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Der sensible Mensch: Leben zwischen Begabung und Verletzlichkeit
 
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Der sensible Mensch: Leben zwischen Begabung und Verletzlichkeit [Gebundene Ausgabe]

Samuel Pfeifer
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Scm R. Brockhaus; Auflage: 7., Aufl. (21. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3417118034
  • ISBN-13: 978-3417118032
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 421.591 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Ich war immer feinfühlig, ein sensibles Kind. Aber ich habe das früher auch genießen können: Düfte,Musik, eine schöne Landschaft. Jetzt ist alles so anstrengend geworden. In letzter Zeit war ich oftso erschöpft, dass mich mein Arzt für einige Wochen arbeitsunfähig geschrieben hat." Was diese jungeLehrerin beschreibt, ist eine Begabung und eine Belastung. Unsere Gesellschaft hebt Menschen aufsPodest, die etwas leisten, die hart im Nehmen sind. Sensibilität ist im Alltag "uncool" - und dochverehrt unsere Kultur einzelne Ikonen der Sensibilität wie z.B. Prinzessin Diana. Ein Leben miterhöhter Empfindsamkeit birgt besondere Chancen und Gefahren. Dieses Buch hilft Betroffenen undFachleuten, sie zu verstehen.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

88 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Für Hochsensible allenfalls zweite Wahl..., 21. Oktober 2005
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der sensible Mensch: Leben zwischen Begabung und Verletzlichkeit (Gebundene Ausgabe)
... ist dieses Buch meiner Meinung nach; denn sein Schwerpunkt ist zu sehr in Richtung "Sensibilität als Krankheit" ausgelegt.

Zwar ist dies das erste der wenigen deutschsprachigen Bücher, die sich überhaupt einmal mit dem Thema Hochsensibilität und Empfindsamkeit befassen, doch wurde es eindeutig nicht von einem sensiblen Menschen geschrieben. Hier wird nämlich Empfindsamkeit als "Syndrom" aufgefaßt und alle möglichen Krankheiten gründlich aufgelistet, die mit dieser "Schwäche" der Konstitution und Persönlichkeit einhergehen können. Im Aufzählungsstil werden alle im Zusammenhang mit Empfindsamkeit nur denkbaren Leiden durchgeackert. Vom Reizdarm bis zum religiösen Wahn. Diese Krankheitsorientierung macht mehr als Drei Viertel des Buches aus und ist meiner Ansicht nach keine Hilfe für die Überzahl der gesunden Hochsensiblen.

Ich denke, hier wurde ein trockenes und wenig originelles Psychologiebuch mit dem Stempel "Hochsensibilität" versehen. Der Autor hat lediglich in sein Vorwort und in das letzte Kapitel zwei nette Zitate aus der Literatur über Empfindsamkeit plus ein Märchen hineingenommen. Neben diesen zwei schönen Zitaten finden sich allerdings unglaublich viele computergenerierte unschöne Schaubilder (z. B. Abbildung Nr. 5, die uralte und inzwischen überholte Maslowsche Bedürfnispyramide) und merkwürdige Tabellen, wie zum Beispiel Nr. 22: "Lebensstil und Glaubensstil". Hier werden Glaubensinhalt, Frömmigkeits-Stil und Gemeinschaftsverhalten nach psychisch gestörten Persönlichkeitstypen geordnet. Lesen Sie diese Tabelle und Sie wissen gleich, zu welcher Art des religiösen Wahnes Sie neigen!

Als Fallbeispiel für eine Hochsensible hat der Autor dann auch noch ausgerechnet die inzwischen legendäre Prinzessin Diana ausgewählt - eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die unter extremen Ausnahmebedingungen leben mußte und unter tragischen Umständen starb. Eine Frau, über die es mehr Veröffentlichungen in der reißerischen Klatschpresse und zweifelhafte Biographien von Ex-Reitlehrern und entlassenen Butlern gab als ernsthafte und seriöse Berichterstattungen. Autor Samuel Pfeifer war auch nicht Lady Dianas Hauspsychologe und kannte sie persönlich genausowenig wie wir alle. Wir glauben nur, alles über sie zu wissen, weil so viel über sie berichtet wurde, aber unsere Erkenntnisse sind nur aus zweiter Hand und nicht in persönlichem Gespräch selbstgesammelt, und wissenschaftlich ausgewertet wie bei richtig guten Psychologiebüchern.

Bange machen glit nicht! Drum gibts von mir nur einen Stern dafür, das Thema Sensibilität überhaupt einmal aufgegriffen zu haben. Ich empfehle eher Elain N. Arons wunderbares Buch "Sind Sie hochsensibel?"

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Sensible auf dem Seziertisch, 17. August 2008
Von 
Michael Zerbs (nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der sensible Mensch: Leben zwischen Begabung und Verletzlichkeit (Gebundene Ausgabe)
Auf knapp 300 Seiten wird das "Syndrom" der Hohen Sensibilität (im Buch vom Autor immer wieder adjektivisch mit "übersensibel"(!) betitelt - gegenüber dem sonst gängige Sprachgebrauch "hochsensibel", der die Würde der Hochsensiblen belässt) auf sehr analytische, fachliche-nüchterne, distanzierte Weise - wie mit einer Zange unter dem Mikroskop, betrachtet.

Der Autor, allerhöchstwahrscheinlich nicht hochsensibel, kann kein emotionales, vom Grundtenor her lediglich problemorientiertes Verständnis für ein eigentlich sehr schönes Phänomen (immerhin 20% aller Menschen sind nach genaueren Schätzungen scheinbar betroffen) aufbringen. Gibt auf glatt 13 Seiten (nach 181 Seiten Problemen) recht platte, uneinfühlsame, wenig tiefschürfende Tipps, die wieder das Gefühl aufkommen lassen, dass mit einem irgendetwas nicht stimmt (welcher Hochsensible kennt dieses nicht! Entspricht somit nicht der Erwartung, die wohl viele blicks eines sonst guten Titels, der missbraucht wird, hegen).

