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Hier spricht Berlin: Geschichten aus einer barbarischen Stadt
 
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Hier spricht Berlin: Geschichten aus einer barbarischen Stadt (Taschenbuch)

von Georg Diez (Autor), Minkmar (Autor), Peter Richter (Autor), Claudius Seidl (Autor), Anne Zielke (Autor), Georg Diez (Autor), Nils Minkmar (Autor), Peter Richter (Autor), Claudius Seidl (Autor), Anne Zielke (Autor)
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 222 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (19. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462033425
  • ISBN-13: 978-3462033427
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 111.895 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 51 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Städte > Deutschland > Berlin

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kurze und grausame Geschichten, aus dem Leben derer, die neu sind in Berlin. Geschichten von Menschen, die nach Berlin gekommen sind, weil es sich so ergeben hat. Sie sind nicht nach Berlin gezogen, weil da die Hauptstadt war oder der Hype oder die Hoffnung auf eine Abwechslung. Sie sind nach Berlin geworfen worden. Und genauso fühlt sich die Stadt jetzt an: böse und barbarisch.
Sie erzählen von Erfahrungen, die man nur in Berlin machen kann, dem einzigen Ort in Deutschland, wo man sich manchmal nach Sibirien sehnt. Sie erzählen von Menschen, denen man nur in Berlin begegnen kann: jede Menge Schnauze, nirgendwo Manieren, und wenn da ein Herz ist, ist es gut versteckt.
Und sie sind trotzdem immer wieder bereit, der Stadt und ihren Bewohnern eine Chance zu geben: auf Partys, im Taxi, beim Einkaufen. Jeder Satz ist ein Versöhnungsangebot. Und jedes dieser Angebote wird von Berlin umgehend zurückgewiesen.
Warum, das ist die große Frage dieses Buchs, warum geht es hier nicht so zivilisiert zu wie in Hamburg oder München. Und warum nicht so großstädtisch wie in London oder New York. Berlins Antwort: Keine Ahnung.
Warum das alles nun aufschreiben? Es muss einfach sein. Man muss aufschreiben, was einem in Berlin alles geschieht, weil man sich am Ende sonst noch daran gewöhnt.

Über den Autor

Nils Minkmar, 1966 in Saarbrücken geboren, besitzt einen deutschen und einen französischen Pass. Während des Studiums an der Universität des Saarlandes amtierte er zwei Semester als AStA-Präsident. Später wandte er sich der historischen Anthropologie der frühen Neuzeit zu, besuchte Pierre Bourdieus Doktorandenseminar und promovierte 1996 in Neuer Geschichte mit einer Arbeit über Ehrenkonflikte im frühneuzeitlichen Colmar. 1997 wurde er Redakteur der ZDF-Sendung »Willemsens Woche« in Hamburg. Danach folgte eine Phase als freier Journalist mit Texten für die »Süddeutsche Zeitung«, »Geo« und »Merian«. 1999 Berufung zum Redakteur der »Zeit«, erst ins Feuilleton, dann ins Wissens-Ressort, mit Zuständigkeit für die Medienseite. Seit Juli 2001 Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Gründungsmitglied der Deutschen Montaigne Gesellschaft.Peter Richter - Kunshistoriker - geboren 1973 in Dresden und dort aufgewachsen. Anfang der 90er Studium in Hamburg. War tätig als Autor u. a. für die SZ und Redakteur bei der FAZ. Veröffentlicht regelmäßig eine Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und moderiert im DeutschlandRadio Berlin. Der Autor lebt in Berlin

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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Wie man in den Wald hineinruft......., 23. September 2003
Als Neu-Berliner ist es wahrhaftig nicht ganz einfach in Berlin.Auch ich musste das nach meinem Umzug aus dem Rheinland erkennen!Was in diesem Buch geschrieben wird,tut den Berlinern jedoch Unrecht.Es wird zu oft unter die Gürtellinie gegriffen.Man hat das Gefühl,dass die Autoren mit ihrem eigenen Leben nicht zurecht kommen und ihre ganze Unzufriedenheit auf die Stadt abladen.Wenn z.B. geschrieben wird die Stadt sei "im Grunde unbewohnbar" oder „die Stadt ist eine einzige "Zumutung": "barbarisch, hässlich, ungeheuer fremd",so sollten sich die Autoren auch einmal fragen: Warum?Liegt es nicht auch an der eigenen Arroganz?Wollen Sie ihr spießiges München auch an der Spree vorfinden?So funktioniert das eben nicht.Ich kann nur sagen:"Wie man in den Wald hinein ruft,so schallt es heraus!" Diesem Buch fehlt es an Selbstkritik.Ich habe Berlin jedenfalls (richtig) kennen und lieben gelernt!
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "Berliner Schnauze" ist eigentlich ein Imperativ mit Komma, 10. November 2003
Es fehlt etwas in diesem Buch - nämlich eine Betrachtung darüber, warum alle, aber auch wirklich alle, die nach Berlin ziehen, auf dem Kiez, der hier beschrieben ist, wohnen wollen - oder rund um den Boxhagener Platz. Dafür finden sich Beobachtungen, die so - aus eigener Anschauung - einfach stimmen: daß sich Neuankömmlinge erst mal so berlin fühlen; daß die Kastanienallee schon da ist, und nicht erst kommt (auch wenn, wie eine Freundin neulich sagte, "das hier inzwischen ganz schön mittig ist"); daß Prenzlauer Berg Süd eine völlig eigene Dynamik hat.

