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Ich sehne mich sehr nach Deinen blauen Briefen. 2 CDs. . Briefwechsel
 
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Ich sehne mich sehr nach Deinen blauen Briefen. 2 CDs. . Briefwechsel [Audiobook] [Audio CD]

Rainer M. Rilke , Claire Goll , Matthias Fuchs , Ulrike Grote
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Hörbuch Hamburg (November 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3934120598
  • ISBN-13: 978-3934120594
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 13 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.043.562 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 14.03.2001
Sacha Verna bespricht ein Hörbuch, das von der "Nicht- oder Beinahe-Beziehung" zwischen Rainer Maria Rilke (gelesen von Matthias Fuchs) und Claire Goll (gelesen von Ulrike Grote) erzählt und dessen lockere Form ihr gefällt. In den Briefwechsel werden Gedichte und Biografisches eingestreut. Die Rezensentin scheint durch dieses Hörbuch Aufschluss über die wechselvolle, oft widersprüchliche Beziehung von Rilke und Goll gewonnen zu haben, was angesichts des intimen Materials nahe liegt. Besondere Freude bereiten ihr die "Wort- und Satzkaskaden", die in "Zeiten von SMS wie Botschaften von einem fernen Planeten wirken" und die vergangene "Lieb- und Leidenschaft zwischen Rilke und Goll" wieder beleben. Einzig einen "hässlichen Akzent" beim Französischen wirft sie Matthias Fuchs vor.

© Perlentaucher Medien GmbH

Pressestimmen

»Neben den Briefen an Magda von Hattingberg, deren Name nun mit dem Rilkes zusammen auf einem Titelblatt erscheint, wurde nun gleichzeitig aus Archiven und früheren, heute unzugänglichen Editionen die Korrespondenz mit Claire Goll (1890-1977) hervorgeholt. Sie hatte zu Teilen die Briefe schon übersetzt in Amerika und Frankreich selbst publiziert. Die Neuausgabe ergänzt die schmale Korrespondenz durch Gedichte Claire Golls, die während der Zeit ihrer Bekanntschaft mit Rilke entstanden. Rilke, den Katharina Kippenberg zum Berater des Insel Verlages berufen hatte, war für Claire Goll nicht nur ein poetisches Idol und Objekt der Schwärmerei, sondern zugleich auch eine publizistische Instanz, der sie ihre Gedichte zur Veröffentlichung vorlegte. Der Verlag lehnte die Gedichte dann doch ab, so daß viele hier erstmals erscheinen. Immerhin konnte sich Claire Goll anders als Magda von Hattingberg mit ihrem Gedichtband »Mitwelt« Rilke als Zunftgenossin präsentieren. (...) Eine Analyse des Dichters aber, und freilich keine psychologische, sondern eine poetologische, wäre anhand dieser »Briefe der Krise« vom Leser selbst zu leisten: Sie enthalten das Rohmaterial, aus dem Rilke seine Poesie macht. Wenn es gelänge, den Übergang der einen in die andere Form, von der prosaischen Urgestalt der Gefühle in die gebundene Fassung als poetische Kleinodien zu beschreiben, so hätte sich der Schlüssel gefunden für Rilkes Fähigkeit, Kitsch brillant und zu einer ästhetischen Qualität zu machen.« (Hannelore Schlaffer, Frankfurter Rundschau)

»Eine Liebe in Briefen. Man muss nur hineinblättern, um die Entfernung zu spüren, aus der die Leidenschaft, der beiden Dichter in die heutige Zeit hinüberweht. (...) Das Buch ist auch eine großartige editorische Leistung von Barbara Glauert-Hesse mit ausführlichem Kommentar und einem kenntnisreichen Nachwort. Geheimnis, Klarsicht und Überschwang, Pathos und Kitsch: Alles durchdringt sich hier wie oft bei Rilke. Und wenn er für »Liliane« dichtet: »Sur le soupir de l` amie/ toute la nuit se soulève«, will man glatt mitseufzen, auf dass die Nacht sich verliert.« (Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel)

»Auf eine sorgfältige Edition dieses Briefwechsels, wie sie hier vorliegt, hat man lange gewartet.« (Joachim W. Storck, Blätter der Rilke-Gesellschaft) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen intensive liebe, 21. März 2007
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Dieser Briefwechsel Rilkes dokumentiert - im Gegensatz zu vielen anderen -eine echtes Liebesbeziehung! Rilke und Claire Goll hatten eine kurze heftige Affaire - das spiegelt sich auch in den Briefen wieder. Diese sind kurz, stimmungsvoll und intensiv. Das ist man sonst von Rilke so gar nicht gewohnt. Sie kommen sofort zum Punkt, lange Einleitungen sind überflüssig. Die erhaltenen Briefe machen ca. 50% des Buches aus, der Rest sind Anmerkungen und Essays, die den Hintergrund dieser Liebe beleuchten. Sehr, sehr lesenswert!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen poetische Liebe, 16. Februar 2002
In diesem Buch dokumentiert sich anhand von 58 Briefen und zahlreichen Gedichten aus dem privaten Briefwechsel Rainer Maria Rilkes mir Claire Goll die zärtliche Liebesgeschichte der beiden Dichter, die sich nach ihrer ersten Begegnung 1918 in München entspann und nur in wenigen Begegnungen ausgelebt wurde.
Der Leser wird nicht nur Zeuge vom geistigen Austausch sondern auch von alltäglichen Begebenheiten aus dem Leben beider Dichter und vor allem von wunderschönen poetischen Liebeserklärungen.
In einem umfangreichen Anhang finden sich zu jedem einzelnen Brief interessante Hintergrundinformationen und Erläuterungen.
Ein wunderbares Buch - nicht nur für Rilke-Fans!
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