| |||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Der schreckliche Anfang (Eine Reihe betrüblicher Ereignisse, Band 1) gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern. |
Produktinformation
|
Im Auge des Sturms steht eine Buchreihe, die in den USA unter dem Titel A Series of Unfortunate Events einen Riesenerfolg feiert. Und was 1999 mit The Bad Beginning [0064407667] seinen Anfang nahm, kann jetzt auch endlich auf Deutsch in angemessener Ausstattung bewundert werden: Der schreckliche Anfang, Band 1 von Eine Reihe betrüblicher Ereignisse.
Hauptfiguren sind die Geschwister Violet, Klaus und Sunny Baudelaire. Sie sind, wie Lemony Snicket uns versichert, klug, charmant und einfallsreich, sie sehen reizend aus, aber sie hatten äußerst wenig Glück. Und das ist noch ausgesprochen zurückhaltend formuliert. Das Leben der drei Kinder ist das Musterbeispiel für eine Pechsträhne. Nach dem grausamen Tod ihrer Eltern sind sie völlig auf sich allein gestellt. Ihr Vormund, der vertrottelte Banker Mr. Poe, gibt sie bei ihrem vorgeblichen Verwandten Graf Olaf in Pflege. Der hat es jedoch nur auf das nicht unerhebliche Erbe der Baudelaires abgesehen und macht ihnen das Leben zur Hölle. Dagegen kann auch die nette Nachbarin, die belesene Richterin Stauss, nur wenig ausrichten ...
Der schreckliche Anfang ist genau das, was der Titel verspricht: ein fürchterlicher Auftakt! Fürchterlich spannend, fürchterlich komisch und auf eine Art und Weise charmant und liebenswert wie kaum ein anderes Jugendbuch. Die Baudelaire-Kinder wachsen dem Leser innerhalb weniger Seiten ans Herz, und ihr Schicksal ist so lustig wie unglaublich. Kein Wunder, dass es Lemony Snicket im englischsprachigen Raum zum Kultstatus gebracht hat, der sich mit seiner Unauthorized Biography [0060007192] in ein äußerst geheimnisvolles Licht rückt. Kinder jeden Alters werden an Der schreckliche Anfang ihre Freude haben -- und bald über kein anderes Thema mehr diskutieren wollen! --Hannes Riffel
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
„Wenn du gern Geschichten mit einem Happy End liest, solltest du lieber zu einem anderen Buch greifen. In diesem gibt es kein Happy End, auch keinen glücklichen Anfang und nur wenig Erfreuliches mittendrin", lauten die ersten Worte des Buches. Die Erklärung: „Das liegt einfach daran, dass sich im Leben der drei Baudelaire-Kinder wenig Erfreuliches zugetragen hat. Violet, Klaus und Sunny waren klug, charmant und einfallsreich, sie sahen reizend aus, aber sie hatten äußerst wenig Glück." Und noch eines drauf: „Im Gegenteil: Fast alles, was ihnen zustieß, strotzte nur so vor Unheil, Elend und Verzweiflung. Es tut Leid, das sagen zu müssen, aber so war es nun einmal." Manche Eltern mögen ein solches Buch ihren Kindern wohl nicht zumuten, dem Rezensenten gefällt der Stil allemal. Denn darin tritt ein neuartiger Lehrzugang zutage, ohne erhobenen Zeigefinger, der oberflächlich zwar Pessimismus verströmt, aber zwischen den Zeilen sehr wohl das Gute siegen lässt.
Mehr zu den Baudelaire-Waisen: Violet (14) ist die Erfinderin unter den drei Geschwistern. Sie sinniert gerne über Hebel und Flaschenzüge oder stellt Berechnungen über Steine an, die sie übers Wasser hüpfen lässt. Außerdem ist sie sehr hübsch. Klaus (12) ist die lebende Datenbank der Baudelaires. Seit frühester Kindheit las er alles, was zwischen seine Finger geriet. Er trägt Brille, ist still und überdurchschnittlich intelligent. Sunny (4) ist das Nesthäkchen, das leider erst die Babysprache beherrscht (diese aber perfekt). Sie ist kaum größer als ein Stiefel, das fehlende Maß macht Sunny aber ohne Probleme mit Beißkraft weg. Gerne schlägt sie ihre vier Schneidezähne in Tischplatten oder andere harte Gegenstände. Die Eltern der drei waren liebevoll, als Wohnhaus stand eine Villa mit Garten und umfangreicher Bibliothek zur Verfügung. Perfekt, oder? Eines Tages, als die nunmehrigen Waisen, am Strand spazierten, brannte das Haus ab, Vater und Mutter starben in den Flammen. Mr. Poe, der Testamentsvollstrecker (ein ständig hustender Groschenzähler mit zwei schrecklichen Söhnen: Edgar und - nein, nicht Allan - Albert) überbringt die Waisen in die Obhut ihres nächsten Verwandten: Graf Olaf! Wobei „nächster" nicht blutsmäßig, sondern der örtlichen Entfernung nach verstanden werden muss (einer der vielen schrägen Einfälle Snickets).
Der Graf, ein hagerer, groß gewachsener Ekelbrocken mit zusammengewachsenen Augenbrauen und seltsamem Faible für Augensymbole (Tätowierung am Knöchel, Schnitzrelief an der Tür, etc.), will nur eines: das Vermögen der Baudelaire-Kinder, das mit Violets Großjährigkeit zur Verfügung stünde. Einschüchterung ist sein Lieblingsinstrument. Da er den Chef einer skurrilen Theatergruppe abgibt, inszeniert Olaf eine Aufführung, bei der er Violet mittels eines Tricks rechtlich hieb und stichfest zu ehelichen versucht. Die kleine Sunny, derweilen in einem Käfig auf der Turmspitze gefangen, ist dabei sein Faustpfand. Wie das Ganze endet? Gar nicht! Die Misere geht einfach weiter.
Drei Bände aus der „Reihe betrüblicher Ereignisse" sind bisher auf Deutsch erschienen (neben diesem: „Das Haus der Schlangen" bzw. „Der Seufzersee"). Wobei niemand so genau zu wissen scheint, wer hinter dem Pseudonym Lemony Snicket steckt. Ist es ein Autor, handelt es sich um eine Gruppe? Alles möglich - und das ist wohl Teil des geschickten Marketings.
Übrigens: Jeder Snicket-Band stellt gleichzeitig eine Vokabellehrstunde für die Leser dar. Wörter wie Gratifikation, matrimonial, nolens volens, Polygamisten oder Pandämonium werden in den Text eingeflochten und anhand der gerade passierenden Situation kindgerecht erklärt. Didaktisch interessant.
Die Lemony-Snicket-Reihe ist sicher kein Harry-Potter-Gegenstück, eine löbliche Tatsache, denn Plagiate, die das Original übertreffen, wären wohl an sich schon als Oxymoron zu werten. Lemony lesen lohnt sich gewiss. Schmunzeleffekte sind garantiert!
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|