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Texte schreiben fürs Web . Was Sie als Webprofi über das Schreiben guter Texte wissen müssen
 
 
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Texte schreiben fürs Web . Was Sie als Webprofi über das Schreiben guter Texte wissen müssen [Taschenbuch]

Bettina Blaß , Stefanie Teufel
1.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 136 Seiten
  • Verlag: Markt+Technik; Auflage: 1 (15. April 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827265312
  • ISBN-13: 978-3827265319
  • Größe und/oder Gewicht: 23,6 x 16,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.165.941 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Web bleiben Bilder und Texte auch in Zukunft die dominierenden Informationsträger. Dennoch denken die meisten Webprofis bei Nutzerfreundlichkeit eher an die Grafik- denn an die Text-Komponenten ihrer Website. Zu Unrecht, wie dieses Buch zeigt. In diesem Buch zeigen die beiden Autorinnen Bettina Blaß und Stefanie Teufel, wie Texte – Content! – nach Kriterien der Usability für das Web verfasst und aufbereitet werden kann. Die langjährigen G+J-Online-Redakteurinnen gehen dabei nicht nur auf webspezifische Gesichtspunkte, sondern auch auf das Einmaleins des guten Textens ein und führen in die Grundlagen des Online-Journalismus ein.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Das ist im World Wide Web anders. Denn hier kann jeder alles veröffentlichen. Und darum kann jeder Netz-Surfer auch alles finden. Ob die Informationen in einem Online-Text der Wahrheit entsprechen, überprüft jedoch niemand. Das bedeutet: Im Internet steht auch sehr viel Schrott. Teils, weil die Informationen veraltet und die Homepage nicht gepflegt ist, teils, weil der Autor nicht gründlich genug recherchiert hat - oder möglicherweise auch, weil jemand absichtlich falsche Informationen verbreiten möchte. Ein guter Online-Journalist behandelt darum Informationen noch sorgfältiger als üblich. Er recherchiert Fakten nach, bevor er sie von einer anderen Webpage übernimmt. Er verlinkt nur auf andere Seiten weiter, die seriös sind. Damit sichert er auch die Qualität und die Glaubwürdigkeit der eigenen Seite. Wiederkehrende Besucher sind der Lohn für diese Arbeit.
Der Anbieter einer Internetseite muss sich darüber im Klaren sein, dass seine Besucher noch selbstständiger handeln als Fernsehzuschauer, Radiohörer oder Zeitschriftenleser. Wer in einem Magazin blättert, sieht automatisch auch die Werbung - selbst, wenn er sie überblättert. Fernsehzuschauer zappen zum Ärger der Werbenden auf andere Kanäle, wenn Werbung kommt, und Radiohörern gehen die Commercials zum einen Ohr rein und zum anderen raus. Doch ein bisschen davon bekommt jeder mit. Im Internet ist es jedoch so, dass der User aktiv auf ein Banner klicken muss, um die Werbung dahinter wahrzunehmen. Weil das vielen Werbetreibenden zu wenig ist, versuchen sie Unternehmen davon zu überzeugen, Werbung in Form von Popups zu schalten. Das hat lediglich zur Folge, dass verärgerte User dieses Fenster sofort wieder schließen. Einige Unternehmen treiben es gar so weit, dass auf jeder Seite, die der User klickt, sich ein neues Popup öffnet. Das honorieren die Besucher damit, dass sie nicht wiederkommen.Besonders schlimm ist die Vermischung redaktioneller Inhalte mit Werbung. Da es allen Online-Medien derzeit schlecht geht, akzeptieren immer mehr Verlagshäuser diese Vermischung. In Printmedien wird Werbung immer mit dem Wörtchen "Anzeige" gekennzeichnet. Das ist im Netz noch lange nicht so.
Unterschieden werden muss im Internet allerdings zwischen Werbung und Service. Das neue Medium macht es möglich, den Usern eine größere Bequemlichkeit zu bieten, als andere Medien. Wer eine Buchkritik liest - egal ob schlecht oder gut - will die Möglichkeit, das Buch online zu bestellen. Der User ist mündig genug, selbst zu entscheiden, ob er dem Link zur Bestellung folgt oder nicht. Das gilt auch für einen Versicherungsvergleich, Bausparkassen im Test oder Hypothekenkonditionen. Aufgabe des Online-Redakteurs ist es, die Bewertung durchzuführen und dem Nutzer die bequemste Möglichkeit zum Erwerb des Produktes anzubieten. Es liegt dann in der Hand des Besuchers, ob er von dem Angebot Gebrauch macht.
Das Internet ermöglicht einen schnelleren Journalismus als alle anderen Medien. Bei Printprodukten dauert es mindestens eine Nacht, manchmal aber auch Wochen, bis die nächste Ausgabe erscheint. Radio und TV sind zwar schneller, aber auch sie benötigen mehr Zeit zur Produktion eines Beitrags als der Online-Redakteur. Das ist einerseits ein gewaltiger Vorteil, andererseits kann er sich aber auch in das Gegenteil umkehren, wenn die Aktualität nicht als Chance begriffen wird. Nichts ist schlimmer als veraltete Informationen auf einer Seite."

