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Das schönste deutsche Wort
 
 
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Das schönste deutsche Wort [Gebundene Ausgabe]

Jutta Limbach
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 156 Seiten
  • Verlag: Hueber; Auflage: 1 (27. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3190078912
  • ISBN-13: 978-3190078912
  • Größe und/oder Gewicht: 25,4 x 21,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.626 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Den Wettbewerb hätte man besser “Mein schönstes deutsches Wort” genannt. Bei der Entscheidung der Jury spielte nämlich neben dem Wort auch die ganz persönliche Begründung des Einreichers eine Rolle. Dass es bei aller Subjektivität dennoch einen Gewinner („Habseligkeiten“) und viele Verlierer geben musste, kann man bedauern. Ihren Sinn hat die ganze Veranstaltung dennoch erfüllt: die Sensibilität für die deutsche Sprache zu fördern, und die Lust, sich über Worte Gedanken zu machen. Diese Lust überkam immerhin 22.838 Menschen aus 111 Ländern, die ihr deutsches Lieblingswort einreichten, von unscheinbaren Exemplaren wie „und“ oder „eh“ bis zu typisch deutschen Zusammensetzungen wie dem von Wladimir Kaminer augenzwinkernd vorgeschlagenen „Staatsangehörigkeitsangelegenheiten“.

Wäre es nach der Häufigkeit der Nennungen gegangen, hätten die ersten drei Plätze Liebe, Gemütlichkeit und Sehnsucht belegt. Aber es kam eben auch auf die Begründungen an. Und die sind es auch, die dieses Buch mit einer Auswahl von 155 Lieblingswörtern so lesenswert machen. Wenn etwa ein Schweizer für das Wort „Doppelhaushälfte“ stimmte, „weil es sich selbst aufhebt. Es kürzt sich -- mathematisch betrachtet -- quasi weg“. „Fernweh“ ist für eine Spanierin deshalb ihr Favorit, „weil es das Wort ist, das ich lebenslang gesucht habe. Bis ich angefangen habe Deutsch zu lernen, habe ich dieses Gefühl nicht benennen können.“ Die Begründung muss aber nicht unbedingt inhaltlicher Natur sein, wenn etwa an „Haarriss“ die einzigartige Häufung von Doppelbuchstaben gerühmt wird oder eine Australierin „Streichholzschächtelchen“ als charmanten Sprachtest bezeichnet, denn wenn man dieses Wort „als Ausländer aussprechen kann, kann man alles aussprechen.“

Schöne Wörter haben auch ein schönes Buch verdient -- und sie haben es bekommen. Vom blauen Leineneinband mit eingeprägten Wettbewerbswörtern bis hin zu originellen Farbfotos und ansprechendem Layout: die gesammelten Wort-Schätze nebst Begründungen kommen wunderbar zur Geltung und laden ein zum Blättern und Schmökern -- oder natürlich zum Verschenken. --Christian Stahl

Info DaF Nr. 2/3. April/Juni 2006.

174 Wettbewerbsbeiträge, von "Hauch" bis "Anstand", sind ein Lesevergnügen, das der Hueber Verlag mit einem ungewöhnlich schönen Bild- und Sprachband bietet. ... In den Buchumschlag sind Beispielwörter eingeprägt, auf den Einführungsseiten ... sind die gekürten Wörter alphabetisch aufgereiht, und auf Seite 154 finden sich zusätzliche Wörter, die den Reichtum insbesondere der Komposita herrlich belegen. ... Der Zuspruch und das Schmunzeln der Studenten im Unterricht hat aber bewiesen, daß dies ein Buch der anderen Sorte ist: zum Wundern, zum Genießen, zum "nochmal" Lesen, als Inspiration zur Poesie und Verschenken an Liebende der deutschen Sprache. Kein Wunder, daß es mit dem "In Punkto Buch Förderpreis" auf der Leipziger Buchmesse 2005 ausgezeichnet wurde.

