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Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt. Neue Geschichten und Gedanken 1998-2005
 
 
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Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt. Neue Geschichten und Gedanken 1998-2005 [Gebundene Ausgabe]

Paulo Coelho , Maralde Meyer-Minnemann , Maralde Meyer- Minnemann
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1., Aufl. (August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257065426
  • ISBN-13: 978-3257065428
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 168.086 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Paolo Coelho 15 Jahre alt war, wollte er unbedingt Schriftsteller werden. Aber seine Mutter hätte ihn gerne als Ingenieur oder in einem anderen anständigen Beruf gesehen. „Weißt Du eigentlich, was das ist, ein Schriftsteller?“, fragte ihn seine Mutter. Also machte sich Coelho auf den Weg, um es herauszufinden. Seine Analyse war deproimierend: Schriftsteller sind ungekämmte, misslaunige Menschen mit Brille, die nur ihr eigenes Werk (und vielleicht noch den Ulysses von James Joyce) gelten lassen. Ein Schriftsteller will auf keinen Fall von seiner Generation verstanden werden, denn sonst würde er als ungenial missverstanden. Also benutzt er nicht die 3.000 Wörter aus seinem aktiven Wortschatz, sondern die 189.000 anderen aus dem Wörterbuch. Um trotzdem Schriftsteller zu werden, begann Coelho, den Ulysses zu lesen. „Bis eines Tages Raul Seixas erschien“, heißt es in Sei wie ein Fluss, der still die Nacht durchströmt, „mich von der Suche nach Unsterblichkeit ab- und auf den Weg der gewöhnlichen Menschen zurückbrachte“.

Bekanntlich trägt Coelho keine intellektuelle Brille, zumindest nicht offiziell. Und er ist trotzdem ein Schriftsteller geworden -- und dass, obwohl er mit den 3.000 Wörtern des normalen Wortschatzes auskommt und damit auch von Normalsterblichen verstanden wird: Mit einfachen, teils religiös angehauchten Botschaften zur eigenen und zur Weltverbesserung hat er sich eine stetig wachsende Gemeinde von Fans geschaffen. Sei wie ein Fluss, der still die Nacht durchströmt könnte sie noch vergrößern. Der Band versammelt teils noch nie auf Deutsch erschienene Geschichten, Märchen und Gedanken aus sieben Jahren, über teuflische Schwimmbäder, das Handwerk des Bergsteigens, den Vorteil von Konfrontationen, über Krieger und Beter, richtige und falsche Pfade. Häppchenweise Weisheit für den Hausgebrauch, die jeder überall lesen kann, wenn er sich nur wenige Minuten zur Besinnung nehmen will. Alle anderen sollen halt den Ulysses lesen. --Thomas Köster

Kurzbeschreibung

Ein spiritueller Wegweiser für Leute, die unterwegs sind – unterwegs zu sich selbst, zur Verwirklichung ihrer Träume, zur Bezwingung ihrer inneren Berge. Ein Stundenbuch, das gewissermaßen ein Minutenbuch ist – für den Stau auf der Autobahn, beim Warten auf den Bus, im Zug, beim Spazierengehen, abends vor dem Einschlafen oder wenn man schlaflos daliegt.

104 Geschichten über die Kunst des Kämpfens, Scheiterns und Siegens; über besondere, starke Frauen; über die Notwendigkeit, sich in seiner Unvollkommenheit zu zeigen, als jemand, der Angst hat, denn nur wer Angst hat, kann mutig sein; und über das langsame Tempo wahrer Veränderung…


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Paulo Coelho ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. Seine Werke sind in unzählige Sprachen übersetzt worden, und die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen. Wenn ein solch erfolgreicher Schriftsteller es aufgrund eigener, sehr persönlicher Erfahrungen ( vgl. sein Tagebuch "Auf dem Jakobsweg") in seinen Bücher auch noch darauf anlegt, seinen Leser eine spirituelle, vom Glauben an Gott geprägte Lebenshaltung nahe zu legen, dann ist der Widerspruch nicht weit. Coelho hat von der Literaturkritik viel Prügel bezogen. Das herrschende Feuilleton mag ihn einfach nicht, und das hängt, so behaupte ich, nicht wesentlich mit seiner Art zu schreiben zusammen, sondern mit seinen spirituell-religiösen Themen, von denen sich die Nomenklatura der westlichen Intellektuellen nach wie vor entrüstet distanziert. Man kann sehr wohl abstrakt über die seltsame Wiederkehr des Religiösen in den nachindustriellen Gesellschaften debattieren, steht persönlich aber dem Phänomen der "Rumour of Angels" ( Peter L. Berger) ziemlich fassungslos gegenüber. Wer über Jahrzehnte das Dogma hochgehalten hat, daß die Religion in entwickelten Gesellschaften früher oder später in die Marginalität verschwinden würde, der sieht sich jetzt mit Entwicklungen konfrontiert, die er nicht mehr begreifen kann.

