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Wir sollen sterben wollen/Todes Helfer/Über den Selbstmord: Warum die Mitwirkung am Suizid verboten werden muss/Warum der Staat mit dem neuen Paragraphen 217 StGB die Mitwirkung am Suizid fördern will Taschenbuch – 21. Januar 2013

3.8 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Zentraler Punkt zweier der drei Aufsätze in diesem Buch, ist der neue § 217 des deutschen StGB, der die gewerbsmäßige Sterbehilfe untersagt, die private aber - quasi durch die Hintertür - erlaubt. Der Philosoph Andreas Krause Landt und der Medizinhistoriker Axel W. Bauer warnen davor, mit dem individuellen Selbstbestimmungsrecht" hinsichtlich der willkürlichen Beendigung seines Lebens, am Ende eine Art von Fremdbestimmungsrecht" durch Dritte zur Verfügung eines sozialverträglichen", frühzeitigen Ablebens herbeizuführen.

Wer heute an Sterbehilfe denkt, hat gewöhnlich einen alten, bettlägerigen, sterbenskranken, schwer leidenden Patienten im Blick, der selbst nicht mehr Hand an sich legen kann und daher der Assistenz eines barmherzigen Helfers bedarf, um seine Qualen vorzeitig zu beenden. Rund 90 Prozent jener Menschen, die im selbst gewählten Tod ein geringeres Übel erblicken als im Weiterleben, seien indes keineswegs an unheilbaren oder gar tödlichen Leiden erkrankt, sondern an Depressionen, die das Denken der Betroffenen maßgeblich verengen und einschränken. Dieser Umstand lasse es daher nicht zu, deren Todeswunsch als frei und selbstbestimmt" zu qualifizieren. Eine wirksame Psycho- oder Medikamententherapie wäre in diesen Fällen meist imstande, die Todessehnsucht zu beseitigen.
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Von Cicero am 30. Januar 2013
Format: Taschenbuch
Das liefert dieses Buch von Axel Bauer und Andreas Krause Landt. Ein umfangreicher Abriss über den Suizid als solchen und die gesellschaftlichen Konsequenzen einer möglichen Erlaubnis des assistierten Suizid von Andreas Krause Landt bildet den Auftakt zu diesem Dreiklang. Weiter geht es mit einer Abhandlung von Axel Bauer aus medizinethischer und -historischer Sicht.

Den Schluss bildet Text von Reinhold Schneider, dem wohl größten katholischen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts, über den Selbstmord.

Eine derartige Komposition lässt den Leser großes erwarten. Um es gleich vorweg zu nehmen, die Erwartungen des Lesers werden nicht enttäuscht. Wiewohl das Buch ein ordentliches Stück Lesearbeit erfordert. Es ist schon allein vom Thema her garantiert, dass es keine leichte Kost sein kann. Ein durch und durch lobenswertes Unterfangen der Autoren ist es, sich dieser hochemotionalen Fragestellung so sachlich und nüchtern, wenn auch zuweilen sehr pointiert anzunehmen.

Andreas Krause Landt beginnt mit der Feststellung, dass der Todeswunsch nicht der Tod selber ist. Auf den ersten Blick eine banale Feststellung. Doch alle Diskussionen um Selbstbestimmung oder was deren Protagonisten in der gesellschaftlichen Diskussion dafür halten, erwecken den Eindruck, als müsse einem Menschen mit Todeswunsch dieser umgehend erfüllt werden. Hier meldet der Autor begründeten Widerspruch an.

Am Ende, so erfährt man im Buch, steht zwingend die Euthanasie.

Im zweiten Teil führt Axel Bauer die einleitenden Gedanken aus medizinethischer Sicht fort. Der Begriff der Selbstbestimmung wird zunächst noch einmal kritisch unter die Lupe genommen.
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Von Hubert Milz TOP 500 REZENSENT am 2. September 2014
Format: Taschenbuch
Dieses Buch enthält drei Beiträge zum Thema: Suizid.

Die Beiträge des Bandes sind keinesfalls als leichte Bettlektüre einzuordnen. Die beiden ersten Beiträge wurden verfasst aufgrund der bis ins Wahljahr 2013 hinein geführten Diskussion um den Gesetzesentwurf zum § 217 StGB, der eine weitgehende Legalisierung der nicht-gewerbsmäßigen Sterbehilfe vorsah. Damals hatte die Kanzlerin per Machtwort das Vorhaben der FDP - dem damaligen Koalitionspartner der Union - noch gekippt, weil eine solche Diskussion im Jahr der Bundestagswahl für die Kanzlerin "nicht hilfreich" war.
Doch heuer - im August 2014 - wird wieder diskutiert. Mehrere Unions-Abgeordnete wollen ein Gesetz zum Verbot jedweder Sterbehilfe einbringen, während Abgeordnete der SPD - dem jetzigen Koalitionspartner der Union - das Gegenteil, nämlich eine Forcierung der legalen Sterbehilfe, durchsetzen möchten.
In der Diskussion, die heuer im August 2014 wieder aufflammte, steht natürlich der CDU-Bundestagsvizepräsident Peter Hintze auf der Seite derer, die es den Ärzten gesetzlich verbrieft gestatten wollen den Patienten Beihilfe zum Suizid zu leisten. Dies war von diesem ehemaligen evangelischen Pastor auch nicht anders zu erwarten; dieser steht immer auf der Seite der "Kultur des Todes".
Frank Ulrich Montgomery, der Präsident der Bundesärztekammer, lehnt die aktive ärztliche Beteiligung am Suizid eindeutig ab, ebenfalls verwirft er auch die inaktive Beihilfe auf Wunsch des Patienten, z. B. durch die Beschaffung todbringender Medikamente. Montgomery wörtlich: "Wer Ärzte an qualitätsgesicherten, klinisch sauberen Suiziden beteiligen will, verwischt die Grenzen zur Tötung auf Verlangen und zur Euthanasie.
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