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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Soziologie als eigenständige Wissenschaft,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln der soziologischen Methode (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Den Ausgangspunkt der Theorien Emile Durkheims zur Begründung der Soziologie als eigenständiger Wissenschaft bildet der oft kritisch beurteilte Anspruch, daß soziologische Tatbestände wie Dinge zu betrachten seien. Aufbauend auf diese erste und grundlegende Regel entwickelte er seine „Regeln zur soziologischen Methode", die zu den klassischen Werken der Soziologie geworden sind und ihn zum Vater der empirischen Sozialforschung machten. Zentraler Bestandteil seiner Thesen ist der Begriff des Kollektivbewußtseins, der seinen Ursprung in der sozialen Umgebung des Menschen hat, und der von dem des Individualbewußtseins, welcher sich in der Psyche des Individuums begründet, streng unterschieden werden muß. Die ausführliche Einleitung von René König bietet eine Überblick über das Gesamtwirken Durkheims. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Durkheims soziologische Methode,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln der soziologischen Methode (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Als einer der Ur-Väter der Soziologie ist Durkheim Pflichtlektüre für alle angehenden Soziologen. Dieses Buch über sein Konzept einer 'soziologischen Methode' ist jedoch eines seiner unbekanntern Werke, meiner Meinung nach jedoch zu Unrecht. Quasi in Konkurrenz zu Max Webers 'verstehender Soziologie' ist Durkheims Ansatz eher systemtheoretisch und im modernen Sinne 'empiristisch' orientiert. Hier wird zum ersten Mal in der Geschichte der Soziologie auf eine eigene 'soziale Wirklichkeit' verwiesen, die sich allein durch 'soziale Tatsachen' erklären läßt. Auch das berühmte Konzept der 'Anomie' wird erst durch die Methodenlehre wirklich verständlich (Theorien zur Arbeitsteilung). Etwas problematisch für den Leser ist sicherlich Durkheims Sprachstil, der aber für seine Zeit dennoch recht modern wirkt (Max Weber liest sich wesentlich komplizierter!!!!!). Ein weiterer Trost für den überarbeitetn Soziologiestudenten ist die geringe Dicke des Buchs: man kann es wirklich vollständig durchlesen, was gerade für Klassiker soziologischen Denkens eher selten ist. Zusätzlich hilft da auch noch die Einleitung von René König, die u.a. eine Einordnung des Werks in Durkheims Gesammtwerk vornimmt. Ich zumindest habe duch dieses Buch den Einstieg in die Systemtheorie geschafft, und stets etwas, daß mir ein schlaues Kommentar ermöglicht ;-). Fazit: gut lesbarer Klassiker der Soziologie. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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