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In seiner frühen Kindheit ein Garten: Roman Gebundene Ausgabe – 31. Januar 2005


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (31. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518416677
  • ISBN-13: 978-3518416679
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 252.212 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Zur Zeit der Terroristenangst und der bundesdeutschen Notstandsgesetze in den 70er Jahren entstand ein schmales Bändchen, das zeigen sollte, wie schnell man als normale, besonders rechtschaffene Bürgerin ins Mühlwerk von Polizei und Justiz geraten kann. Die verlorene Ehre der Katharina Blum hieß das Buch, Heinrich Böll sein Autor. Jetzt ist dessen Protagonistin -- zumindest teilweise -- wieder auferstanden. Katharina Blumenschläger heißt die Frau, und ihr Vorbild ist durchaus real. Christoph Hein hat sie in seinem Roman In seiner frühen Kindheit ein Garten der RAF-Terroristin Birgit Hogefeld nachempfunden, die mit Wolfgang Grams befreundet war. Auch Grams hat einen Doppelgänger im Buch: Oliver Zurek, und dessen Geschichte ist eben die von Grams, den eine Spezialeinheit der GSG9 und Polizeieinheiten am 27. Juni 1993 auf dem Bahnhof von Bad Kleinen stellten. Grams kam ums Leben. Selbstmord oder Hinrichtung? lautete damals die Frage, die unbeantwortet blieb, bis heute. In Heins Roman versucht ein normaler und besonders rechtschaffener Bürger, der Vater von Oliver Zurek, den Geschehnissen nachzuspüren -- und stürzt auf ein Netz aus Lügen und Gewalt, dass ihn an Gut und Böse zweifeln lässt.

Christoph Hein, der schon im DDR-Staat mit merkwürdigen Polizeimethoden konfrontiert war, hat aus den Ungereimtheiten bundesrepublikanischer Rechtsstaatlichkeit einen faszinierenden Roman gemacht, der ein ums andere Mal die entscheidende Frage -- „Wo leben wir eigentlich?“ -- klar umreißt. So ist der Leser bei der Lektüre des Öfteren versucht, das Buch ganz unliterarisch, als -- wenn auch fiktiv verschlüsselte -- Bestandsaufnahme der Ereignisse in und um Bad Kleinen zu begreifen. Aber damit täte man dem Buch bitter unrecht. Denn Hein hat auch sprachlich Beachtliches geleistet und das 70er-Jahre-Genre des „Terroristenromans“ neu belebt, freilich, den Zeitumständen entsprechend, aus der rekapitulierenden Außenperspektive eines nur indirekt Beteiligten. Und ist dabei, trotz der etwas plumpen Anspielung, weit besser als einstmals Heinrich Böll. --Stefan Kellerer

Pressestimmen

»Dieses Buch hat mich eine schlaflose Nacht gekostet, nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte, konnte ich es vor dem letzten Satz nicht zuschlagen. Soweit die politische Seite des Romans. Daneben ist In seiner frühen Kindheit ein Garten auch eine Elegie auf einen zu früh gestorbenen geliebten Menschen. Hein beschreibt den Kummer der Eltern über den Tod ihres Sohnes mit anrührender Intensität.« (Die Welt )

»Hein hat zuletzt mit seinen Zeitromanen Willenbrock und Landnahme unterstrichen, dass er auch in gesamtdeutscher Perspektive zu den wichtigsten Gegenwartsautoren zählt. Hier nun wählt er einen kleineren und überschaubaren Wirklichkeitsausschnitt, um dennoch große Fragen durchzuspielen. Ein Ansatz, der überzeugt.« (Rheinischer Merkur )

 
»Der Berliner Schriftsteller erzählt so spannend wie empfindsam die Geschichte des Vaters des getöteten jungen Terroristen. [...] Es ist ein Buch, das nachdenklich macht.«  (Südwest Presse )


»Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Wachheit des Bürgersinns, der sich, will er integer bleiben, unheilvollen Entwicklungen in der Gesellschaft entgegenstemmen muss. Diese romanhafte Mikrostudie fordert implizit zur Besinnung auf, hinter die Selbsttäuschung eines jeden politischen Aktionismus zu schauen.« (Die Tagespost )

»Es ist von Selbstmord die Rede, aber Oliver wurde erschossen. Von einem Beamten des Bundesgrenzschutzes, im Bahnhof von Kleinen. Als das Ermittlungsverfahren eingestellt wird, kämpft Olivers Vater weiter. Er will Gerechtigkeit für seinen Sohn. Und er will verstehen, was genau geschehen ist. Christoph Heins neuer Roman In seiner frühen Kindheit ein Garten ist eine bewegende Spurensuche, die Gefühle freisetzt, ehrlich bis zum Schmerz.« (Brigitte )

 
»Ein starkes Buch ...« (Der Spiegel )

 
»Ein Held aus dem Hause Hein. [...] Dieser neue Roman zeigt uns wieder den alten Christoph Hein, auf einer neuen Stufe seiner Entwicklung. [...] Der neue Roman ist weiter. Er ist zu einem Lehrstück geworden. Zu einer Geschichte, die uns anrührt. Mehr noch - zu Geschichte, die uns angeht.« (Frankfurter Rundschau )