Das Buch entwickelt sich - hin vom Vorwort "Wie ich lernte, Berlin zu hassen" bis zum letzten Kapitel "love is in the air", in dem von einem lauten "Ja zu Berlin" die Rede ist, und Berlin - oder Prenzlauer Berg Süd - plötzlich nicht mehr Schwarz wie am Anfang oder Weiß als Gegenthese, sondern in feinen Abstufungen von Grau gesehen wird. Jeder einzelne der Texte leistet im Fortschritt seinen Beitrag dazu, das Meckern wird weniger und macht Platz für tatsächliche kritische Betrachtung. Das ganze passiert in hohem Maße amüsant, für meinen Geschmack und macht einen eleganten Bogen um WG-Küchen-Themen, die, tausend mal schon besprochen, in thematisch vergleichbaren Essay-Sammlungen nerven.

Für einen zweiten Teil bieten sich dann Betrachtungen über das Beck's-Trinken in der Tram 20 und den anschließenden Besuch der Simon-Dach-Straße, ein schlechte-Bedienung-Remix aus dem "Sonntag im August" und eine dataillierte Beschreibung, warum die Sonnenbrillen nicht modisches Accessoire, sondern tatsächlich Schutz der Augen nach einer durchclubten Nacht sind - und wieso clubbing plötzlich ein Verb ist.

Schönes Buch mit wahren Geschichten, insgesamt.

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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen dein Dorf hat angerufen, sie vermissen ihren Idioten, 29. April 2006
Berlin, anders als etwa Paris u. a. Hauptstädte, jage den Besuchern keine Angst ein. In der Pariser Rue Rivoli werfe sie, die deutschen Besucher, der Anblick jeder Pariserin darauf zurück, wie provinziell sie doch seien. In Berlin beschleiche einen dies Gefühl gerade nicht, leider, findet der Autor.

Aber Moment mal: Erstens hat "die" Pariserin mehr Auftrittsmöglichkeiten und Outfits, als man sich in Frankfurt offenbar vorzustellen vermag, zweitens ist das, was Berlin vorgeworfen wird, nämlich dass in Berlin sich jeder nach seiner Fasson wohlfühlen darf, doch ein Zeichen beachtlicher Souveränität und Weltoffenheit.

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1.0 von 5 Sternen Berliner würde sagen: Fahrt doch nach Haus Ihr Bonzen
Die Geschichten in diesem Buch sind recht langweilig. Geschrieben von Leuten die nicht nach Berlin ziehen wollten und nur des Geldes wegen in Berlin arbeiten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2008 von as112

5.0 von 5 Sternen Jedes Wort ist war...
Jedes Wort in diesem Buch ist war. Da hilft auch das typische "Berliner Gemecker" in einigen anderen Rezensionen nichts. Und ich weiß wovon ich rede! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juni 2007 von JackAubrey

1.0 von 5 Sternen sehr enttäuscht
Ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen mit den Worten "Lies doch ma rein....mal gucken wie's is". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2005 von ilmbine

1.0 von 5 Sternen Was soll denn das sein?
Ich kaufte dieses Buch, als ich zu Besuch in Berlin war, in dem, in diesem Buch so gescholtenen, Kulturkaufhaus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2004 von dr_pork

2.0 von 5 Sternen Barbaren!
Keine Ahnung, worum es in diesem Buch ursprünglich gehen sollte. Berlin jedenfalls ist nicht das Thema, in 90 Prozent des Textmaterials werden Dinge, Menschen und Geschehnisse... Lesen Sie weiter...
Am 20. März 2004 veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Geht doch nach Hause...
Die Bundesrepublik ist ein freies Land und jeder Buerger kann da wohnen, wo es ihm gefaellt. Wenn es fuer die wahrscheinlich Barbour-Jacken tragenden Jungautoren im ach so... Lesen Sie weiter...
Am 18. Dezember 2003 veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Wozu?
Alles quatscht über Berlin, also kommt der Titel "Hier spricht Berlin!" totrichtig.
Seltsam herbe, etwas spießige Verbitterung (Die Straßenbahn kommt zu spät, ITler trinken... Lesen Sie weiter...
Am 8. November 2003 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Das Buch des Herbstes
Ich konnt es fast nicht mehr hören, überall an der Uni war nur von diesem Buch die Rede. Ok, hab ichs halt gelesen und kann jetzt gar nichts dagegen sagen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2003 von juliakreuzberg

1.0 von 5 Sternen Naja....
Ich habe in dieses Buch mal reingeschaut, weil ich den Titel interessant fand, wurde dann allerdings ziemlich enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Am 28. Oktober 2003 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen total genial
Ich habe es geschenkt bekommen als ich mit Grippe im Bett lag und war nach wenigen Seiten durch gelächter kuriert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2003 von thomasschneider29

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