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Wir sollen sterben wollen/Todes Helfer/Über den Selbstmord: Warum die Mitwirkung am Suizid verboten werden muss/Warum der Staat mit dem neuen Paragraphen 217 StGB die Mitwirkung am Suizid fördern will [Taschenbuch]

Andreas Krause Landt , Axel W. Bauer , Reinhold Schneider
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

21. Januar 2013
Das Buch enthält drei Texte zum Thema Sterbehilfe: 1.: Wir sollen sterben wollen. Warum die Mitwirkung am Suizid verboten werden muss von Andreas Krause Landt 2.: Todes Helfer. Warum der Staat mit dem neuen Paragraphen 217 StGB die Mitwirkung am Suizid fördern will von Axel W. Bauer 3.: Über den Selbstmord (1947) von Reinhold Schneider Immer lauter wird nach Sterbehilfe gerufen. Das kommt der Politik entgegen. Am 31. Januar 2013 soll ein Sterbehilfe-Gesetz den Bundestag passieren, das langfristig die Wiedereinführung der Euthanasie in Deutschland bedeutet. Das ärztliche Tötungsverbot wird gelockert, denn unsere Gesellschaft altert und das Gesundheitssystem kollabiert. Der Pflegebedarf wird sich bis zum Jahr 2050 verdoppeln und vermutlich unbezahlbar werden. Dieses Problem soll der assistierte Suizid auf scheinbar sanfte Weise lösen. Das würde verheerende Folgen haben. Das Wort »Sterbehilfe« ist ein verführerischer Euphemismus. Es gibt keine zwingende seelische oder physische Indikation für Sterbehilfe. Der Todeswunsch ist nicht der Tod. Der Todeswunsch gehört der irdischen Immanenz an und verbleibt in ihr. Aus dem neuen Angebot aber würde bald ein soziales Druckmittel werden. Aus dem »freiwilligen« Suizid würde rasch eine Plicht, dem Gemeinwesen nicht länger zur Last zu fallen. Wir würden die Sterbehilfe nicht mehr loswerden. Denn sie verspricht die Macht über das Schicksal. Sie entspricht dem modernen Begriff vom Tod, der seine Zumutungen verdrängen und entmachten will. Aber es geschieht noch mehr: Sterbehilfe macht die Gewalt, die von anderen ausgeht, zu eigenen, angeblich selbstbestimmten Tat. Eine solche »Erlösung« wäre der Anfang einer neuen Barbarei. Sterbehilfe ist die Rückkehr zur Euthanasie. Diese Neuerscheinung in der EDITION SONDERWEGE bei Manuscriptum zählt zu den deutlichsten und konsequentesten Stellungnahmen gegen Sterbehilfe, die es derzeit gibt. Sterbehilfe ist das Ende aller Selbstbestimmung. Sterbehilfe ist Euthanasie an Lebensmüden. Sterbehilfe ist medizinisch unnötig. Warum wird trotzdem nach ihr gerufen? »Es ist nicht wahr, dass der Helfer dem Selbstmörder den Weg frei macht. Es ist nicht wahr, dass er ihm die äußerste Freiheit gewährt. Das alles nimmt er ihm. Er schneidet ihm den Weg ab. Statt dem Lebensmüden bei der Selbsttötung zu helfen, bringt ihn sein Helfer in Wahrheit um, indem er nur den fehlenden, aber entscheidenden Rest an Gewalt dazugibt.« Andreas Krause Landt

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: Manuscriptum; Auflage: 1 (21. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937801782
  • ISBN-13: 978-3937801780
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 292.938 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedenkenswert! 12. September 2013
Format:Taschenbuch
Zentraler Punkt zweier der drei Aufsätze in diesem Buch, ist der neue § 217 des deutschen StGB, der die gewerbsmäßige Sterbehilfe untersagt, die private aber - quasi durch die Hintertür - erlaubt. Der Philosoph Andreas Krause Landt und der Medizinhistoriker Axel W. Bauer warnen davor, mit dem individuellen Selbstbestimmungsrecht" hinsichtlich der willkürlichen Beendigung seines Lebens, am Ende eine Art von Fremdbestimmungsrecht" durch Dritte zur Verfügung eines sozialverträglichen", frühzeitigen Ablebens herbeizuführen.

