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'Der olle Hitler soll sterben!' Erinnerungen an den jüdischen Kindertransport nach England
 
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'Der olle Hitler soll sterben!' Erinnerungen an den jüdischen Kindertransport nach England [Gebundene Ausgabe]

Anja Salewsky
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
  • Verlag: Claassen Verlag; Auflage: 288 S. mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Abbildungen auf Tafeln und im Text, Orig.-Pappband mit Orig.-Umschlag, Oktav. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3546002717
  • ISBN-13: 978-3546002714
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 357.181 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anja Salewsky
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 01.10.2001
In dem Buch von Anja Salewsky werden zwölf Lebensgeschichten von ehemals deutschen Kindern, denen die englische Regierung Zuflucht vor dem nationalsozialistischen Deutschland gewährte, porträtiert. In dem Buch treten einige Gemeinsamkeiten zu Tage, wie der Verlust einer heilen Kinderwelt, die Freude über eine Abenteuerreise verbunden mit der trügerischen Aussicht, die Verwandten bald wieder zu sehen. Zu diesem Thema gebe es bereits einige Bücher wie auch Filme, dennoch findet die Rezensentin Elke Schubert dieses Buch "außergewöhnlich, weil es die Biografien mit den Stimmen der Porträtierten, mit Fotos und Dokumenten mischt". Das Buch verdeutliche die ganzen Dimensionen des Verlustes, von den Eltern über die Sprache bis zu dem einer unbeschwerten Kindheit.

© Perlentaucher Medien GmbH

Pressestimmen

»Sosehr sich die Lebensgeschichten auch ähneln, die Faszination, sie zu lesen, lässt nicht nach.« BADISCHE ZEITUNG -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein bewegendes Zeitdokument, 13. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 'Der olle Hitler soll sterben!' Erinnerungen an den jüdischen Kindertransport nach England (Gebundene Ausgabe)
Dies ist ein notwendiges Buch - unter anderem für mich als Geschichtslehrer. Zum einen schliesst es eine durchaus weit verbreitete Bildungslücke: wer wusste schon, dass die britische Politik sich nach der zweifelhaften Erfolgsserie der Nazis (Hochrüstung Deutschlands, Rheinlandbesetzung, Anschluss Österreichs, Erpressung der Tschechoslowakei und deren Verbündeten) nicht bei einem papierenen Protest bewenden liess (wie oft in der Fachliteratur dargestellt). England war im November 1938 nach der unsäglichen Pogromnacht dazu bereit, Zeichen zu setzen für eine menschlichere Politik und die Grenzen für jüdische Flüchtlinge zu öffnen. Bei immerhin 13 Prozent Arbeitslosen im eigenen Land war es ein mutiger Entschluss von Neville Chamberlain gewesen, die Aufnahme von deutschen Kindern und Jugendlichen jüdischer Abstammung in Kabinett und Parlament durchzusetzen - wohlbemerkt zahlenmässig unbegrenzt! Dass so viele Briten aller Konfessionen und Bevölkerungsschichten diese einzigartige Rettungsaktion spontan unterstützten, ist im Zeitalter der Hochblüte des Faschismus ein Silberstreif am Horizont. Wichtig erscheint mir der didaktische Wert von Salewskys Buch. MAterialien, die die seelischen Auswirkungen der nationalsozialistischen Grausamkeiten für den Leser erlebbar machen, gibt es bislang noch wenige. Zwar werden wir Geschichtslehrer auch weiterhin von der industriemässig arbeitenden Vernichtungsmaschinerie zu berichten haben. Aber Auschwitz und Treblinka - als Superlative menschlicher Bestialität - sind vom Erfahrungshorizont unserer Schüler so ungemein weit entfernt, dass sie das Entsetzliche zwar zur Kenntnis nehmen, aber häufig eben nicht nachempfinden können. So bleibt das Aufgenommene oft Lernstoff, der wie manch anderes bald wieder vergessen wird. "Was geht mich heute noch Adolf Eichmann an?" Anders die Berichte über "ganz normale" deutsche Eltern, die vor über 60 Jahren entscheiden mussten, ob sie ihr Kind, wahrscheinlich für immer, unbekannten Menschen in einem unbekannten Land überlassen - oder aber in Kauf nehmen, dass es in einer immer gefährlicher werdenden Situation aufwächst. Kaum ein Schüler wird von den hier geschilderten Lebenssituationen unberührt bleiben. Das doppelte Verdienst der Autorin besteht zum einen darin, dass sie es bei großer innerer Anteilnahme versteht, sich selbst zurückzunehmen und die damals Betroffenen sprechen zu lassen. Der Text hat eine grosse Lebendigkeit durch die sorgfältig ausgewählten Zitate der sich erinnernden Kinder von damals. Hinzukommen musste jene - bei Journalisten und Autoren nicht selbstverständliche - Mischung von menschlichem Taktgefühl und Beharrlichkeit im Aufspüren nicht nur der Zeitzeugen, sondern auch des jeweils fruchtbaren Moments, in dem es den damals Betroffenen möglich war, sich überhaupt einer jungen Deutschen gegenüber so weit zu öffnen - die Berichte beeindrucken durch die grosse seelischer Nähe zu den Interviewten und dem zugleich unsentimentalen Umgang mit der Geschichte. Vor den Augen des Lesers wird ein breiter Fächer von zwölf sehr unterschiedlichen Biographien ausgebreitet, der eine ganze Typologie damals möglicher Schicksale abdeckt. Auf das bewegendste ergänzt werden die Lebensgeschichten durch die zahlreichen Fotographien, Dokumente und Briefe - so bekommt - nicht nur für meine Schüler - Geschichte ein Gesicht. Dieter Busl, Geschichtslehrer der freien Waldorfschule Freiburg.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen eine der bewegensten und spannensten Dokumentationen, 19. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 'Der olle Hitler soll sterben!' Erinnerungen an den jüdischen Kindertransport nach England (Gebundene Ausgabe)
Der olle Hitler soll sterben - das ist eine der bewegensten Dokumentationen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Das Schicksal der nach England verschickten Kinder und ihrer zurückbleibenden Familien macht den Wahnsinn und das unendliche Leid der Naziherrschaft hautnah spürbar. Die bewegenden Fotos und Dokumente sowie der ausgezeichnete, niemals rührselige Schreibstil der Autorin ziehen den Leser in den Bann der so unterschiedlichen Geschichten von der Fähigkeit des Menschen zur Hoffnung und zur Menschlichkeit inmitten einer Zeit der sinnlosen Grausamkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid anderer. Ein so bewegendes wie notwendiges Buch, das man sicher nicht nur einmal lesen wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen beddy, 24. März 2004
Von Ein Kunde
ich habe das Buch in anderthalb tagen durchgelesen und bin beeindruckt wie viele kinder der damaligen zeit gefunden worden sind und sie über ihre vergangenheit sprechen konnten.
man spürt richtig den schmerz ,was diese menschen alles mitmachen mußten.
mein dank an frau salewsky die diese erinnerungen in einem buch
zusammengefasst hat und uns somit einen einblick in die unschöne geschichte deutschlands geschaffen hat und hoffentlich einigen einen anstoß zum nachdenken gibt.
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