So stark die Kritik an Coelho aus dieser Ecke nach wie vor ist, so zahlreich ist die Schar von Leserinnen und Lesern, die nicht zuletzt von seinen Bücher ermutigt werden, ihren eigenen Weg zu gehen, der Sehnsucht in sich selbst einen Raum zu geben, der Idee nachzugehen, daß Arbeit und Konsum, Urlaub und Partymachen nicht alles im Leben gewesen sein können. Darüber nachzudenken, ob das denn alles gewesen ist, wenn die Kräfte nachlassen und der Tod schon dann und wann an die Fensterläden klopft.

Coelho vermittelt in allen seinen Büchern seine Überzeugung, daß alle Religionen der Welt, ob es nun das Christentum sei, der Islam , das Judentum oder die östlichen Lehren, immer den einen Weg zum Heil meinen, immer von dem einen Gott sprechen. Dennoch verschweigt er besonders im seinem neuen, hier zu besprechenden Buch Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt" an keiner Stelle, wo er persönlich herkommt, welcher Glaube ihn geprägt hat und trägt. Es ist die Katholische Kirche und der christliche Glaube an die Erlösung der Menschen durch Gottes Sohn Jesus Christus, der ihn bei all seinem Tun und Lassen leitet. Eine schöne Geschichte aus dem Buch mag das illustrieren:
"Juan ging jeden Sonntag zum Gottesdienst. Aber nach einiger Zeit kam es ihm so vor, als sagte der Pastor immer dasselbe, und er blieb dem Gottesdienst fern. Zwei Monate später, in einer kalten Winternacht, besuchte ihn der Pastor. Er ist sicher gekommen, um mich zu überreden, wieder zur Kirche zu kommen, dachte Juan. Er fand, er könne ihm nicht den wahren Grund für sein Fernbleiben sagen, nämlich die immer gleichen Predigten. Während er sich eine Ausrede zurechtlegte, stellte er zwei Stühle vor den Kamin und redete über das Wetter. Der Pastor sagte kein Wort. Juan, der eine Zeitlang vergebens versucht hatte, ein Gespräch in Gang zu bringen, schwieg ebenfalls. Beide blickten fast eine halbe Stunde lang schweigend ins Feuer. Dann erhob sich der Pastor und holte mit einem Zweig ein Stückchen Glut aus dem Feuer. Die Glut, die nicht mehr genug Hitze bekam, begann zu verlöschen. Juan beeilte sich, sie in die Mitte der Feuerstelle zurückzuschieben. 'Gute Nacht', sagte der Pastor und erhob sich, um zu gehen.
'Gute Nacht und vielen Dank', antwortete Juan. 'Das Stückchen Glut, das fern vom Feuer ist, erlischt am Ende, so hell es auch anfangs geglüht haben mag. Der Mensch, der sich von seinesgleichen entfernt, kann seine Wärme und seine Flamme nicht erhalten, mag er auch noch so intelligent sein. Ich werde nächsten Sonntag wieder in die Kirche kommen.'""

Auf insgesamt 103 Geschichten, Anekdoten und persönliche Erinnerungen und Erfahrungen verteilt sich das neue Buch. Sie sind in einem Zeitraum zwischen 1998 und 2005 entstanden und zu einem Teil in Zeitungen und Zeitschriften überall auf er Welt veröffentlicht worden. Hier nun liegen sie erstmals gesammelt vor. Auch wenn ihre thematische Gliederung unklar bleibt, ihre Absicht ist deutlich: Coelho will Zeugnis geben von dem, was ihn umtreibt, er will von der Hoffnung sprechen , die in ihm ist, er will, egal was auf der Welt passiert - und er ist ein sehr genau dokumentierender Weltzeitgenosse - Menschen davon überzeugen und einladen, offen für die Liebe zu bleiben. Unter diesem Titel erzählt er eine Geschichte, die ihm ein Leser geschickt hat:

"Eine Rose träumte Tag und Nacht davon, daß Bienen ihr Gesellschaft leisteten, aber keine einzige ließ sich auf ihren Blütenblättern nieder. Die Blume aber träumte weiter: In ihren langen Nächten stellte sie sich einen Himmel voller Bienen vor, die zu ihr kamen und sie zärtlich küssten. So konnte sie es bis zum nächsten Tag aushalten, bis sie sich im Sonnenlicht wieder öffnete. Eines Nachts fragte der Mond, der von den Einsamkeit der Rose wusste:
'Bist du es nicht müde immer weiter zu warten?'
'Vielleicht. Aber ich muß weiterkämpfen.'
'Warum?'
'Weil ich verwelke, wenn ich mich nicht öffne.'
In den Augenblicken, in denen die Einsamkeit alle Schönheit zu erdrücken scheint, ist die einzige Möglichkeit standzuhalten, weiter offen zu sein."

Ja.
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
.
Coehlo versammelt in diesem Werk Gedanken, Geschichten und Mythen, die voller Weisheit, Erkenntnis und Liebe sind. Und nicht selten kommt es vor, dass wir das Gefühl haben in einen Spiegel zu schauen, wobei sich Dinge offenbaren, die wir bisher nicht - oder nicht ganz - wahrgenommen haben.

