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5.0 von 5 Sternen
Prädikat: lesen, lesen, popesen!, 19. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Das scharlachrote Kampfhuhn. Kommissar Schneiders letzter Fall. (Taschenbuch)
Hier ist der Kommissar Schneider in seinem besten Buch, und er ist in totaler Höchstform, man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, wie unbestechlich dieser sehr schwierige Fall gelöst wird. Ein Huhn pickt Leute tot! Aber ist das Tier auch gleichzeitig der Drahtzieher? Um darüber in Ruhe nachdenken zu können, muss der Kommissar einmal seine eigene Frau entführen lassen, egal ob sie will! Er muss sich auch in einen Hund verwandeln, um nebenbei noch den Haschdirektor abzumurksen und Nachforschungen anzustellen in Sachen Kampfhuhn. Man hält mitfiebernd die Luft an, wenn der Kommissar einen sehr riskanten "Knieschuss" mit seinem "bislang noch nicht bekannten Heinrichstutzen" bewerkstelligt. Aber wen er wohl trifft? Das kann ich natürlich nicht verraten. Was für eine Rolle spielt Jean-Claude Randersacker, der Feierabendmörder, in der ganzen Geschichte? Es wird dem Kommissar nicht entgehen, das kann ich versprechen. Manchmal muss der Kommissar auch unvermittelt mit Streifenpolizistin Monika M. poppen, so ist er nun mal, aber das muss man alles schon selber lesen, um alles genau zu verstehen.
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4.0 von 5 Sternen
Kriminalistik individuell - eine Achterbahnfahrt!!, 3. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Das scharlachrote Kampfhuhn. Kommissar Schneiders letzter Fall. (Taschenbuch)
Der Kommissar muß schon wieder einen Fall lösen!! Diesmal ist es anscheinend ein wildgewordenes, mordendes Huhn, so wie es den Anschein hat! Was soll denn das schon wieder?! Der Kommissar muß nachdenken und geht jetzt erstmal nach Hause. Denn er ist, wie man weiß, unersetzlich und ein tolles Vorbild. Da, es ist wohl eine fremde Intelligenz im Spiel! Gibt es einen Zusammenhang zu dem Huhn? Jetzt wird auch noch die Frau Kommissar aus Versehen mit betroffen! Aber über solche Nichtigkeiten muß hier nicht geredet werden!
In Inhalt und Sprache noch verquaster als Schneiders erste Kommissar-Story, bietet sie wieder ein Feuerwerk an absurden Einfällen. Nichts und niemand bleibt ungeschoren, keine scheinbare Nebensächlichkeit des Lebens bleibt unerwähnt.
Diesmal "assistiert" dem Kommissar übrigens die dralle blonde Kollegin Monika M., die als Ergebnis plötzlich beim gemeinsamen Fernsehen ein Kind gebärt.
Anfang und Ende sind in James-Bond-Manier gehalten - sehr ironisch; Schneider spielt ein bißchen mit Versatzstücken aus Film und Literatur. Witzig!
Auch meisterhaft: Plötzliche Ortswechsel der Hauptfigur. Eben noch sitzt er im Flugzeug, da fällt ihm ein, er muß noch was arbeiten - und findet sich im Büro zu Hause wieder! Typisch Schneider.
Wer am Schluß noch durch die etwas seltsamen Namen der Verbrecher durchsteigt, hat gewonnen.
Ein sehr kurzweiliges und absolut abgefahrenes Buch, das einen mehr fordert, als es auf den ersten Blick den Anschein hat (übrigens machen die relativ großen Buchstaben es auch bei schlechter Beleuchtung gut lesbar)!
Kaufen - wer sonst darf schon so verrückt schreiben bzw. traut sich das zu veröffentlichen (Kiepenheuer & Witsch)?!
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wahnsinn pur, 13. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Das scharlachrote Kampfhuhn. Kommissar Schneiders letzter Fall. (Taschenbuch)
die art und weise, wie helge schneider alle erdenklichen erzählformen durcheinandermischt, verursacht manchmal ratlosigkeit und verwirrtheit; nichtsdestotrotz ist die handlung (letztendlich) schlüssig. aber das ist ja auch nebensächlich: hauptsache, es ist wahnsinnig komisch!
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