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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
So wichtig wie am ersten Tag,
Von K. Beck-Ewerhardy "kgbeast" (Moers) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der stumme Frühling (Taschenbuch)
Für die meisten Menschen, die sich mit der Geschichte des Umweltschutzes beschäftigen, ist dies das Buch, das diesen Begriff in der breiten Öffentlichkeit überhaupt erst publik gemacht hat.Dabei konzentriert sich die Autorin auf den Bereich der Schädlingsbekämpfung durch den Einsatz chemischer Mittel. Minutiös weist sie nach, dass der Einsatz dieser Gifte in vielerlei Hinsicht nicht ihr erklärtes Ziel erreichen. Dabei geht es zunächst darum, warum überhaupt gesprüht wird und warum die dafür gefundenen Gründe nicht wirklich nachvollziehbar bzw. gelogen sind. Im nächsten Abschnitt wird dann auf die Geschichte und Entwicklung der chemischen Insektizide seit 1945 eingegangen, wobei auch ausführlich auf die molekularen Zusammensetzungen und die Wirkungskreisläufe der fraglichen Mittel hingewiesen wird. Dies ist zum Teil heutzutage Mittelstufenchemie - sofern man genug Chemielehrer findet - aber zu Beginn der 60er Jahre waren diese Kenntnisse teilweise noch so neu, dass man sie nicht mal unbedingt bei allen Medizinern voraussetzen konnte. Im Folgenden werden die verschiedenen Bereiche beschrieben, die von Giftsprühaktionen betroffen werden, angefangen beim Oberflächenwasser und unterirdischen Flüssen, dem Erdreich, die Vegetationsdecke, die Luft und die Flüsse. Dabei weist sie immer wieder auf ältere, wirksamere und oft auch wesentlich billigere Methoden zur Schädlingsbekämpfung hin, die anstelle der neueren chemischen Methoden anwendbar gewesen wären. Die gegebenen Beispiele stammen in der Regel aus den USA - Deutschland und Großbritannien werden hier gelegentlich als positive Gegenbeispiele vorgestellt - wo solchen Aktionen durch die Bundesbehörden angeleiert und durchgeführt werden. In weiteren Kapiteln werden die Probleme der Mischvorkommen von Insektiziden und anderen Giften angesprochen - die ja auch im Moment die EU-Nahrungskontrolleure bewegt. Die meisten Giftverordnungen und - untersuchungen beschäftigen sich in der Regel nur mit Grenzwerten für Einzelsubstanzen und selten mit Gemischen dieser Stoffe, die eine toxische Wirkung noch potenzieren können. Neben toxischen Wirkungen geht Frau Carson auch noch auf die karzinogene Wirkung vieler Stoffe ein und auf die Geschwindigkeit, mit der gerade die Insekten, die man loswerden will Resistenzen gegen Giftstoffe bilden - anders als deren Freßfeinde, so dass man nach einer Sprühaktion oft mehr Schädlinge vorfindet als davor. Am Ende zeigt sie noch auf, wie die Selbstregulierungskräfte der Natur die Zahl der Schädlinge in der Regel gering halten und wie man sich dieses Vorgehen bei der landwirtschaftlichen Arbeit zum Vorbild nehmen kann. Ein grundlegendes Buch für den Umweltschutz, das auch heute noch wichtige Teilbereiche aufzeigt, die noch vernachlässigt werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bewußtseinsenticklung durch Rachel Carson,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der stumme Frühling: Der Öko-Klassiker (Broschiert)
Rachel Carson hat mit ihrem Buch das ökologische Bewußtsein auch in Deutschland grundsätzlich gewandelt, auch wenn es zunächst nur wenige waren, die darauf reagierten. Ihre gründliche und hartnäckige Dartstellung bestimmter Begiftungsaktionen in den USA zeigt, dass die "Zauberlehrlinge" für komplexe Zusammenhänge keine Ader hatten oder haben wollten. Daran hat sich heute nicht viel geändert, obwohl das Bewußstsein Fortschritte gemacht hat. Die Themen heißen Gentechnik, Elektrosmog, Plastik. Bei Rachel Carson nachzulesen macht bedenklich, dass solche Bücher nichts bewirken können, was die Neuentwicklung von Gefahren für die Menschheit anbetrifft.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Mahnmal für den Umweltschutz,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der stumme Frühling (Taschenbuch)
Bereits in den 60er Jahren machte Rachel Carson mit Ihrem Buch auf den rücksichtslosen Einsatz von Insektiziden und Pestiziden, u.a. DDT, aufmerksam und schrieb ein Mahnmal was heute nicht deutlicher sein könnte.Verschrien und Gehasst wurde Sie von den Lobbyisten und Großbaronen der Chemieindustrie und der Massenlandwirtschaft, Missverstanden von den kleinen Landwirten und bejubelt von den damaligen Umweltschützern. Auch wenn seit den frühen 70er Jahren die meisten aggressiven Chemiekeulen in den Wirtschaftsnationen verschwunden sind finden sie in den Entwicklungsländern weiterhin Verwendung. Eine Pflichtlektüre für jeden mit ökologischen Grundgedanken. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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