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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was sie schon immer über Wir sind Helden wissen wollten, aber nie zu fragen wagten..., 14. Februar 2008
Wir sind Helden, eine Band die nichts mehr beweisen muss, bei Konzerten für rundum glückliche Menschen sorgt und sich allen Menschen zum Trotz, die die sogenannte "neue deutsche Welle" zum Scheitern verurteilten als Juli & Silbermond zu ihren großen Würfen ausholten, immernoch die Musikwelt bereichert.
Judiths bemerkenswerte Fähigkeit sich und ihrer Umgebung Sprache zu verleihen schlägt sich wiedereinmal eindrucksvoll nieder, allerdings stehen Jean, Marc & Pola ihr in diesem Buch in nicht viel nach.
Thematisch geht es vom Kennenlernen der Band über die ersten Touren und den sich überraschend einstellenden überwältigenden Erfolg bis zum aktuellen Album "Soundso" und endet kurz vor Beginn der Herbsttour 2007.
Verwendet werden dabei Tagebucheinträge, welche Judith seit 2002 auf der Website der Band veröffentlichte, und zahlreiche Berichte und Kommentare
der einzelnen Mitglieder und ihrer Weggefährten. Gerade der letzte Teil liest sich wie die "Anthology" der Beatles, setzt auch wie dieses Werk sehr anschaulich das Puzzle aus verschiedenen Erfahrungen und Berichten zu einem Gesamtbild zusammen, das dem Leser einen Einblick in die Menschen hinter der Musik gewährt, ohne dabei Skandale oder überflüssigen Informationsballast zu Tage zu fördern.
An einigen Stellen findet man Fotos (mal mehr, mal weniger gelungen, aber stets ansehnlich) aus den beschriebenen Stationen, alle in schwarz-weiß.
Am auffälligsten ist die liebenswürdige, oft unterhaltsame Art Geschehenes zu erzählen und dabei auch informativ Einblicke in den Bandalltag und die Gepflogenheiten des Musik-Business zu geben.
Deshalb sei dieses Buch nicht nur all jenen unzähligen Fans ans Herz gelegt, sondern auch denen, die selbst davon träumen die Bretter, die die Welt bedeuten, zu erklimmen.
Mich persönlich hat diese sehr offene Art einer Band, die sich aus aller Boulevard-Presse und großer Berichterstattung über ihr Privatleben heraushält, doch eher überrascht, hinterlässt aber ein glücklich-zufriedenes Gefühl und irgendwie kann ich es gar nicht erwarten sie wieder auf der Bühne zu sehen.
Volle Punktzahl, definitiv mehr als nur ein Tourtagebuch :)
Noch etwas: es sind 407 Seiten, nicht wie im Angebot angegeben nur 216.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
5 Sterne für 4 wunderbare Künstler und 1 herzerwärmendes Tourbuch!, 18. April 2008
Das sind die Helden, wie man sie kennt und liebt! Ehrlich, authentisch, charmant, witzig. Das frischerschienene Tourbuch lässt weder an Informationstiefe noch an Amusement Wünsche offen.
Diese schriftstellerischen Hanswurstiaden (um es mit Judith Holofernes Worten zu sagen) der Band sind so unterhaltsam und liebenswürdig, dass man sich noch mindestens 100 Seiten hintendran gewünscht hätte.
Nicht nur, dass man nach dem Lesen einiges mehr über die Indiecombo Wir sind Helden weiß, man versteht auch besser, wie dieses Geschäft funktioniert und wie viele Hindernisse und Umwege eine junge Band in Kauf nehmen muss, wenn sie mehr als 5 zahlende Gäste von sich überzeugen will (Es sei denn man lässt sich bei DSDS entdecken und kriegt ein Album 13 wunderhübschen Titelchen geschrieben, die man dann nur noch lächelnd in die nächstbeste Kamera halten muss). So haben auch die Helden gestartet. Mit einer, sagen wir mal, überschaubaren Anzahl an Konzertbesuchern und vielen, vielen kleinen Auftritten in Clubs, die viel zu groß waren und die sie nicht annähernd füllen konnten.
Und dann ging alles ganz schnell und das 'Projekt' Wir sind Helden wuchs und wuchs und die Band kam teilweise selbst nicht ganz hinterher und wünschte sich, wie Judith es im Buch selbst sagt, doch einfach mal für eine Weile auf einer Ebene herumdümpeln zu dürfen, ohne gleich auf die nächstgrößere und noch vielversprechendere Bühne geschubst zu werden.
Aber sie erzählen nicht nur von ihrer Entstehung und den Schwierigkeiten, sondern unterhalten uns vorallem mit vielen kleinen Anekdötchen und Randgeschehnissen, die diesem Buch seinen besonderen Charme verleihen. So haben wir als Leser das Gefühl, diese Menschen und ihren sympathischen Humor kennenlernen zu dürfen und hautnah dabei zu sein, bei großen und kleinen Tourbusabenteuern, fragwürdigen Konzerten und tunnelblickverursachenden Studioarbeiten.
Aber die Helden scheinen Perfektionisten zu sein und so haben sie diesem Buch auch noch das ein oder andere schräge Foto und die ein oder andere interessante Fanmail beigefügt. Damit ist man dann vollends selig und wunschlos glücklich. Doch, einen Wunsch hätte ich noch, Judith Holofernes ersten Roman bald in den Händen zu halten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich war amüsiert und hochgradig erfreut!!!!, 25. März 2008
Vorweg: man muss nicht zwingend ein Fan sein um sich mit dieser Lektüre den Leseabend zu versüßen! Das Helden-Buch ist - wie auch schon der Klappentext sagt kein Fan - Buch.
Was ist es dann? Es ist ein locker, leichter Lesespaß. Oft hab ich geschmunzelt oder sogar laut gelacht. Mit viel Wortwitz lassen alle vier Helden die letzten Jahre revue-passieren und blicken gemeinsam zurück. Dabei merkt man, dass ihnen das Schreiben Spaß macht und dass sie bei allem was sie tun mit vollem Herzen dabei sind!
Ursprünglich wollte ich nur einmal kurz in das Buch rein lesen, konnte es dann aber gar nicht mehr aus der Hand legen und hab es dann innerhalb von 2 Tagen verschlungen!
Nicht zögern, sondern selber lesen!!!!
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