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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine ausgezeichnete sprachliche Schönheit, 11. November 2004
Von 
Detlef Rüsch "detlefruesch" (Freising, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das schönste deutsche Wort (Gebundene Ausgabe)
Was ist schön?
In der deutschen Sprache findet man als Antworten viele, sehr viele Beispiele und Vorschläge, die allesamt sehr persönlich gefärbt sind.
Wenn nun das schönste deutsche Wort aufspüren ist, wird die Angelegenheit fast unerfüllbar.
Und doch hat der Deutsche Sprachrat im Frühjahr 2004 einen internationalen Wettbewerb ausgeschrieben, um gerade das schönste deutsche Wort zu finden. Es gingen insgesamt 12.000 Einsendungen mit über 4000 Wort-Vorschlägen ein.
Die Bandbreite der eingereichten Wörter reicht von Pampelmuse, Mut, Augenblick, Fernweh und Kinkerlitzchen bis hin zu trödeln, Eierschalensollbruchstellenverursacher, Geborgenheit, Kuddelmuddel und Regenbogenforelle.
Interessant sind zudem die von Kindern eingereichten Vorschläge, wie zum Beispiel Quatsch, Bad, Sommerregen, Sonne, Blütenstaub, Sommerwind, nochmal oder das Siegerwort des Kinderwettbewerbs Libelle.
Aber es sind nicht die Vorschläge, die genannt und mit sehr passenden Farbfotographien ergänzt werden, welche diesen Band ausmachen.
Vielmehr sind es die so persönlichen, stimmungsvollen, geschichts- und geschichtenträchtigen Begründungen, welche die Einsender und Einsenderinnen abgegeben haben.
So ist es beispielsweise bei „Geborgenheit" das fehlende Wort in der eigenen Muttersprache. Ein anderes Mal ist es das Wort „Fernbedienung", weil ein körperbehinderter Jugendlicher ohne diese nicht überall hinkommt. Dann wieder ist es bei der „Libelle", weil es so auf der Zunge flutscht.
Immer wieder werden in den Begründungen auch linguistische Aspekte genannt
Schließlich haben dann aber die Wörter Liebe, Glück und Heimat sowie Sehnsucht das Rennen gemacht.
Dabei ist es denjenigen, die den Wettbewerb ins Leben gerufen haben, weniger um eine Hitliste gegangen, wie diese bei den verschiedenen Wettbewerben und Sendungen der letzten Jahre aufgestellt wurde (der klügste, beste, größte Bürgermeister, Lehrer, Deutsche oder das wichtigste Buch).
Vielmehr wollte die Jury eine Auswahl von schönen Wörtern mittels „individueller Liebeserklärungen" zusammenstellen.
Dem Deutschen Sprachrat ist es gelungen, dass sich sehr viele Menschen mit der deutschen Sprache und ihren Eigenheiten befasst hat. Eindrucksvoll ist dabei, wie vielseitig die Begründungen sind und woher die Einsender/-innen stammen.
Dabei haben sich auch prominentere Personen an den Einsendungen beteiligt, wie die Vorschläge des Ministers Otto Schily und der Ministerin Renate Künast sowie einiger Schriftsteller/-innen eindrucksvoll zeigen.
Eine Auswahl der vorgeschlagenen Wörter ist nun in diesem Band mit entsprechenden Begründungen versammelt. Hinzugefügt wurden sehr ansprechende Stellungnahmen zum Wettbewerb und Buch von Prof. Dr. Jutta Limbach (Präsidentin des Goethe-Instituts), Lothar Müller (Redakteur der Sueddeutschen Zeitung sowie vom Projektleiter Rolf C. Peter und dem Direktor des Instituts für Deutsche Sprache Prof. Dr. Ludwig M. Eichinger.
Die Lesenden werden beeindruckt sein von der Vielfalt der Wörter und sich bei so manchen Wörtern an Geschichten, Erlebnisse und bekannte Menschen erinnern. Es ist eine wahre Entdeckungsreise in die Weite und Tiefe der deutschen Sprache, ohne nationale Tümmelei.
Eine geordnetere Auflistung der Wörter hätte zwar den Überblick erleichtert, wäre aber zu Lasten der Lebendigkeit gegangen.
Vielleicht wird das Buch anregen, ähnliche Wettbewerbe ins Leben zu rufen, um einen respektvollen Umgang mit der Alltagssprache zu unterstützen und einer sprachlichen Erosion entgegen zu wirken.
Was macht nun dieses Buch aus?
Neben dem Inhalt ist es dem Verlag gelungen, ein in der Aufmachung und Ausgestaltung einmaliges Buch vorzulegen. Sowohl Schrifttyp und -größe als auch Druckschärfe sind zusammen mit den ausgewählten Fotographien sorgfältig aufeinander abgestimmt.
Der in königlichem blau gehaltene Einband ist mit eingeprägten Wettbewerbwörtern gestaltet und wird damit dem Anspruch des Wettbewerbs auch im Hinblick auf eine ansprechende Darbietung sehr gerecht.
Ein ideales (zu deutsch: erstklassiges!) Geschenk für alle, welche die deutsche Sprache mehr als zu verwenden pflegen, sondern sie in gewisser Hinsicht lieben.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das schönste deutsche Büchlein, 22. November 2006
Dieses kleinformatige und nur 170 Seiten dünne Büchlein ist prall gefüllt mit der deutschen Sprache in ihrer schönsten Form. Das bezieht sich weniger auf die "schönsten Worte" selbst (die natürlich eine relativ willkürliche Auswahl darstellen), sondern auf die poetischen, originellen und/oder sprachwissenschaftlichen Begründungen, wieso denn nun gerade das vorgeschlagene Wort das schönste sei. Nachdem der Wettbewerb ganz offen bezüglich der Kriterien und der Teilnehmerschaft ausgeschrieben wurde, sind die Beiträge so kunterbunt wie die Sprache selbst. Da die Beiträge so wunderbar subjektiv und persönlich sind, bekommt man als Leser zugleich auch Einblicke in die Gedankenwelt des Teilnehmers. Das schönste an diesem Büchlein ist aber, dass man die deutsche Sprache so richtig genießen lernt - ein echter Tipp für alle Gerne-Leser und zugleich ideal als Geschenk geeignet!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Worte, die schmecken, 4. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das schönste deutsche Wort (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist ein Hochgenuss!

Es macht Freude, es zu lesen und dabei zu merken, wie das, was man liest, auf der Zunge zergeht und verschiedenste Geschmäcker erzeugt.

Deutsch srechen und deutsch lesen wird zu einem Fest!

Hervorragend auch ästhetisch wörtlich präsentiert!
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