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Reiter auf dem schwarzen Pferd. Die Inkarnationen der Unsterblichkeit. ( Science Fiction)
 
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Reiter auf dem schwarzen Pferd. Die Inkarnationen der Unsterblichkeit. ( Science Fiction) [Broschiert]

Piers Anthony
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 377 Seiten
  • Verlag: Luebbe Verlagsgruppe (Februar 1993)
  • ISBN-10: 3404220986
  • ISBN-13: 978-3404220984
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 10,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 577.654 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf dem Cover der englischen Ausgabe, noch oberhalb des Titels und dem Namen des Autors, befinden sich die Worte "An Extraordinary Novel...". Nach bisher zweimaligem Durchlesen der kompletten Serie von insgesamt sieben Bänden (auf Deutsch sind bislang leider nur fünf erschienen), kann ich diesen Worten nur voll und ganz beipflichten!

Allein die Grundidee der Immortality-Serie von Piers Anthony ist schlichtweg faszinierend. Was wäre, wenn zentrale Aspekte des menschlichen Seins von einfachen Menschen personifiziert und ausgeübt würden? Beispielsweise der Tod, die Zeit oder das Schicksal? Und wie würden sich diese Menschen in ihrer neuen Rolle zurechtfinden und damit umgehen?

Zane, der Protagonist des ersten Bandes, hat das (zunächst) zweifelhafte Vergnügen, den Job des Todes zu übernehmen. Von seiner Kollegin Fate (Schicksal) in das Nötigste eingewiesen, beginnt Zane seine steinige Lehrzeit, denn Inkarnation-Sein heißt im härtesten Sinne des Wortes Training-on-the-Job. Zane lernt schnell, worauf es in seiner neuen Position ankommt und wie er mit den ihm zur Verfügung stehenden Werkzeugen und Insignien umgeht. Natürlich fehlt hier auch die obligatorische Sense nicht.

Die individuellen Umstände von Zanes "Klienten" zwingen ihn sehr oft, sich mit Fragen von Moral und Mitgefühl auseinanderzusetzen. Gerade hier liegt eine der größten Stärken des Buches. Piers Anthony behandelt das Thema Tod mit sehr großem Respekt und noch größerem Einfühlungsvermögen und beleuchtet sehr viele Teilaspekte des Todes. Beispielsweise das würdelose Sterben alter Menschen in heruntergekommenen Pflegeheimen, das heikle Thema Sterbehilfe oder wie Kinder mit dem Thema Tod umgehen. Trotz dieser ernsten Thematik kommt auch der Humor nicht zu kurz. Dafür sorgt nicht zuletzt die Welt, in der sich die Geschichten der Immortality-Reihe abspielen. Eine Welt, in der Magie und Technologie gleichberechtigt nebeneinander existieren und sich Urlauber entscheiden können, ob sie mit dem Düsenjet oder doch lieber mit dem fliegenden Teppisch verreisen möchten.

Zu erwähnen wäre noch, dass das Buch zwar in sich abgeschlossen ist, aber bereits einige Fäden für die Handlung der kompletten Serie vorsieht. Wer einfach nur mal in die Reihe reinschnuppern möchte, kann das also sorgenfrei tun, ohne mit allzu vielen Fragezeichen zurückgelassen zu werden.

Für eine so großartige Idee und deren brilliante Umsetzung nebst fantastischer und liebenswerter Figuren kann es nichts anderes geben als die Höchstpunktzahl von fünf Sternen *****.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich bekam das Buch - im original English - vor Jahren als Geburtstagsgeschenk mit der Post aus Alaska geschickt.

Anfangs war ich erst etwas seltsam ergriffen - Ein Buch über den Tod zum Geburtstag? Also wirklich!

Aber dann habe ich mal rein geschaut und es kaum noch weg gelegt, bevor ich durch war.

Eine absolute Spitzengeschichte im Genre der Phantasy! Durchaus mit ähnlichem Humor

wie etwa auch Tolkiens "Herr der Ringe". Und die gesamte Serie - immerhin gehören alleine 7 Bücher zu diesem Universum -

umfaßt auch kaum weniger Seiten als die klassische "Herr der Ringe"-Saga an der sich

natürlich jede Fantasy messen lassen muß.

Die benachbarte Rezension muß ich allerdings etwas korrigieren: Es ist der 1. Band des "Inkarnationen"-Zyklus,

nicht wie behauptet der zweite!

Im Original heißt der Titel übrigens "on a pale Horse", also auf dem bleichen Pferd.

Interessante "freie Übersetzung", die aber hoffen läßt, daß auch innerhalb der Geschichte

entsprechend mit gedacht wurde bei der Übertragung auf die deutschen Mythologie

(wie gesagt kenne ich leider nur die US-Ausgabe auf English).

Wichtig erscheint mir noch, daß sowohl im Buch, als auch auf den - leider irre teuren Hörbuch-CDs -

am Ende noch ein Kapitel mit "Anmerkungen des Autors" enthalten sind.

Darin schreibt er in gewohnt selbstironischem Ton, wie er überhaupt auf das Thema kam,

daß er während des Schreibens sogar selbst des öfteren mit dem Tod konfrontiert war.

Und er lüftet sogar ein klein wenig seiner Arbeitsweise, sei es sein Umgang mit

"Schreibhemmungen" (die er anscheinend kaum hat), sei es sogar seine jahreszeitliche

Planung des Schreibens, weil in seinem Schuppen in Florida, in dem er schreibt, keine

Heizung installiert ist, so daß ihm im Winter dort die Finger frieren, seit er vom

Zwei-Finger-Suchsystem (das noch Handschuhe erlaubte) aufs 10-Finger-System

umgestiegen ist.

Für angehende Autoren (oder auch solche, die nur gerne davon träumen würden) sind

selbst die Anmerkungen des Autors noch voller Witz und Spannung.

Ein rundum gelungenes Buch.

Warnung: Wer das Buch liest, der sollte gleich vorweg die Preise für die anderen 6 Bücher

des Zyklus einplanen! Vorsicht, Suchtgefahr!

Mfg. Günter Dantrimont, ForenZentrum.de
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd ist der zweite Band der Inkarnationen-Reihe.

Es geht um einen jungen Mann, der ausversehen den Tod tötet.
Nach geltendem Gesetz muss er nun die Nachfolge antreten...
Dass ihm das gar nicht gefällt, interessiert die anderen Inkarnationen wenig. Da kündigen ungesund ist, denn dazu müsste er sich umbringen lassen, tritt er wohl oder übel in die düsteren Fussstapfen uns steigt auf das schwarze Pferd. Warum das kein Gerippe ist? Na dann lest doch mal das Buch!
Ironie und Witz kommen auch nicht zu kurz und man kann das Buch kaum weglegen.
Ein absolut spannender Roman, der Lust auf mehr macht.

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