In einem Dubliner Tageblatt werden von einem vermeintlich Geistesgestörten fünf Morde an Frauen innerhalb der kommenden sieben Tage angekündigt. Die ersten Morde passieren in der Tat relativ schnell nach der Ankündigung.
Die Art der Morde entspricht dem Modus Operandi eines vor fünf Jahren verschwundenen Serienkillers, Ed Fagan. Alle Beteiligten glauben, dass Ed Fagan auch für die neuen Morde verantwortlich ist. Daher machen sich Ex-FBI-Agentin Saxon (sie hat ein Buch über Fagan geschrieben und gilt daher als eine Art Expertin, was seinen Fall anbetrifft) und ihre Lebensgefährtin, Detective Chief Superintendent Grace Fitzgerald, im winterlichen Dublin auf die Suche nach einem Serienmörder. Lediglich Saxon weiss, dass Ed Fagan es nicht gewesen sein kann, kann aber noch nicht einmal ihrer Partnerin Grace gestehen, warum er es nicht gewesen sein kann...
Saxon erinnert ein wenig an eine Einzelkämpferin: Sie bleibt zwar nicht wirklich im Verborgenen, aber ein Großteil von ihr bleibt dem Leser verborgen. Das macht es manchmal nicht leicht, ihre Gedankengänge nachzuvollziehen, sich mit ihr zu identifizieren oder aber Sympathie für sie zu empfinden. Das war vermutlich auch der Grund, warum ich das Gefühl hatte, das Handlungsabläufe hätten gestrafft werden können.
Fazit: Alles in allem spannend. Der Täter war wirklich nicht zu erraten. Aufgrund der o.a. kleinen „Mängel" nicht ganz fünf Sterne, sondern nur vier.