An vielen Hochschulen wird Bernd Kortmanns Buch zur Prüfungsvorbereitung im Fach Englisch empfohlen. Und das hat durchaus seinen berechtigten Grund.
Das Buch geht linguistischen Phänomenen tief auf den Grund und gibt auch auf die ungewöhnlichsten Erscheinungen in der englischen Sprache fundierte, ausdifferenzierte Antworten.
Der Grund, weshalb das Buch häufig als wenig hilfreich empfunden wird, dürfte wohl der sein, dass es nicht die englischen Fachtermini für linguistische Phänomene verwendet, sondern häufig Eigenschöpfungen des Autors benutzt, die zwar im jeweiligen Kapitel Sinn machen, aber auch zur Verwirrung führen können.
Aus diesem Grund sollte man das Buch nicht allein zur Examensvorbereitung heranziehen, sondern immer in Kombination mit anderen, englischsprachigen Überblickswerken zur Linguistik.
Wer dieses Buch so einsetzt, wird mit einer Fülle tiefgehender und Klarheit schaffender Betrachtungen zu linguistischen Themenfeldern belohnt, die ihresgleichen sucht.
Ein erstklassiges Werk zur Examensvorbereitung also, sofern es im Verbund mit anderer Lektüre eingesetzt wird. Für Studienanfänger ist jedoch entschieden zu komplex.