Stein der Mada, das zweite der drei Abenteuer der Simyalakampagne (außerdem bestehend aus Namenlose Dämmerung und Der Basiliskenkönig) führt die Helden zuerst nach Punin und dann in die Salamandersteine. Dabei erfahren die Helden einiges über die Geschichte der aventurischen Elfen sowie über die Halbgöttin Mada. Stein der Mada richtet sich ganz klar an Gruppen, in denen die Spieler und vor allem der Meister über viel Hintergrundwissen verfügen und dies auch anwenden können.
Generell ist Stein der Mada entgegen der Angabe auf dem Rückumschlag eines der für den Meister komplexesten DSA-Abenteuer. Er muss etwa 30 Textquellen mit Bedeutung, Inhalt etc. im Auge behalten, eine aventurische Metropole über das halbe Abenteuer hinweg lebendig gestalten, ohne den roten Faden zu verlieren und gegen Ende des Abenteuers eine authentische Schurkeninkarnation der eigenen Helden erstellen und spielen.
Auch auf die Spieler kommt insofern einiges an Mehrarbeit zu, als dass es gilt, das Wissen aus den oben genannten Quellen zu behalten und später, im Basiliskenkönig, richtig einzuordnen und anzuwenden.
Wer bereit ist, sich die Mühe zu Machen, den erwartet ein wirklich gutes Abenteuer, das für Meister und Helden einige Aha-Momente bereithält.
Wäre das Abenteuer auch für Gruppen mit weniger Hintergrundwissen geeignet, würde ich ohne zu zögern 5 Sterne geben.