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Es ist spät, ich kann nicht atmen. Ein nächtlicher Bericht.
 
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Es ist spät, ich kann nicht atmen. Ein nächtlicher Bericht. [Taschenbuch]

Mario Wirz
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 2 (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746610397
  • ISBN-13: 978-3746610399
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.080.638 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mario Wirz
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Unzweifelhaft entsprechen nicht alle Details, die Mario Wirz über die Rückzugsgefechte der sexuellen Revolution mitzuteilen hat, den strengen moralischen Anforderungen von weiland Sternkreuzordensdamen, indes kommt es darauf im Grunde auch nicht an. Viel mehr zählt die gnadenlose Aufrichtigkeit der Darstellung, die zudem von hoher Menschenkenntnis zeugt." F.A.Z. "Wer dieses Buch liest, muß sich einlassen, muß bereit sein zur Konfrontation mit einer tödlichen Wirklichkeit. Wir finden in diesem Buch Sätze von erschreckender Klarsicht. Dieser "nächtliche Bericht" ist das erste Prosabuch eines, dem es mit großer sprachlicher Ausdruckskraft, mit eigenwilligen Bildern gelingt, Randzonen menschlicher Existenz auszuleuchten." Freitag

Über den Autor

Mario Wirz, geboren 1956 in Marburg/Lahn, wuchs in Frankenberg auf. Nach dem Abitur Schauspielausbildung in Berlin, Engagement an der Vagentenbühne in Berlin. 1981 bis 1984 Jugendtheater Kiel, danach Autor, Regisseur und Schauspieler bei verschiedenen Projekten, seit 1988 als freier Schriftsteller in Berlin. Zahlreiche Buchveröffentlichungen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Todesangst und Verzweiflung diktieren die atemlosen und fiebrigen Sätze dieses autobiographischen Berichtes, in dem Mario Wirz sein Leben mit dem Aidsvirus schildert.
" Ich bin es müde, immer wieder eine optimistische Pose auszuprobieren, um auszuhalten, was nicht auszuhalten ist.
In einer stakkatohaften Sprache, geradezu bedrängend in ihrer poetischen Intensität und Leidenschaftlichkeit, protestiert jede Seite gegen den Tod. Jeder Satz revoltiert sprachgewaltig gegen die Ohnmacht vor dem Schicksal. Das Aidsvirus als Metapher für Sterblichkeit und Verletzbarkeit. Deswegen werden alle LeserInnen in diesem nächtlichen Bericht ihre eigenen Ängste und Hoffnungen wiederfinden. Nach der Lektüre dieses wichtigen Buches wird jeder anders auf sein Leben schauen und die Kostbarkeit der geliehenen Zeit neu für sich begreifen.
Mario Wirz, einer der begabtesten Autoren der Gegenwart, erzählt auch die Geschichte seiner Außenseiter-Jugend in einer kleinen Stadt. Allgegenwärtig ist der Terror der Normalität. " Ich träume gegen die Übermacht der anderen. Korrigiere die Weltliteratur und verwandele das Käthchen von Heilbronn in Kurt, in den sich Graf Wetter von Strahl verliebt. Schreibe alle Schlager um und zwinge die schnuckligen Sänger, schöne Männer zu besingen ".
Mit schamloser Genauigkeit und Ironie schildert Mario Wirz seine Jahre als Schauspieler in Berlin.
Den " Männerdschungel " der Großstadt und alle " Sexwildnisse ".
" Es ist spät, ich kann nicht atmen " ist auch eine Liebesgeschichte, und sie ist es, die mich besonders berührt.
" Ich bedrohe Jan, und er flüchtet zu denen, deren Sterblichkeit weniger aufdringlich in die Augen springt: Wenn Jan mich umarmt, umarmt er seine Angst.
Ich verstehe Jan, aber mein Verständnis ist die Hölle. Feuer und Eis ".
Wie Aids uns und die Gesellschaft verändert, dokumentiert dieses schonungslos-ehrliche Buch auf unnachahmliche Weise.
Ich weiß nicht, was ich mehr bewunden soll, die virtuose Sprache dieses Autors oder seine radikale Aufrichtigkeit.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beichte ohne Schuldgefühle 14. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Mit "Es ist spät, ich kann nicht atmen" gelang dem Berliner Autor vor gut zehn Jahren der endgültige Durchbruch. Auch das Feuilleton würdigte - endlich und viel zu spät, muss man sagen - den "nächtlichen Bericht" einer an sich selbst gescheiterten Künstlerexistenz als eine der wenigen authentischen und vor allem nicht reißerisch oder voyeuristisch geprägten literarischen Auseinandersetzungen über die Krankheit Aids. "Es ist spät..." ist mehr, viel mehr sogar als das Hadern mit dem scheinbar unausweichlichen grausamen Schicksal. Es macht dem Leser Mut, sich mit seiner Situation offensiv auseinander zu setzen, sich nicht geschlagen zu geben, nicht aufzugeben, zu kämpfen - und letztlich gegen sich selbst zu gewinnen.
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davon brauch ich mehr 29. Dezember 2006
Format:Taschenbuch
Eine Kurzbiographie über einen schwulen Mann, der aus einer westdeutschen Kleinstadt über Umwege nach Berlin kommt und dort schließlich mit HIV lebt. Die Sichtweisen eines Schwulen auf seine Umwelt während seiner Jugend in der Provinz und der Umgang seines Umfeldes mit ihm. Seine Sexsucht und sein früher oder später unvermeidlicher Kontakt mit dem Virus. Sein Tätigkeit als Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller. Diese Entwicklungen, Kontakte, Orte, Sichtweisen sind mir so vertraut aus meinem eigenen Leben, dass ich die sagenhaft gut geschriebene Geschichte in kürzester Zeit verschlungen und nun das Gefühl habe, der Autor sei ein guter Freund von mir.
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