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von g_elke
Format:Taschenbuch
Die zwei Autorinnen versprechen, in ihrem Buch Aufschluss darüber zu geben, wie man gute Texte fürs Web schreibt. Leider bleibt diese Frage weitgehend ungeklärt. Viele Allgemeinplätze und "oberlehrerhafte" Formulierungen stören das Lesevergnügen.

Die als Beispiel gezeigten Websites sind oft gar nicht richtig erkennbar bzw. lesbar, da der Abdruck zu klein ist. Die dazugehörigen URL-Angaben fehlen und man kann sie aus o.g. Gründen in der Regel auch nicht aus dem Bild entnehmen. Ebenso ist es schade, dass die Abbildungen in schwarz-weiß sind, so dass man nicht wirklich einen Eindruck der gezeigten Seite bekommt.

Für Laien stellt das Buch sicher ein guter Einstieg in die Thematik dar. Allerdings halte ich es für Menschen, die tiefer einsteigen wollen oder beruflich bereits mit dem Thema texten befasst sind (Journalismus, PR, Werbung) für eher ungeeignet.

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Titel des Büchleins formuliert eine eindeutige Anforderung an das Thema. Leider erfüllen die Autorinnen die daraus resultierenden Erwartungen inhaltlich nur sehr unzureichend.
1. Von 135 Seiten füllen 22 Seiten Inhaltsverzeichnis, neue Rechtschreibung, Glossar und Index. Zu den ersten Kapiteln bieten die Autorinnen noch Übungsaufgaben an, was sie später aber weglassen.
2. Auf den wenigen verbleibenden Seiten vermittelt das Heft zu den üblichen Themen der Website-Gestaltung überwiegend oberflächliches Allgemeinwissen. Ob es um ein paar Grundlagen journalistischen Schreibens geht (was ja nicht einmal ein schlechter Ansatz wäre), richtige Interpunktion, Grafikformate oder die Vorstellung von Webeditoren: Überall wird ein wenig an der Oberfläche gekratzt.
3. Ich hatte das Buch gekauft, um gezielt Wissen über die speziellen Anforderungen für das Verfassen von Texten fürs Web zu erhalten (so ja der Titel). Dazu ist leider nur sehr, sehr wenig Interessantes zu erfahren.
Gleich zu Beginn erläutern die Autorinnen die entscheidende Grundlage eines Textes: Den Informationswert. Hätten sie dieses Wissen im Heft doch nur gleich angewendet ...
Fazit: Ein wenig informativer, allgemeiner Überblick zum Thema Website-Gestaltung für den absoluten Einsteiger, mehr nicht. Schade um das Geld und die Zeit.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von C. Weigel
Format:Taschenbuch
Für diesen Preis habe ich mehr erwartet! Auf nicht mal 120 Seiten wird mit subjektiven Betrachtungsweisen dem Leser eine gewisse selbstständige Entscheidung abgesprochen; Grundlagen, die eh schon jeder Journalist beherrschen sollte werden ausführlichst dargestellt und es sind unverzeihliche Fehler vorhanden. Worauf es wirklich ankommt - was auch der Titel verspricht - fehlt leider.
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