Klaudia Brunst untersucht Talkshows auf die Frage hin, wie groß die Einflussmöglichkeiten der dort beteiligten Moderator/innen und Gäste auf den (meist ja nur scheinbar spontanen) Gesprächsverlauf sind. Beziehungsweise wie klein. "Im Fernsehen ist nicht wahr, was stimmt, sondern das, was stimmig aussieht", resümiert Brunst in ihrem unterhaltsam geschriebenen Büchlein, und liefert anhand von zahlreichen Beispielen eine Erklärung dafür, warum das Medium Fernsehen nicht mehr sein kann, als eine Widerspiegelung des Zeitgeistes. Ob nun Frauen gleichberechtigt drin sind oder nicht