Wer heute an Sterbehilfe denkt, hat gewöhnlich einen alten, bettlägerigen, sterbenskranken, schwer leidenden Patienten im Blick, der selbst nicht mehr Hand an sich legen kann und daher der Assistenz eines barmherzigen Helfers bedarf, um seine Qualen vorzeitig zu beenden. Rund 90 Prozent jener Menschen, die im selbst gewählten Tod ein geringeres Übel erblicken als im Weiterleben, seien indes keineswegs an unheilbaren oder gar tödlichen Leiden erkrankt, sondern an Depressionen, die das Denken der Betroffenen maßgeblich verengen und einschränken. Dieser Umstand lasse es daher nicht zu, deren Todeswunsch als frei und selbstbestimmt" zu qualifizieren. Eine wirksame Psycho- oder Medikamententherapie wäre in diesen Fällen meist imstande, die Todessehnsucht zu beseitigen.
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3.0 von 5 Sternen Unterlassene Hilfeleistung ist eine Straftat. 14. August 2014
Format:Taschenbuch
Für mich ein Thema, das nur unter denen Diskutiert werden darf/kann, die selber auf einer der beiden Seiten stehen/je gestanden haben.
Ein Thema, das man am eigenem Leib erfahren haben muß um mitreden zu können!
Bei diesem Thema gibt es zu viele "Großmäuler" denen selber nichts weh tut, die Sprüche wie Bekloppt, Blöd etc. auf den Lippen haben und sich als besonders Schlau vorkommen und generieren.
"Großmäuler" die einen Suizid durch ihr handeln und reden eher noch begünstigen oder gar einen Amoklauf noch dazu provozieren.

Für mich sind Suizide zu 98% das Ergebnis einer Gesellschaft, eine Gesellschaft die sie provoziert, aber zumindest eher begünstigt als verhindert.
Ein Suizidgefährdeter der Menschen an seiner Seite hat die ihn verstehen und lieben der wird sich nicht selber Töten.
Es sind die, die alleine gelassen werden, egal wie und die, die noch im besonderem dazu ausgebeutet werden sollen.
Die Hilfeschreie dieser Menschen, die sind immer zu hören, man muß nur etwas aufmerksamer sein als mittlerweile üblich und das hat unsere Gesellschaft weitestgehend verlernt.
Eine Gesellschaft wo nur der Gesunde, junge dynamische zählt, oder ein dicker Geldbeutel.
Eine Gesellschaft die nur noch lachen zuläßt und alles andere sofort entfernt haben will.
Eine Gesellschaft der es egal ist welche Probleme der Nächste hat, hauptsache einem selber geht es gut.
Eine Gesellschaft die alles abstößt was nicht dem Idealbild aus den Medien ähnlich ist.

“Die Zahl der Suizide ist ein Index für die Gesellschaft in der sie vorkommen.”
Wieviel hat Deutschland? 14000-15000 ???
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drei in eins. 30. Januar 2013
Von Cicero
Format:Taschenbuch
Das liefert dieses Buch von Axel Bauer und Andreas Krause Landt. Ein umfangreicher Abriss über den Suizid als solchen und die gesellschaftlichen Konsequenzen einer möglichen Erlaubnis des assistierten Suizid von Andreas Krause Landt bildet den Auftakt zu diesem Dreiklang. Weiter geht es mit einer Abhandlung von Axel Bauer aus medizinethischer und -historischer Sicht.

Den Schluss bildet Text von Reinhold Schneider, dem wohl größten katholischen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts, über den Selbstmord.

Eine derartige Komposition lässt den Leser großes erwarten. Um es gleich vorweg zu nehmen, die Erwartungen des Lesers werden nicht enttäuscht. Wiewohl das Buch ein ordentliches Stück Lesearbeit erfordert. Es ist schon allein vom Thema her garantiert, dass es keine leichte Kost sein kann. Ein durch und durch lobenswertes Unterfangen der Autoren ist es, sich dieser hochemotionalen Fragestellung so sachlich und nüchtern, wenn auch zuweilen sehr pointiert anzunehmen.

Andreas Krause Landt beginnt mit der Feststellung, dass der Todeswunsch nicht der Tod selber ist. Auf den ersten Blick eine banale Feststellung. Doch alle Diskussionen um Selbstbestimmung oder was deren Protagonisten in der gesellschaftlichen Diskussion dafür halten, erwecken den Eindruck, als müsse einem Menschen mit Todeswunsch dieser umgehend erfüllt werden. Hier meldet der Autor begründeten Widerspruch an.

Am Ende, so erfährt man im Buch, steht zwingend die Euthanasie.

Im zweiten Teil führt Axel Bauer die einleitenden Gedanken aus medizinethischer Sicht fort. Der Begriff der Selbstbestimmung wird zunächst noch einmal kritisch unter die Lupe genommen.
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