Positiv allein (wer genügend Ausdauer hat, zwischen den Zeilen zu lesen und Kraft, negativ aufkommende Gefühle im Keim zu unterdrücken) die Fähigkeit des Autors, psychologische und körperliche Zusammenhänge bei HSP (Hochsensibilität) analytisch, sachlich zu beleuchten.

Wer allerdings erste Infos zum Thema und Ermutigung sucht, ist mit Elaine Arons Büchern (etwas langatmig die Urausgabe, aber besonders mit dem Workbook sehr effektiv) unterwegs, oder mit "Zart besaitet" (österr. Autor Georg Parlow, viele Redundanzen, es fehlt etwas die Struktur im Buch, wirkt etwas verworren; ist dafür jedoch sehr herzlich und "von innen" geschrieben - zudem von einem Hochsensiblen, ebenso wie die Aron-Bücher, was mir persönlich viel bedeutet).

Die Kommentare zum (christlichen) Glauben wirken oft schnell hingeklatscht und - gerade für Hochsensible, nicht sehr in ihr Leben integriert. Wer als Hochsensibler hier weitere Literatur sucht, dem empfehle ich besonders Bücher von Anselm Grün: "Spiritualität von unten" (gemeint ist Verwurzeltsein in unseren Empfindungen, im Menschsein), "Mit Herz und allen Sinnen", "Bleib deinen Träumen auf der Spur" und ähnliche. Meiner Meinung nach einmalig für Hochsensible im christlichen Bereich!

Das exemplarische Beispiel einer prominenten Sensiblen, Prinzessin Diana, wirkt ebenso herzlos, unbedacht herbeigewühlt - wie als Essenz des Buches: wenn du sensibel/"über"sensibel bist, droht dir das Aus. Die Angst, dass es wieder nicht gut gehen könnte, wird rot unterstrichen. Klatsch! Arbeite (wie wenn sich Hochsensible nicht schon genug in Arbeit verlieren) schön sorgsam daran, nicht mehr so viel nachzudenken und alles persönlich zu nehmen, lautet der herzlose Tipp des Buches, um Drohendes zu umgehen.

Kurz: Das Buch kann (wie manch andere Bücher ebenso - der Bedarf an enttabuisierender, positiver Literatur zum Thema ist immens) das positive Potenzial der HSPler definitiv nicht fördern. Lediglich den Tatbestand auf 300 Seiten problematisieren.

Selbst die psychologische Sicht im Buch ist stark begrenzt (Analyse und Tiefenpsychologie schneiden extrem schlecht ab - Therapieansätze, die besonders für Hochsensible sehr hilfreich sein können, hier enttäuscht das Buch sehr stark!).

Überlassen wir solche Bücher lieber sensiblen Schreibern, die das schöne, wertvolle, oft unbedachte Potenzial der Hochsensiblen für sie selbst und die Gesellschaft gewinnbringend zu Tage fördern können.
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Leben mit dünner Haut, 8. Juli 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der sensible Mensch: Leben zwischen Begabung und Verletzlichkeit (Gebundene Ausgabe)
Menschen verarbeiten Reize unterschiedlich sensibel. Den einen stört es nicht, wenn er bei lautem Autolärm im Straßencafe seinen Capuccino schlürft. Einem anderen schnürt sich allein bei dem Gedanken an diese Szene der Magen zu. Den einen nennen wir „hart im Nehmen", den anderen „sensibel".
Der Schweizer Nervenarzt Samuel Pfeifer geht dem Phänomen des sensiblen Menschen in seinem neuesten Buch nach. Der sensible Mensch wird oft in seinen Fähigkeiten verkannt. Und dabei ist „die erhabene und beklagenswerte Familie der sensiblen Menschen" das Salz der Erde, zitiert Pfeifer Marcel Proust.
Für den Laien verständlich und leicht zu lesen begegnet man in diesem Buch der gesamten Bandbreite psychischer Störungen: über Depressionen, Zwangsstörungen, Angststörungen bis zu Essstörungen und Persönlichkeitsstörungen erfährt der Leser in kurzen Abrissen Wesentliches.
Wann ist Sensibilität eine wertvolle Persönlichkeitsvariante und wann wird Sensibilität zur Krankheit? Am Beispiel von Prinzessin Diana, dem „Prototyp einer sensiblen Frau", versucht Pfeifer eine Antwort zu geben. Wenn ich mir selber schade und mich kaum noch schützen kann - Diana entwickelte eine Bulimie und Selbstmordgedanken - dann wird Sensibilität zur Krankheit.
Sensible Menschen haben oft auch eine erhöhte Offenheit für den Glauben, meint Pfeifer. Aber sie sind auch mitunter „überempfindlich gegenüber jeder Aussage, die in irgendeiner Weise negative Gefühle weckt".
Im letzten Kapitel beschäftigt sich der Autor mit der Seelsorge an sensiblen Menschen. Er zeigt auf, wie sie die „biblische Hausapotheke" so anwenden können, dass ihre Kräfte gestärkt werden und sie neues Vertrauen in die Liebe Gottes setzen.
Samuel Pfeifer gelingt es in diesem Ratgeber viel psychologische Information mit einfühlsamem ärztlich seelsorgerlichen Rat zu verbinden.

Dr. Jost Wetter-Parasie

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