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Du sollst nicht begehren. Ein Inspektor- Ochajon- Roman.
 
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Du sollst nicht begehren. Ein Inspektor- Ochajon- Roman. [Taschenbuch]

Batya Gur
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 475 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: N.-A. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442053846
  • ISBN-13: 978-3442053841
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 966.641 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Wo waren Sie gestern zwischen elf und zwölf Uhr? Die berühmte Krimifrage könnte ich nicht beantworten. Ich weiß nur noch, daß ich ins Auto gestiegen bin und den Wagen eine knappe Stunde später wieder verlassen habe. Inzwischen hatte ich wohl eingekauft und manches erledigt. Eigentlich aber war ich in Israel: Batya Gur hielt mich in Atem mit der Hörspielfassung ihres Bestsellers Du sollst nicht begehren.

Für Religionsferne: Der Titel stammt aus der Bibel: "Du sollst nicht begehren nach dem Hause deines Nächsten, du sollst nicht begehren nach dem Weibe deines Nächsten, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, nach seinem Kinde oder seinem Esel, nach irgend etwas, was dein Nächster hat." Es ist das letzte der Zehn Gebote, die Gott Moses auf dem Berge Sinai gab, aber es ist der Kern aller Kriminalhandlung: Das Begehren, das böse, schwarze, immer ist es das Begehren, was uns treibt. Erst dann kommen die restlichen Übel der Welt: das Stehlen, das Morden. Vor allem -- Krimileser wissen es -- das Morden.

Hier begehren viele etwas: Alte Kibbuzniks begehren die Reinheit ihrer Ideale (und sollte es das Leben kosten), das Mordopfer begehrte zuvor Rache für Demütigungen, der berühmte Knesset-Abgeordnete begehrt die Geliebte seiner Jugendtage. Ein Gewirr, das den Hörer -- die Regie von Corinne Frottier sorgt dafür -- dennoch zu keiner Zeit verwirrt. Nicht zuletzt dank charakteristischer Stimmen: Hannelore Hoger einmal nicht als Bella Block zu hören ist ein Vergnügen. Schade, daß das Booklet keine Angaben zur Musik macht, denn sie trägt den Hörer in ein Israel zwischen Kibbuzromantik und Jetztzeit. --Michael Winteroll -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Inspektor Michael Ochajon gilt als Experte für rätselhafte Verbrechen. In seinem neuen Fall geht es um einen Giftanschlag im Kibbuz: Die schöne Osnat Harel ist mit einem Pflanzenschutzmittel vergiftet worden. Und das im Kibbuz, diesem friedlichen Kollektiv, wo jeder jeden kennt und jeder alles über jeden weiß! Als bekannt wird, daß Osnat ein Verhältnis mit einem Knesseth-Abgeordneten hatte, steht ihr Tod plötzlich im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gar nicht langweilig!! 11. August 2003
Format:Taschenbuch
Ich bin zwar noch nicht ganz fertig mit dem Buch, aber bis jetzt finde ich es von allen Ochajon-Krimis am interessantesten, gerade weil man so viel über das Leben im Kibbuz erfährt.
In diesem Buch geht es vor allem um die Problematik, daß die älteren Kibbuz-Bewohner keinen Veränderungen ("Fortschritt") akzeptieren wollen, während die jüngeren Chawerim die ursprünglichen Werte der Kibbuz-Bewegung nicht mehr ganz so ernst nehmen und für mehr Privatsphäre und Individualität kämpfen. Es ist also nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen, wie einem die Kibbuz-Ideologie weismachen möchte und zum ersten Mal kommt es in einem Kibbuz sogar zu einem Mord .

Was ich so toll an Batya Gurs Krimis finde, ist, daß sie jedesmal eine völlig andere Facette des Lebens in Israel vorstellt.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eine mir bis dahin unbekannte Schrifstellerin aus Israel schrieb sich mit diesem Roman in mein Herz. Ab der ersten Zeile an gibt sie Wissen über Leben in Israel preis. Die Welt des Kibbuz, Hort einer friedliebenden Gesellschaft und Ausdruck zionistischer Ideale, wird beleuchtet und hinterfragt, mit all seinen Vor-und Nachteilen. Und der Nachteil in diesem Fall offenbart sich in einem Mord an einer Kibbuzzsekräterin. Kriminalpolizist Ochajan, dem die Autorin das ganze Buch über in die Seele schaut und seine Gefühle und Gedankensweisen hervorragend beschreibt, kämpft sich nun durch einen Filz aus Abhängigkeiten, Vertuschungen und Lebenslügen. Bis er dies geschafft hat und den Mörder entlarvt-Spannung pur! Ich empfehle ohne schlechtes Gewissen dieses Buch weiter!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nicht überzeugt :( 17. Dezember 2008
Format:Taschenbuch
Es handelt um einen Mord der in einem Kibbuz stattfindet. Die Autorin erzählt viel von der Umgebung, wie man im Kibbuz lebt und wie sich die Leute verhalten.
Die Geschichte fängt mit Aharon Meroz an, der in dem Kibbuz aufwuchs und wie seine Beziehung zu Osnat Harel ist.
Die ersten paar Kapitel sind sehr lang und erzählen von einem Fest, woraufhin auch gleich ein Unfall passiert und viele Personen vorgestellt werden.
Richtig los geht es eigentlich erst in Kapitel Fünf.

