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My son, my son, what have ye done [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Shannon, Chloe Sevigny, Willem Dafoe, Brad Dourif, Michael Pena
  • Regisseur(e): Werner Herzog
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 18. November 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003MDHNV6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 62.420 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Akamas on 2. Oktober 2011
Format: DVD
Werner Herzogs berühmte Filme drehten sich alle um ungewöhnliche Menschen, deren fragiler seelischer Zustand meist im Wahnsinn endete. Diese Tradition führt nun auch "My son, My Son, What Have Ye Done?" weiter, wo die Titelrolle problemlos auch von einem jungen Kinski gespielt werden hätte können. Der Film überzeugt durch eine interessante Erzählstruktur und auf unheimliche Weise mysteriöse Bilder. Es entsteht ein faszinierendes Psychogram eines unsicheren Menschen, der sich immer mehr in seine seltsame Vorstellungswelt hineinsteigert und den Bezug zur Realität verliert. Trotz der düsteren Atmosphäre steht jedoch nicht Horror in Vordergrund, sondern das Nachdenken über die Gründe für einen Mord.

Der Film beginnt damit, dass Detective Havenhurst (Willem Dafoe) zu einem Einsatz gerufen wird, wo der Schauspieler Brad (Michael Shannon) gerade seine Mutter mit einem Schwert umgebracht hat und sich anschließend mit Geiseln im Nachbarhaus eingeschlossen hat. Durch Gespräche mit seiner Verlobten und einem Theaterregisseur erfährt der Detective Schritt für Schritt mehr über das unheimliche Verhalten Brads, der vor kurzem noch für die Rolle des Orest in einem griechischen Drama probte. Doch anstatt in dem Stück tatsächlich aufzutreten, entschloss er sich, den dort vorkommenden Muttermord in seinem echten Leben auszuführen..

Das interessante an der Geschichte ist sicherlich, dass man sich Brad zunächst als komplettes Monster vorstellt, da man gleich zu Beginn mit dem grausamen Muttermord konfrontiert wird. Die Rückblenden zeigen aber einen Menschen der keineswegs als Böse bezeichnet werden kann.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von N. Hellquivst on 20. November 2010
Format: DVD
David Lynch und Werner Herzog: Ein schweres Duo sorgen für schwere Kost, so viel sollte einem eigentlich schon bei Sichtung des Covers klar sein. Beide sind Autorenfilmer und keine Blockbusterregisseure. Herzogs Filme mit Kinski, BAd Lieutnant mit Nicolas Cage und David Lynchs Lost Highway haben dies, zum Beweis, schon genug untermauert.
Nun arbeiten die beiden also das erste Mal zusammen und herauskommt ein filmisches Experiment, mit Namenhafter Besetzung und einigen sehr zähen Momenten. Da es sich um das Bewusstsein eines zutiefst gestörten Menschens handelt, darf oder sollte man keinen packenden Geiselthriller, sondern eher eine Art "Portrait eines Kranken "Muttersöhnchens" ". Der Charakter, gut gespielt von Michael Shannon kann sich nicht von seiner "inneren Stimme, die ihm befiehlt" lösen und begeht eine furchtbare Tat.
Ich habe den Film sehr zwiespältig aufgenommen. Einerseits ist er visuell sehr interessant gemacht, andererseits wird man das Gefühl nicht los, das alles irgendwie einfach nur gefilmt und auf experimentelle Art und Weise zusammengesetzt wurde. Seltsame Monologe und eine eigenwillige Dramaturgie wechseln sich mit "konventionellen Geiselnehmerszenarien" (Also umstelltes Haus, Polizei und SWAT etc. ) ab DIe Charaktere sind allesamt sehr schwer zugänglich, vieles bleibt im DUnkeln und einiges ist einfach zu zäh in Szene gesetzt.
Aber wer erwartet von Herzog und Lynch gefällige Kinokost ?
Für Arthousefans interessant, allen andere sollten sich vorher über die beiden Kultfilmemacher und ihren Stil informieren, dann werden sich auch nicht enttäuscht.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Harald Weissen on 25. Dezember 2010
Format: Blu-ray
Werner Herzogs letzter Film polarisiert an allen Fronten - und so eine Reaktion ist in der Regel ein gutes Zeichen für einen interessanten Film, dessen Ziel es nicht ist, möglichst allen zu gefallen. Für diese uneinigen Meinungen hat sicher auch gesorgt, dass der Name David Lynch auf dem Cover steht, auch wenn er bei "My son, my son, what have ye done" nur als Produzent fungierte. Und um es gleich vorweg zu nehmen: der Film hat nichts mit Lynchs alptraumartigen Werken zu tun, auch wenn Journalisten und Rezensenten aus aller Welt krampfhaft versuchen, seinen Einfluss im vorliegenden Film zu finden, der letzten Endes nichts anderes als ein grossartiges Werk von Werner Herzog ist. Klar, es gibt ein oder zwei Momente, die Lynch vielleicht ähnlich surreal in Szene gesetzt hätte, aber dies als deutliches Zeichen für seinen Einfluss gelten zu machen, halte ich für an den Haaren herbeigezogen.

"My son, my son, ..." spielt innerhalb eines sehr engen Zeitrahmens, der durch verschieden Rückblenden, ausgelöst durch die Erinnerungen verschiedener Personen, aufgelockert wird. Diese unkonventionelle Erzählmethode verlangt eine gewisse Konzentration des Zuschauers, macht aber durch diese verschiedenen Perspektiven auch deutlich, wie gestört Protagonist Brad (beeindruckend gespielt von Michael Shannon) ist, der angeblich seine Mutter vor den Augen ihrer Freundinnen erstochen hat, nachdem er vor einigen Monaten reichlich verändert aus Peru zurückgekehrt ist. Und weil es im ganzen Film um Wahnsinn geht, bleiben konsequenterweise am Schluss einige Fragen unbeantwortet. Persönlich gefällt mir diese Art von Authentizität sehr gut, allerdings kann ich verstehen, wenn einem Zuschauer dies nicht zusagt.
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