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Der seltsame Fall des Benjamin Button (2-Disc Edition) [Blu-Ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Brad Pitt, Cate Blanchett, Taraji P. Henson, Julia Ormond, Jason Flemyng
  • Regisseur(e): David Fincher
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (255 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005IAS74S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 184.727 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

114 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Felix Bode am 11. April 2011
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Ich verstehe das genörgel derer nicht, die hier so schlechte Bewertungen abgeben, weil die Handlung des Film auch in 5 Minuten erzählt hätte werden können. Zitat: "Wird als Opa geboren und stirbt als Säugling - mehr passiert nicht." Ganz ehrlich Freunde, bei welchem Film ist das nicht so? Ich könnte bei jedem noch so aktiongeladenen Film die Handlung derart auf das wesentliche reduzieren:
Alien - Aliens töten alle, bis auf eine. Terminator - Eine menschlich aussehende Maschine tötet bis zur Vernichtung. Butterflyefekt - Ein Typ verändert durch Zeitreisen die Gegenwart. ... Star Wars - Eine Gruppe von Widerstandskämpfern kämpft gegen das böse Imperium.
Ich könnte das endlos so fortführen.

Ich habe mal von jemanden ein Kommentar zu solchen Nörglern gelesen, dass immer wieder alles aussagt, was es dazu zu sagen gibt. Wenn ich weder Pizza noch Spagetti mag, gehe ich nicht zum Italiener, und rege mich dann übers Essen auf.

Ich kann den Film an sich nur empfehlen. Wer ständig Blut, Terror oder schnelle aktiongeladene Streifen braucht, dem sei gesagt, dass er sich hier im falschen Film befindet.

Der Film erzählt das Leben des Benjamin Button logischerweise in Kurzform. Es wird aus einem Tagebuch erzählt, und in einem Tagebuch steht nun mal das, was einen Menschen bewegt. Und hier war es eben die Liebesgeschichte.

Ich würde Ihn wieder kaufen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amigo Del Sol am 22. Mai 2010
Format: DVD
Im frühen 20. Jahrhundert wird Benjamin Button (Brad Pitt) geboren - als alter Greis. Im Verlauf seines Lebens altert er nicht, sondern wird immer jünger. Als er sich in Daisy (Cate Blanchett) verliebt, wird ihre Liebe zueinander durch Benjamins Besonderheit auf die Probe gestellt, da Daisy immer älter, Benjamin aber immer jünger wird...

"Der Seltsame Fall des Benjamin Button" ist die epische Lebensgeschichte eines Mannes, dessen Alterungsprozess rückwärts läuft die solide, bewegend aber auch aufmunternd von Regisseur David Fincher verfilmt wurde.

Die Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus dem Jahre 1921 wurde zweifelsohne "hollywoodtauglich" ein wenig abgeändert. So spielt der Film zum Beispiel im Jahre 1918. Das Buch hingegen startet 60 Jahre früher. Außerdem entwickelt sich Benjamins Geist im Buch von alt nach jung und nicht wie im Film umgekehrt. Aber Hollywood hat schon ganz andere Vorlagen umgekrempelt und hier muss man sagen, was David Fincher an dem Buch geändert hat ist nur von Vorteil für den Film gewesen.

Die Darsteller spielen zweifelsohne gut - auch wenn Brad Pitt zum Ende des Films ein wenig an Tim Robbins erinnert. Die digitale Nachbearbeitung seines "Alters" ist überzeugend und technisch einwandfrei. Cate Blanchett als Daisy hat ein ähnliches elbenmäßiges Auftreten wie als Galadriel in "Herr der Ringe". Später helfen ihr Halbmondbrille und ein strenger Pferdeschwanz als einfach Tricks, um ihr relativ hohes Alter zu suggerieren.

Fazit:
Trotz einiger Längen liefert "Der Seltsame Fall des Benjamin Button" lauter tolle, bildgewaltige Momente, die dramaturgisch perfekt durchdacht sind.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von callisto TOP 500 REZENSENT am 29. Juni 2011
Format: DVD
Die im Sterben liegende Daisy bittet ihre Tochter Caroline ihr aus dem Tagebuch eines Freundes namens Benjamin Button vorzulesen. Benjamin wurde in dem Moment geboren als eine rückwärts laufende Uhr in Gang am Bahnhof von New Orleans enthüllt wurde. Obwohl ein Kind, sieht er bei seiner Geburt aus, wie ein alter Mann. Der Vater ist entsetzt vom Anblick seines Sohnes und setzt ihn aus. Queenie, die Leiterin eines Alternheims, die sich schon lange ein Kind wünscht, nimmt den kleinen Benjamin bei sich auf. Schon bald wird klar, dass Benjamin anders ist, er alter rückwärts. Während er älter wird, wird sein Körper jünger, obwohl er wächst, altert er rückwärts.

Der Film basiert auf der berühmten Kurzgeschichte von Francis Scott Key Fitzgerald von 1922, was man bei 166 min Laufzeit kaum glauben kann. Ich selber kenne die Kurzgeschichte nicht und weiß nicht inwieweit sich der Film an die literarische Vorlage hält.
Der Film an sich ist sehr poetisch. Neben der üblichen Liebesgeschichte zwischen einem jungen und einem Mädchen, spiegelt er Dinge poetisch wieder
1. Jugend ist an die Jugendlichen verschwendet
2. Im Alter werden Menschen wieder zu Kindern
Was wäre wenn man alt geboren würde und somit im Altern die Jugend zu schätzen lernt. Wäre man im Körper eines Zwanzigjährigen mit 60 nicht glücklicher als ein normaler Zwanzigjähriger?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar am 2. Januar 2012
Format: DVD
Es ist ein wunderschönes Märchen von der großen, ewigen Liebe, die unabhängig vom Alter besteht, selbst wenn die Lebenszeiten der Verliebten in entgegengesetzte Richtungen laufen. Das schildert uns David Fincher in stimmungsvollen Bildern, die meist in Gelb- und Brauntönen gehalten sind und beweist damit einmal mehr, was er kann. Fast drei Stunden (schon etwas lang) sehen wir eine Story, die auf der Klaviatur der Emotionen wahre Symphonien abspielt und mit einem ungewöhnlichen Charme daherkommt. Durch die Rahmenhandlung bekommt das Ganze zwei Ebenen und eine zusätzliche Unterhaltungsgrundlage. Die Maskenbildner hatten hier Konjunktur und leisteten nicht nur bei Brad Pitt ganze Arbeit, sondern auch bei Cate Blanchett. Aber auch ohne die Mithilfe der Visagisten überzeugen Tilda Swinton, die durch ihren Auftritt den märchenhaften Charakter unterstreicht, sowie Julia Ormond, die die erlösende Aufklärung bringt.
Die Komik der Situation unterstreichen Sätze wie 'Wir enden alle schließlich in Windeln'. Der Wandel der Zeiten wird durch markante Musikbeispiele von den Platters oder den Beatles betont. Und das Ende der Liebesgeschichte ist so schön, dass es den Romantikern fast das Herz zerreißt. Durch die Gegenbewegung der Alterungsprozesse wird allerdings eine gewisse Zeitlosigkeit herausgearbeitet. Und durch den eingearbeiteten Exkurs über den Zufall kommt noch eine philosophische Komponente hinzu.
Ein Beispiel dafür, dass Gefühle nicht im Herz-Schmerz-Niveau ertrinken müssen, sondern wenn gut gemacht eine Bereicherung darstellen.
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