Die Autorin holt meiner Meinung nach zu weit aus. Sie beschäftigt sich mit Sachen die nicht wirklich wichtig sind und im Grunde überflüssig.
Am Anfang kam ich ziemlich arg mit den ganzen hebräischen Namen durcheinander, wusste nicht wer männlich oder weiblich ist... Erst mit der Zeit bin ich dahintergestiegen.

Wenn es wieder um einen neuen Charakter geht, fängt sie mittendrin an und erzählt erst nach und nach die 'Story' desjenigen. Ob einem das gefällt ist Geschmacksache.
Auch gibt es kaum Abschnitte, auch das muss einem liegen.

Es kommt auch immer wieder vor, dass die Autorin schlagartig von dem jetzigen Gespräch zu einem Gespräch aus der Vergangenheit wechselt und dann wieder zurück in die Gegenwart kommt. Und das war für mich persönlich teilweise schwer da mitzukommen.

Also wenn jemand mehr über das Leben in einem Kibbuz wissen möchte mit einem kriminalistischen Touch, für den ist es was.
Mein Fall war es nicht. Auch wenn ich es in kurzer Zeit durch hatte, musste ich mich zwingen dran zu bleiben, weil die Autorin mir immer viel zu sehr von der kriminalistischen Seite abweicht.
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Unbedingt lesenswert
Ich lese Krimis immer wieder zwischendurch zur An- und Entspannung, ohne ein ausgesprochener Krimi-Fan zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Christa Reuter veröffentlicht
Langweilig
Das Buch zieht sich viel zu sehr in die Länge und bietet keinerlei Spannung. Wer sich jedoch für das Leben in einem Kibbuz in Israel interessiert, dürfte damit... Lesen Sie weiter...
Am 28. Mai 2005 veröffentlicht
Kibbuz-Analyse
Batya Gurs Romane sind wohl mehr Analysen gesellschaftlicher Bereiche als Kriminalromane im gewöhnlichen Sinn. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2004 von helmut seeger
Langweilig
Als Fan der Inspektor Ochajon Romane war ich leider von diesem enttäuscht. Man erfährt zwar einiges über das Leben in einem Kibbuz, aber das Buch hat doch gewaltige... Lesen Sie weiter...
Am 27. Oktober 2002 veröffentlicht
Schön anzuhören aber ein bißchen langatmig
Die Sprecher dieses Hörbuches sind, meiner Meinung nach, recht gelungen ausgewählt. Man kann gut zuhören und die Musik gibt dem ganzen eine angenehme... Lesen Sie weiter...
Am 24. Juli 2002 veröffentlicht
Kibbuzspannung - etwas zu langatmig
Batya Gur's "Du sollst nicht begehren" gibt einen guten Einblick in die Welt des israelischen Kibbuz heute, und zwar aus der Sicht derer die dort leben, nicht aus der... Lesen Sie weiter...
Am 4. April 2001 veröffentlicht
falsche Erwartungen
Wer eine kritische und vermutlich fachkompetente Betrachtung der Kibbuzim von innen erwartet, liegt richtig - für einen Krimi (den ich erwartet hatte) finde ich das Buch zu... Lesen Sie weiter...
Am 12. Oktober 2000 veröffentlicht
Insp. Ochajon ermittelt in einem Kibbuz
Nach "Denn am Sabbat sollst du ruhen" und "Am Anfang war das Wort" ist "Du sollst nicht begehren" das dritte Buch von Batya Gur mitInspektor Ochajon,... Lesen Sie weiter...
Am 23. April 2000 veröffentlicht
ein wirklich atemberaubend spannendes Buch
Es dauert ein paar Seiten, bis man sich an all die fremden Namen gewöhnt hat, aber dann läßt einen dieses Buch nicht mehr los. Lesen Sie weiter...
Am 27. November 1999 veröffentlicht
ein klassischer Krimi! toll gemacht
Die Geschichte spielt in einem Kibbuz in Israel. Ein alter Mann ist an einem Herzschlag gestorben. Ein paar Wochen später stirbt plötzlich eine junge Frau - scheinbar an... Lesen Sie weiter...
Am 18. November 1999 veröffentlicht
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