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Im schwarzen See. (Maria Kallios siebter Fall) Taschenbuch – September 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Rowohlt (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499238160
  • ISBN-13: 978-3499238161
  • Originaltitel: Veren Vimma
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2,8 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 175.293 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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"Jetzt weiß ich endlich, was ich tun muss. Derjenige, der Annukka getötet hat, wird auch mich töten." Annukka, engagierte und bissige Journalistin, die an einer Biografie über einen berühmten Formel-I-Piloten arbeitete, wird von Elchjägern tot aufgefunden. Maria Kallio, mittlerweile zweifache Mutter, ermittelt. Ein aufregender Fall, der keine Verschnaufpause duldet.

„Warum hat sie nicht geschossen? Sie hatte ihre Waffe doch immer dabei?“ Warum wurde Akkukka ermordet, hat es mit geheimen Informationen über Sasha Smeds zu tun, den Rennfahrer, der kurz vor dem ersehnten Weltmeistertitel steht? Warum hatte die Journalistin Angst, wenn sie unterwegs war? Fragen über Fragen, viele Verdächtige und Spannung, die so dosiert ist, dass sie bis zuletzt einfach nicht loslässt. Kurze Kapitel, klare Szenen, transparente Ermittlungen, handfeste Ergebnisse: die Krimis der beliebten Finnin Leena Lehtolainen sind in ihrem Heimatland längst verfilmt, erfolgreich, versteht sich! Kein Wunder, "Finnlands beste Krimi-Autorin" hat mit Maria Kallio eine Anwältin und Kommissarin erschaffen, die rundum glaubwürdig ist, die nicht nur aus der ermittelnden Perspektive agiert, sondern die auch noch eine Privatsphäre, eine private Meinung zu Politik und Gesellschaft und persönliche Gefühle für Kind und Familie hat.

Aber genauso glaubwürdig und überzeugend werden auch Kollegen, Verdächtige und Angehörige lebendig und in Szene gesetzt, allen voran Annukka, die "für eine gute Story auch den Schoßhund ihrer Großmutter verkaufen würde" und ein „zähes Weibsstück“ war. Drohte sie mit Enthüllungen? War Erpressung mit im Spiel? „Ruhig Blut, Maria. Früher oder später wirst du den Fall aufklären, wie immer.“ tröstet ein Kollege.

Angenehmer Alltag herrscht bei Maria Kallio, dazu gehört ihr Privatleben mit Mann und Kindern, das Problem ihrer Arbeitszeiten, genauso wie Diskussionen über die schlechte Bezahlung bei der Polizei oder die Schlichtung eines internen Streits, bei dem es um den heiklen Punkt sexuelle Belästigung geht. Also: dieser Alltag ist alles andere als langweilig, dominiert aber auch nicht, sondern schiebt sich immer mal wieder zwischen herausfordernde Ermittlungen. Der neue Fall auf dem Tisch ist „wie Brot backen, ohne bestimmen zu können, wie lange der Teig aufging und welche Temperatur der Ofen hatte“ -- ein heißer Fall ist’s allemal! --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende



Leena Lehtolainen, 1964 geboren, lebt und arbeitet als Kritikerin und Autorin in Degerby, westlich von Helsinki. Sie ist eine der auch international erfolgreichsten finnischen Schriftstellerinnen. 1994 erschien in Deutschland der erste Roman mit der Anwältin und Kommissarin Mario Kallio.

