Dieses tatsächlich immer wiederkehrende Motiv muss einen natürlich nicht interessieren (wobei bei Haushofer ein Zwischen-den-Zeilen-Lesen immer Voraussetzung ist).

Aber diese beiden Novellen sind anders. Natürlich ist Marlen Haushofers Stil unverkennbar. Immer wieder wird in der Erzählung vorgegriffen, wodurch ein Überraschungseffekt nicht wirklich gegeben ist. Aber vielleicht ist es gerade das, was die Novellen, insbesondere "Wir töten Stella", so beklemmend macht. Man sieht den Untergang des Mädchens kommen, kennt auch bald die Gründe und liest dennoch gebannt weiter. Diese Erzählung regt sehr zum Nachdenken an und fällt so gänzlich aus dem Rahmen aller anderen Haushofer-Bücher.
Mehr als erwähnenswert ist auch die zweite Novelle in diesem Band, "Das fünfte Jahr". Aus der Sicht des vierjährigen Mädchens Marili lernt der Leser ein Jahr lang das Leben jenes Mädchens bei seinen Großeltern am Land kennen. Haushofer verzichtet dabei auf die Ich-Perspektive und gerade diese Entscheidung lässt die Geschichte so authentisch wirken. Nicht selten hat man das Gefühl, sich im Kopf des kleinen Mädchens zu befinden und lässt man es zu, hat man durch die einfühlsame Erinnerung die Chance, die Welt kurzfristig noch einmal mit Kinderaugen zu sehen. Etwas Derartiges schafft nur Haushofers Werk ... zumindest bei mir.
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Haan am 28. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
Ein aus der Trivialliteratur und den fetten Schlagzeilen der Boulevardpresse bekanntes Bild ist das des Autofahrers, der an einer Unfallstelle vorbei braust, ohne Hilfe zu leisten. Mitmenschen ihrem eigenen Schicksal zu überlassen weckt Beklommenheit und Wut beim Leser. Was aber, wenn innerhalb der Familie weggeschaut wird wider besseres Wissen?
Unprätentiös und harmlos geschrieben, messerscharf beobachtet
Anna, die Ich-Erzählerin in „Wir töten Stella“, berichtet in einem einer Beichte ähnelnden Sprachduktus von den Ereignissen, die letztendlich zum Selbstmord der 19-jährigen Stella führten. Offenen Auges, der sich anbahnenden Katastrophe gewahr, unternahm Anna nichts, um Stella zu helfen. Einzig darauf bedacht, ihrem Sohn Wolfgang eine „heile Familie“ vorzuspielen, nimmt sie es hin, dass sie seit Jahren von ihrem Ehemann Richard betrogen wird, der sich nicht einmal die Mühe macht, bei Fehltritten Lippenstiftreste zu entfernen. Richard ist sich der Treue seiner Frau absolut sicher, denn er erpresst Anna mit subtilen Drohungen, die sich gegen den gemeinsamen Sohn Wolfgang richten. Als Stella, die Tochter einer Jugendfreundin Annas, für einige Monate als Untermieterin einzieht, ist es für Richard ein leichtes, das naive Mädchen zu verführen. Doch schon bald verliert er das Interesse und wendet sich neuen Abenteuern zu. Stella verzweifelt und bringt sich um. Dies wird für Wolfgang zum Schlüsselerlebnis, der jetzt wie aus einem Tagtraum erwacht, sich von der Familie lossagt und auf das Internat wechselt, das auch von Stella besucht wurde.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von n.abend am 13. November 2008
Format: Taschenbuch
Die Erzählung Wir töten Stella" ist mit das beste, was ich von Marlen Haushofer gelesen habe. Die minutiöse Nachzeichnung, wie es zum Tod von Stella gekommen ist, packt einen von der ersten Seite an. Beginnend mit einer alltäglich erscheinenden Ausgangssituation, entwickelt sich eine Dynamik, die durch das ich-bezogene (Nicht)Verhalten der Umgebung zu dem bereits im Titel genannten Ende führt. Die Schilderung erfolgt sehr sachlich, aber das emotionale Drama, das sich dahinter verbirgt, ist zwischen den Zeilen deutlich spürbar.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerd Lodenkmper am 10. April 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Es geht um mehr als um das Scheitern einer Frau, es ist eine eindringliche Warnung vor der Inaktivität, der Teilnahmslosigkeit auch bei subtilen, nicht offenbar werdenden Handlungsweisen - es muß nicht erst jemand erwürgt werden, bevor man eingreifen muß.
Am beeindruckendsten ist die Konsequenz, mit der die Novelle durchweg auf zwei Ebenen angesiedelt ist. Es geht immer um etwas anderes, als es scheint, als die oberflächliche Handlung vorgibt, d.h. natürlich, den handelnden Menschen geht es immer um etwas anderes als sie vorgeben, und die Ehefrau, die das alles durchschaut, macht - leidend - gleichwohl alles mit, und dadurch macht sie sich mit-schuldig. Daher auch die Niederschrift, zu der sie die Zeit nutzt, als ihr Mann mit den Kindern zur Mutter gefahren ist. Also auch jetzt, nachdem alles geschehen ist, braucht sie die Abwesenheit ihres Mannes, um wenigstens einmal alles niederzuschreiben. An irgendwelche Konsequenzen aus dem Schrecklichen, was passiert ist, ist immer noch nicht zu denken. Sie läßt ihren Mann (und sich) einfach über das Geschehene, Unglaubliche hinweggehen und versucht ihr Gewissen durch die Niederschrift zu beruhigen.
Ein durchweg subtil geschriebenes Buch, das still, aber unheimlich, immer unheimlicher daherkommt und das Grauen in den eigenen vier Wänden geißelt. Das Nichtstun macht vor nichts halt, egal, was passiert. Solange man den Schein wahren kann,ist mancher bereit, geradezu alles hinzunehmen. Hinter den Zeilen lugt der Schrecken hervor - keine vordergründige Spannung, es „passiert" nicht viel, was offensichtlich wäre. Ein phantastisches Buch, aber sicher nichts für Charlotte-Link-Fans!
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