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Die schwarze Rosa. Eine Frau in der Weimarer Republik
 
 
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Die schwarze Rosa. Eine Frau in der Weimarer Republik [Gebundene Ausgabe]

Birgit Rabisch
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 190 Seiten
  • Verlag: Zu Klampen; Auflage: 1., Aufl. (September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3934920756
  • ISBN-13: 978-3934920750
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.276.303 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine junge Frau entdeckt nach dem Tod der geliebten Großmutter, daß diese ein düsteres Geheimnis mit ins Grab genommen hat. Die Frau, bei der sie aufgewachsen ist, war Die Schwarze Rosa. Eine wahre Geschichte aus der Zeit der politischen Kämpfe in der Weimarer Republik.Nach der Kapitulation im 1. Weltkrieg sollte die Reichswehr, so wurde von den Siegermächten im Versailler Vertrag bestimmt, auf einhunderttausend Mann reduziert werden. Offiziere wie einfache Soldaten des »im Felde unbesiegten«, riesigen deutschen Heeres aber hofften auf Revanche und bauten eine Untergrundarmee auf: die Schwarze Reichswehr, eine Brutstätte der Nationalsozialisten. Birgit Rabisch wußte wenig über dieses Kapitel der deutschen Geschichte. Bis sie entdeckte, daß ihre Großmutter in der Weimarer Republik als Die Schwarze Rosa galt: das deutschnationale Gegenbild zur roten Rosa Luxemburg. Ihre Großmutter war mit dem Organisator der Schwarzen Reichswehr, Paul Schulz, verlobt gewesen. Die Frau, die für sie liebevoller Mutterersatz war, hatte einen berüchtigten Fememörder zum Bruder und fand es rechtens, daß »Verräter« heimlich hingerichtet wurden. In 'Die Schwarze Rosa' rekonstruiert Birgit Rabisch die dramatischen Ereignisse im Leben ihrer Großmutter und lüftet mit ihrer Biographie den Schleier, der bis heute über der Schwarzen Reichswehr liegt: einer illegalen Armee, die von höchsten Regierungs- und Militärkreisen gefördert und deren Existenz zugleich geleugnet wurde.

Über den Autor

Birgit Rabisch, Jahrgang 1953, lebt als Autorin in Hamburg. Sie hat unter anderem den Roman Duplik Jonas 7 veröffentlicht, der in verschiedene Sprachen übersetzt worden ist und an vielen Schulen als Lektüre zum Thema Gentechnologie eingesetzt wird.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Patrizius
Als ich im Internet nach Informationen über die sogenannte Schwarze Reichswehr suchte, bin ich zufällig auf dieses Buch gestoßen , dass ich mir dann schließlich auch kaufte. Die Autorin (deren Großmutter die sogenannte schwarze Rosa war)entdeckte Jahre nach derem Tod zufällig , dass ihre Großmutter während der Zeit der Weimarer Republik mit dem Organisator der Schwarzen Reichswehr verlobt war,was dazu führte, dass sie

über diese bisher unbekannte Seite ihrer Großmutter nachdachte und mit ihren Gedanken dieses Buch schrieb, dessen Geschichte zwar erfunden ist, aber auf historischen Tatsachen basiert. Anhand von persöhnlichen Schicksalsschlägen ihrer Großmutter zeigt die Autorin wie leicht man in der Zeit der Weimarer Republik von rechtsradikalen Ideologien erfasst werden konnte. Nach meiner Meinung ist das Buch hilfreich um zu

verstehen , dass es neben der regulären Reichswehr in der Weimarer Republik (die wegen dem Versailler Vertrages auf 100.000 Mann begrenzt war)noch eine illegale Armee gab, die von der Reichswehr heimlich aufbegaut wurde , in der sich rechtsradikale Ideen entwickelten und in der sich teilweise auch die Wurzeln des Nationalsozialismus befinden.
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Von Ronald
Birgit Rabisch' quasi-biografischer Roman (Stichwort "Faction", siehe Epilog zum Roman) über die Jugend ihrer Großmutter ist in einfacher, schnörkelloser Sprache leicht erzählt und weckt beim interessierten Leser die Lust, sich näher mit dem Thema zu befassen. (An dieser Stelle sei Bernhard Sauers "Fememorde & Schwarze Reichswehr" empfohlen, eine als Buch veröffentlichte, sehr ausführliche Dissertation zum Thema mit massenhaft Quellennachweisen). Rabisch gelingt es, trotz aller sinnlosen Gräuel, die v.a. der Bruder der "Schwarzen Rosa", Erich Klapproth und natürlich ihr Verlobter, Paul "Feme-Schulz" Schulz zu verantworten haben, ein recht objektives Bild der damaligen Verhältnisse zu zeichnen. Dahingehend ist das Buch absolut lesens- und empfehlenswert.

Als negativ empfinde ich, dass Rabisch nur die Hauptpersonen als tatsächlich existente Personen handeln lässt und das "Drumherum" fiktionalisiert. Völlig unnötig meiner Meinung nach, die von Rabisch nach eigener Auskunft während der Recherche gesichteten Quellen sind doch hinreichend bekannt und erschöpfbar. Jedenfalls erschließt sich mir kein Grund, warum z.B. der in einem Feme-Fall mitangeklagte Bruder Erich Klapproths, Willy mit Namen, im Buch Georg genannt wird...

Aber wie gesagt, abseits davon, als Fazit: das Buch ist lesenswert.
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