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maike Pfalz am 5. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Leena Lehtolainen zählt zu Finnlands erfolgreichsten Schriftstellerinnen und hält die Fahne Finnlands hoch, wenn es um die besten und erfolgreichsten skandinavischen Kriminalromane geht. Im eigenen Land sind Lehtolainens Romane bereits erfolgreich verfilmt worden, aber auch in Deutschland erscheint mit "Im schwarzen See" bereits der achte Roman um die Kriminalkommissarin Maria Kallio.
Kallio ist nach dem Erziehungsurlaub gerade wieder in den Polizeidienst zurückgekehrt, als der Verlagsbesitzer Atro Jääskeläinen seine Frau Annukka Hackman als vermisst meldet. Und tatsächlich wird bald ihre Leiche im See Humaljärvi gefunden, wo Annukka offensichtlich beim Schwimmen erschossen wurde. Als Annukkas Leiche auf dem Untersuchungstisch vom Polizeipathologen Kervinen landet, bricht dieser zusammen, handelt es sich bei Annukka doch um seine immer noch geliebte Exfreundin. Sowohl Kervinen als auch Jääskeläinen haben kein wasserdichtes Alibi für die Tatzeit, sodass beide als Täter in Frage kommen.
Doch die Ermittlungen gehen auch in Richtung der Familie Smeds, da Annukka vor ihrem Tod an einer Biografie des berühmten Rallyefahrer Sasha Smeds gearbeitet hat. Diese Biografie jedoch muss eine Sensationsgeschichte enthalten haben, die die Smeds' lieber für sich behalten hätten, doch im aktuellen Manuskript kann die Polizei keine verräterischen Details finden. Dennoch rücken auch die Familienangehörigen des Rallyefahrers ins Zentrum der Ermittlungen.
Zeitgleich muss Annukka mit privaten Problemen kämpfen, ihr Sohn bekommt eine Grippe, ihre Tochter ein verdächtiges Paket von einem Kriminellen und ihr Mann Anntti sitzt arbeitslos und frustriert zu Hause und streitet permanent mit seiner Frau.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Arwen am 19. September 2007
Format: Taschenbuch
Dies ist wieder mal ein hervorragender Krimi von Leena Lehtolainen.
Ein Mordfall führt die Kommissarin Maria Kallio diesmal in den Rallye-Sport. Bis kurz vor Schluss gibt es viele plausible Verdächtige, das Ende ist überraschend und wirft Fragen auf. Zu gerne würde man erfahren, wie es mit den einzelnen Charakteren weitergeht.
Auch mit ihren Mitarbeitern muss Maria Kallio kämpfen, steht doch plötzlich der Vorwurf der sexuellen Belästigung gegen ihren "Lieblingskollegen" im Raum.
Neben der Ermittlungsarbeit wird natürlich auch das Privatleben der Polizistin nicht außer Acht gelassen. Die drohende Arbeitslosigkeit ihres Mannes und die Wohnsituation gefährden die Ehe, die Erziehung der beiden Kinder fordert ihren Tribut und die Probleme ihrer Freunde überfordern Maria.
Dieser Krimi bietet einen spannenden Fall und zeigt tiefe Einblicke in den finnsichen Alltag mit all seinen Problemen, ohne dabei allzu rührselig zu werden.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Voigt am 16. Januar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Als feststand das Anfang 2006 ein neues Buch der begnadeten Autorin veröffentlicht wird, habe ich es mir direkt vorbestellt und sobald ich es in den Händen hatte angefangen zu lesen. Eigentlich sollten es nur "ein paar Seiten werden", doch vergaß ich beim lesen jedliches Zeitgefühl und als ich mit dem Buch fertig war konnte ich kaum glauben das ich jetzt erstmal wieder warten muss bis ein neues erscheinen wird.
Für ihre Bücher ist es typisch das es nicht nur eine Geschichte gibt. Es gibt sozusagen die Hauptgeschichte ( den Mord an einer bekannten Autorin, die ein Buch über einen Rennfahrer veröffentlichen wollte. Doch was hat die Familie des Rennfahrers damit zu tun? Und in wieweit ist der Pathologe von Maria's Dienststelle in die Sache verwickelt? ) und viele kleine Nebengeschichten ( die Probleme zwischen Antti und Maria, ein Vorfall von sexueller Belästigung auf Maria's Dienststelle, eine schwere Krankheit, ein schwerer Unfall und viele kleine Geheimnisse ).
Wieder einmal hat es Leena Lehtolainen geschafft ein wunderbares Buch zu schreiben. Man lebt, leidet und eifert mit den Charakteren mit. Und das Ende ist alles andere als vorhersehbar.
Kurz und knapp: ICH KANN DAS BUCH NUR JEDEM WEITEREMPFEHLEN DER AUF GUTE KRIMIS STEHT!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mania am 20. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Eine Enthüllungsjournalistin wird erschossen in einem See aufgefunden. Maria Kallio hat ganz schön an dem Fall zu knabbern, denn einer der Verdächtigen ist ein berühmter Rennfahrer, über den das Opfer ein Enthüllungsbuch schreiben wollte. Zudem belasten Eheprobleme und Querelen im Ermittlungsteam die tüchtige Kommissarin...
Zwar bemüht sich Leena Lehtolainen stets, eine spannende Hintergrundgeschichte zu kreieren, doch oftmals endet das in klischeehaften Charakteren und vorhersehbaren Storywendungen - so auch hier.
Die Szory kommt sehr schwer in Fahrt, ständig hat man das Gefühl, die Dialoge wiederholen sich, man hätte genau dasselbe 20 Seiten zuvor schon mal gelesen.
Als es dann endlich an die Auflösung geht, musste ich echt den Kopf schütteln über das "Motiv". Irgendwie unausgereift wirkt die ganze Sache und kann zumindest in meinen Augen nicht ernsthaft als glaubhaftes Motiv für einen Mord hinhalten.
Schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tim der Heimwerker King am 24. Juli 2009
Format: Taschenbuch
Ich kenne viele Krimis.

Manche waren mies, einige gut, einige wenige herausragend.

Dieses Buch sticht definitiv aus der Masse heraus.

Wieso?

Ich kenne keine(n) Autor(in), die/der so realitätsnah schreibt, wie Leena Lehtolainen.

Zumal ich das beurteilen kann, da ich mich lange genug in Finnland aufgehalten habe, um mitreden und vergleichen zu können.

Hinzu kommt, dass hier auf eine leichte und sehr einfach zu lesende Art erzählt wird, dass man nur so durch die Seiten fliegt.

Es ging mir in der Tat in manchen Abschnitten so, dass ich mir gewünscht hätte, das Buch wäre noch nicht so bald zu Ende, um noch mehr die erzählerische Art genießen zu können.

Die Beschreibung der Umgebung, der Charaktere und der Story selbst ist so "plastisch", dass man sofort und vollständig in diese eintaucht.

Auch kann man sich problemlos in die Person der Kommissarin Maria Kallio hineiversetzen, da die Erzählart so überaus plastisch, anschaulich und schlicht menschlich wirkt.

Zuguter letzt: Der Krimi selbst ist spannend, und man ahnt erst deutlich gegen Ende, wer der Mörder war.

Wer Finnland liebt, wer anschaulich geschriebene Polizeiarbeit schätzt und sich noch dazu die überaus menschlich wirkenden Charaktere als fast schon lebendigen Teil des Ganzen wünscht, dem sei dieses Buch herzlich empfohlen.
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