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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
OpenSource trifft Kapitalismus, 12. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: startup [VHS] (Videokassette)
"Traue nur dir selbst", diesen Untertitel wird jeder mehr als passend finden, der Startup gesehen hat. Das Szenario: Anfangs ist alles noch sehr harmonisch: 4 Computerfreaks wollen eine Firma gruenden und sich mit ganzem Herzen dem OpenSource (offengelegte Quellcodes) verschreiben - bis ein Anruf vom Software-Monopolisten Garry Winston alles aus der Bahn wirft. Er will zwei der vier Programmierer in seiner Firma als Programmierer einstellen - nicht ohne Hintergedanken, denn ohne die beiden wuerde er sein Projekt, ein Mediendaten-Ubertragungssystem, nicht rechtzeitig fertigstellen koennen. Dass die beiden Genies gerade an genau der selben Sache arbeiten, kommt ihm sehr zu Gute. Jedoch hat nur einer der beiden Interesse an dem Angebot, der andere bleibt seinen Idealen treu, denn Winston's Firma entwickelt keinen OpenSource und betreibt Kapitalismus um jeden Preis. Milo, so heisst der Interessent, zieht schon bald ins Sillicon Valley, um bei der Winston's Firma (N.U.R.V.) anzufangen, die anderen fahren mit der Firmengruendung ohne ihn fort. Anfangs ist Milo sehr begeistert von seinem Arbeitsplatz und alles scheint ideal. Als jedoch sein Freund ermordet wird, kommt er langsam hinter die Machenschaften der Firma: Geniale Programmierer werden skrupellos ermordet und deren Quellcodes gestohlen. Zur Kroenung kommt Milo dahinter, dass seine Freundin eine von N.U.R.V. bezahlte "Spionin" ist und im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass so ziemlich jeder darin verwickelt ist - er kann niemandem mehr trauen. Wie's weitergeht, wird natuerlich nicht verraten. ;) Meine Meinung: Dieser Film ist schlichtweg genial! Beim Eignungsgrad fuer das Publikum scheiden sich die Wege jedoch geringfuegig: Der typische Computerfreak und somit zumeist auch Verschwoerungstheoretiker kommt voll auf seine Kosten. Ich persoenlich habe mir den Film schon ca. 10 mal angesehen und jedes mal wieder etwas neues, geniales entdeckt, was mir vorher verborgen blieb. Von Langeweile kann da wirklich keine Rede sein. Ein grosser Pluspunkt ist zudem, dass authentische Computer und Betriebssysteme benutzt werden - in manch anderen Filmen sind dies eher bunte 3D-Oberflaechen, die riesige Fehler anzeigen. ;) Dank enger Zusammenarbeit mit Linus Torvalds und dem GNOME-Entwicklerteam sind auf den Bildschirmen UNIX-Kommandozeilen und GNOME zu sehen. Auch sind ganz deutlich die beabsichtigten Parallelen zwischen Microsoft und N.U.R.V. erkennbar, genau wie die zwischen Garry Winston und Bill Gates. :) (Kleiner Tipp fuer UNIX-Freaks: Schaut mal in die ab und zu gezeigten Quellcodes via Standbild - IMHO sind das Apache-Sourcen :D) Der "Normalbuerger", der mit Computern nicht uebermaessig viel zu tun hat, kann durch diese Mittel natuerlich nicht begeistert werden. Nichtsdestotrotz war beispielsweise meine Mutter von der tollen und komplexen Handlung hin und weg. Auch die Darsteller spielen ihre Rollen perfekt. So muss der Garry Winston Darsteller glaubwuerdig den kindlichen Computerfreak und zugleich machtgierigen Kapitalisten mimen, was ihm ausgezeichnet gelingt. Wenn er sich den ganzen Film ueber mit Pringles vollstopft und Pepsi schluerft, muss man auch einfach grinsen. ;) Fazit: Es ist einfach alles super konzipiert, die Story stimmt, das Flaire stimmt, die Darsteller stimmen und das Equipment ist authentisch. Vor allem das Ende ist auch unheimlich stimmig und man kriegt fast eine Gaensehaut - warum auch immer. :) Ein Film der meiner Meinung nach seinesgleichen sucht.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
relativ realistischer "IT-Thriller" mit spannenden Elementen, 2. Juli 2004
Einer der besten "Computer/IT-Thriller" bis jetzt, die benutzten Fachbegriffe sind (meist) nicht an den Haaren herbeigezogen (siehe Hackers, The Net, etc.), und auch der nicht PC-affine Zuschauer kann der Handlung folgen, ohne sich mit Netzwerktechnologie auszukennen oder vor Langeweile einzuschlafen. Auch verzichtet der Film größenteils auf unsinnige grafische 3D-Benutzeroberflächen oder "Cyberspace"-Szenen, die nur dazu dienen sollen, möglichst modern zu wirken. Viel wichtiger außerdem: Die Story ist gelungen! Die Hauptperson Milo (Ryan Phillipe) wird von der Firma NURV angeworben, um ein Kommunikationsmodul für ein revolutionäres Programm zu schreiben. Er entdeckt jedoch kriminelle Machenschaften - zugegeben, das allein ist nicht besonders originell. Aber die Art und Weise, wie Milo die Verschwörung Stück für Stück zu verstehen versucht, wie er schließlich bemerkt, dass auch er selbst überwacht wird, ist durchaus unterhaltsam. Spannung wird hier dadurch erzeugt, dass Milo zunehmend Angst bekommen muss, aufzufliegen. Es gibt also nicht die üblichen platten Verfolgungsjagden und Schlägereien (oder zumindest nur eingeschränkt), es geht für Milo vielmehr darum, herauszufinden, wem er vertrauen kann und wem nicht. Und in diesem Punkt hat der Autor einfach gute Arbeit geleistet, die Handlung ist stimmig und logisch nachvollziehbar und weiß auch ohne übertriebene Spannungseffekte zu fesseln (mich zumindest). Das Ende ist Geschmackssache, ich persönlich fand es etwas zu schnell, aber doch noch akzeptabel, einzig die finale "Aktion" (mehr wird nicht verraten) war mir etwas zu weit hergeholt, deswegen "nur" 4 Sterne. Die schauspielerische Leistung fand ich auch durchaus sehenswert, besonders Tim Robbins und Ryan Phillipe wissen (wie gewohnt) zu überzeugen, einzig Claire Forlani ("Interview mit Joe Black") wirkt teilweise etwas steif...
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Linux <--> Windows, 17. Januar 2002
Dieser Film ist für mich nach Matrix (wenn auch nicht zu vergleichen) der Beste Computer Film,den es gibt.Alles,was in diesem Film gezeigt wird ist technisch möglich,von den Linux Oberflächen und Befehlen bis hin zu den lokalen IP Adressen,dem Hack usw. Die Handlung stimmt nachdenklich,und zeigt eindrucksvoll welche Macht ein Konzern wie Microsoft hat (oder hätte) und wie mit allen Mitteln versucht wird den "Idealisten", die sich für Open Source einsetzen, den Gar auszumachen.Für jeden, der nur ansatzweise mit IT/EDV zu tun hat, ist dieser Film ein MUSS, die anderen werden sicher darüber nachdenken welcher "Fachidiot" diese Rezension geschrieben hat.
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