Der Versuch, die verrückten literarischen Ergüsse Lennons zu übersetzen ist hier noch halbwegs gelungen...zumindest soweit, dass der beabsichtigte Humor und die Wortspielereien verständlich rüberkommen.
Problematisch wird es aber, wenn der Übersetzer Personen der Neuzeit einbaut, so z.B. bei "Da kannste lange phrasen" (S. 59) Schroeder und Pudding, Harold Schmiss, Stehpfann Raps etc. Wem soll damit gedient sein? Einem anvisierten Publikum, welches dieses Büchlein eh nie in den Händen halten wird, trotz dieser "Verständnishilfe"?
Wenn schon im Nachklapp die Vorgänger-Übersetzer kritisiert werden, so ist doch dieses Werk auch nicht gerade das Non plus ultra...eher ist es "frei übersetzt nach" John Lennon. "Aufpimpern" nennt es der Übersetzer - nun gut.