Ein ehrliches und sehr persönliches Buch hat er da geschrieben, ein älter, reifer und philosophischer gewordener Jürgen Fliege, der über ein Jahrzehnt mehr Menschen mit seinen Talkshows über religiöse Themen erreichte als irgendein Pfarrer in diesem Land.
"Wege zum Vater" hat er sein Buch untertitelt, und es ist über fast 200 Seiten eine Suchbewegung zu dem biblischen Vatergott hin, nach dem er sich nach wie vor sehnt, und den er doch so gerne den Menschen, die nach wie vor in seinen Seminaren und Veranstaltungen etwas von ihm erwarten, nahe bringen möchte.
Überraschend schöne und wichtige Gedanken und Überlegungen habe ich diesem Buch gefunden, ein Buch, das darum kreist, wie Menschen glaubend glücklich werden können, wie sie den Sinn ihres Lebens nicht verfehlen.
Und immer wieder geht es um den wichtigen, schwierigen, fernen Vatergott und darum, wie er uns wieder nahe kommen kann im Leben und im Sterben