Ob es nun um die Kunst des Bogenschießens oder den Versuch, eine Möve zu berühren geht, ob wir mal einen "Blick in Nachbars Garten" werfen, den Blickkontakt im allgemeinen üben oder "Über die Wichtigkeit eines Diploms" nachdenken sollten: Dieses Buch hat mich mitgenommen auf eine innere Reise, von der ich noch einige Zeit zehren werde.

"Sei wie ein Fluss, der still die Nacht durchströmt" ist ein Geschenk für jeden, der es lesen wird. Kurzweilig lädt Coehlo ein, nachzusinnen, hinzuspüren oder sich einfach einmal treiben zu lassen. Dabei ist es voller Warmherzigkeit und Erkenntnis, die gleichsam fesselnd und lösend wirken - spritituell-philosophisch, aber nicht wirklichkeitsfremd.

Es scheint, als gebe es in diesem Buch für jeden Augenblick die "richtige Geschichte", deren Gedanken man in sich selbst reifen lassen kann. Ein Buch für "Krieger des Lichts", die auf dem Weg sind, sich selbst und ihre Träume zu verwirklichen, und das zeigt, was uns das Scheitern und Verlieren lehren kann. In diesem Sinne:

"[...] spüre die Freiheit, etwas zu suchen, von dem du nicht weißt, was es ist, was du aber ganz gewiss finden wirst und was vielleicht dein Leben ändern wird." (ebd., S. 171)
.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Pablo Coelho hat in diesem Buch eine leicht lesbare Sammlung an Eindrücken, Erlebnissen und Geschichten aus den letzten Jahren zusammengestellt. Spirituell anregend, Glauben vertiefend und über die Grenzen der eigenen Religion hinausgehend gibt er in wertschätzenden Worten und Bildern Gedankenanstösse, über die Probleme und Sorgen des Alltags hinaus zu denken. Coelho vermag tatsächlich von den Kleinigkeiten am AlltagLebensufer wegzuführen und in die weiterbringenden Lebensströme hineinzugleiten.

Unweigerlich denkt man über Begegnungen, Handlungsweisen und Denkmuster nach und kommt so in eine - für Coelho typische - Reflektionsphase über das eigene Leben.

Die Geschichten sind kurz gehalten und eignen sich so sehr gut für die Nachtlektüre oder auf dem Arbeitsweg im Zug.

Einige Geschichten mögen banal erscheinen, andere sind dafür um so tiefgehender. Die gleichnishaften Erzählungen wirken entstressend und vermitteln ein Gefühl von Zugehörigkeit und Kontinuität im Zeitalter isoliertem Wandels.

Dieses Buch ist kein Weisheitenbuch schlechthin, aber ein mitreißendes Entspannungsbuch, auf dessen Flussfahrt man auch das Dunkel nicht mehr scheut.
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Die neuesten Kundenrezensionen
So schön können Worte sein
Mit diesem Buch hält Paulo Coelho Gedanken, erlebte Momente und früher verfasste Kolumnen in einem einzigen Werk fest. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Cogito ergo sum veröffentlicht
Tip Top!
schnelle Lieferung, einwandfrei, gerne wieder! sehr zufrieden, guter Anbieter, second Hand aber ganz toll. Vielen Dank. hrvorragend. pünktlich. super. wert zu kaufen....
Vor 8 Monaten von Nicole veröffentlicht
bekannt gute Qualtität von Coelho
Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt: Neue Geschichten und Gedanken 1998-2005
wie schon gesagt, bekannt gute Qualität.. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von E. Harms veröffentlicht
Schöne, berührende Kurzgeschichtensammlung...
MEINE MEINUNG:
Eine Bewertung über einen Kurzgeschichtenband abzugeben, finde ich gar nicht so leicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2010 von Büchersüchtig
Gut für die Seele :-)
Es ist das erste Buch, das ich von Paulo Coelho gelesen habe. Aufgefallen ist mir beim Durchstöbern der Titel, der mich sofort angesprochen hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2010 von Sylvia Darnok
Gute Impulse für das eigene, kleine Leben
Hier veröffentlicht PAULO COELHO insgesamt 103 kurze Gedanken, Geschichten und Essays zu den Lebens- und Sinnfragen, die sein gesamtes schriftstellerisches Schaffen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2009 von Chefmaus 68
Selbstverliebt
Vieles gefällt mir in diesen Geschichten und Erlebnissen.
Sie erzeugen bei mir eine innere Zustimmung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2009 von Anne V.
Wunderschönes Buch zum Nachdenken
Ein ganz tolles Buch, das zum Nachdenken und Hinterfragen anregt. Zudem ist es ein optimistisches Buch, in dem man immer wieder etwas findet, was zu einem persönlich passt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2009 von Nadja
Geschichten und Gedanken
Sehr schöne Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen. Ein Buch, welches man immer mal wieder gerne zum lesen in die Hand nimmt.
Veröffentlicht am 29. Juli 2009 von Iris Schmidt
sehr persönlich
Obwohl Paulo Coelho viel von seinen eigenen Erfahrungen im Leben und seinen persönlichen Zeichen denen er gefolgt ist schreibt, findet man hier oder dort so manche Begegnung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2009 von M. Gehl
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