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias Wühle am 2. März 2010
Format: Taschenbuch
Christoph Hein erzählt die Geschichte um die realen Ereignisse des GSG9-Einsatzes von 1993, bei der der Terrorist Wolfgang Grams unter ungeklärten Umständen erschossen wurden war. Die Parallele zum Realereignis zieht Hein dabei ganz explizit. Zwar verwendet er andere Personennamen, verändert aber den Tatort des Bahnhofs von Bad Kleinen nur minimal in den Bahnhof von Kleinen. Hein konzentriert sich auf den Klageweg Grams' Eltern durch sämtliche Rechtsinstanzen zur Aufklärung der Todesursache Ihres Sohnes. Auch diesen Klageweg hat es so wirklich gegeben. So verständlich das Bemühen der Eltern um Rehabilitation des Sohnes auch ist, es bleibt fraglich, ob das wiederholt vom Protagonisten vorgetragene Postulat "Mein Sohn ist kein Mörder" hinreichend ist, um damit um Sympathie der Leserschaft - eine Sympathie immerhin für einen Terroristen - zu werben, sofern das überhaupt die Absicht des Autors ist.

Gesetzt den Fall, die wäre Heins Absicht, so wird dies schon durch die schwerfällige und holzschnittartige Darstellung des Vaters erschwert, den Hein bis zur letzten Seite in konsequenter Pronomen- und Synonymenverweigerung stets mit Vor-und Zunamen Richard Zurek nennt. Auf den ersten 100 Seiten erfüllt Richard Zurek ohnehin nur ein Ziel: Den Leser nach allen Regeln der Kunst zu langweilen, etwa wenn Hein zum widerholten Male Richard Zurek alle verfügbaren Zeitungen kaufen lässt, und ihn daraus die Artikel über seinen Sohn ausschneiden und abheften zu lassen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kundenrezensionen TOP 1000 REZENSENT am 2. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Ein junger Mann wird wegen Terrorismusverdachts sechs Monate in Haft gehalten und dann wegen Mangel an Beweisen frei gelassen. Wenig später taucht er unter und seine Eltern und seine Geschwister bekommen einen letzten Brief von ihm. Danach hören die Eltern – Friederike und Richard Zurek immer sehr gründlich und regelmäßig die Nachrichten, bis sie eines Tages von einem Einsatz einer Bundesgrenzschutzeinheit bei Kleinen hören, bei der zwei Terroristen verhaftet werden und einer bei der Verfolgung auf den Geleisen Selbstmord begangen haben soll. Der Tote ist Oliver Zurek, der verlorene Sohn. Schwer geschockt sitzen die beiden vor dem Fernsehen und sehen, wie sich die Grundlagen ihrer beiden Leben zu verschieben scheinen – besonders, da Oliver vor seinem Freitod einen Polizisten erschossen haben soll.

Eigentlich ein interessantes und spannendes Thema, das ja auch auf einem realen Fall basiert, aber der Autor lässt an keiner Stelle wirkliche Spannung aufkommen. Der Leidensweg der Eltern des toten Oliver wird zwar bis zu einem Bruchpunkt nachgezeichnet und erscheint dabei sehr realistisch, aber es ist eine Art des Realismus, der über die realistische Darstellung hinaus keinen Aussagewert zu haben scheint.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jonas Seibel am 5. Mai 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein absolut überflüssiges Buch, das sehr stark politisch motiviert zu sein scheint und sich obendrein nicht mal besonders gut lesen lässt. Es wird versucht, Verständnis für einen Terroristen zu schaffen und ich finde dabei wird an manchen Stellen etwas zu weit gegangen.
Als Pflichtlektüre für den Deutschunterricht gekauft, hat selbst unser Lehrer es verschmäht. Nicht weiterzuempfehlen, da empfehle ich doch eher die Klassiker zweimal zu lesen!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Garstiger Garst am 6. August 2011
Format: Taschenbuch
Die vielen negativen Aspekte, die dieses Buch "auszeichnen", sind schon in den kritischen Rezensionen zur Genüge besprochen worden. Nachdem ich "In seiner frühen Kindheit ein Garten" nun selbst durchgelesen habe, muss ich deren Autoren leider größtenteils zustimmen.

Es wird die Geschichte eines Rentnerehepaares erzählt, dessen terroristischer Sohn in einem Polizeieinsatz ums Leben kam. Da sich die Berichte über das Ereignis widersprechen und man es anscheinend mit Vertuschung einer Ermordung des Sohnes zu tun hat, klagen sich die Eltern durch alle Instanzen, um die Wahrheit zu erfahren und Recht zu erlangen. Angelehnt ist das Ganze wohl an den Fall des RAF-Terroristen Wolfgang Grams, der wirklich existiert hat.

Literarisch enttäuscht das Buch: Die Figuren sind sehr eindimensional bzw. flach dargestellt, insbesondere wegen der hölzernen Dialoge, die nicht selten die Grenze zum Kitsch überschreiten und mit Möchtegernlebensweisheiten nerven ("Irgendwann muss jeder für seine Kinder bezahlen"). Eine Ausnahme stellt die zentrale Figur des Richard Zurek, der Vater des verstorbenen Terroristen Oliver Zurek, dar. Er wandelt sich angesichts der Enttäuschung über die scheinbar nicht neutrale Rechtsprechung über die Länge des Romans von einem treuen Diener des Staates zu einem seiner Kritiker. Gleichzeitig beginnt er, den Idealen und Vorbildern des Sohnes nachzuspüren, die hauptsächlicher politisch linker Natur sind. Das wäre eigentlich ideal, um den Leser zum Nachdenken anzuregen: Was kann den Einzelnen zum Terrorismus führen, wenn er Marx, Engels und co. liest?
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