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So schön beiseit. Sonderlinge und Sonderfälle der Weltliteratur
 
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So schön beiseit. Sonderlinge und Sonderfälle der Weltliteratur [Gebundene Ausgabe]

Werner Morlang
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 232 Seiten
  • Verlag: Nagel & Kimche; Auflage: 2 (16. August 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3312002877
  • ISBN-13: 978-3312002870
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 874.039 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Werner Morlang
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.ch-Redaktion

Werner Morlang ist nicht nur ein skurriler, sondern auch ein außergewöhnlicher Liebhaber -- nämlich jener Literaten, die von der bürgerlich dominierten Literaturkritik verschmäht werden, bei dem Schweizer Germanisten aber uneingeschränkte Zuneigung genießen. Um welche Autoren es sich handelt? Victor Auburtin, Hermann Grab, Karl von Holtei, Xavier de Maistre, Gertrtud Pfander, Umberto Saba, Ruth Tassoni, Ludwig Winder und -- um die unvollständige Liste abzuschließen -- Robert Walser. Letzterer erscheint nicht zufällig in dieser Versammlung so genannter Sonderlinge und Sonderfälle der Erzählliteratur. Denn Morlang hat mit Bernhard Echte eine ziemliche lange Zeit darauf verwendet, Walsers Texte aus dem Bleistiftgebiet zu dechiffrieren und transkribieren. Zudem leitete er acht Jahre lang das Zürcher Robert-Walser-Archiv. Das schärft natürlich den Blick auf die Vorläufer, Zeitgenossen und Nachgeborenen des Bieler Autors.

So wunderlich Morlangs Etüden für neugierige Literaturspürnasen sein mögen, sie besitzen einen Pferdefuß, den man vor Drucklegung des Werkes nicht hat beseitigen wollen. Alle diese detailreichen, lebhaft geschriebenen Porträts sind in der Kulturzeitschrift du erschienen, und zwar von 1996 bis 2000. Das schmälert keineswegs Morlangs Verdienste und noch weniger trübt es den Blick auf die herrlich verschmockte Sprache, die genauso viele Sonderlinge und Sonderfälle in Sachen Verben, Adjektiven und Substantiven ausweist. Aber als Leser wird man, kaum mit Morlangs Prosa vertraut, schon wieder vor die Tür gesetzt. Gerne hätte man beispielsweise mehr von Jean Paul erfahren und dessen seltsame Renaissance zu Beginn dieses Jahrhunderts.

Morlang bleibt auf halber Strecke stehen, denn der Autor weiß schlicht zu viel über die von ihm porträtierten Autoren, und man spürt bei der Lektüre, dass ihm das Korsett der Zeitschrift eingeengt haben muss. Auf wen diese Schuld verteilen? Auf den Verlag, den Autor? Weder noch. Was in der Werbung als so genannter Teaser den Verbraucher zum Konsum anstiften will, das leistet hier auch Morlang: Er versteht es wie kaum ein anderer Germanist, Lust auf die Fortsetzuntg der Lektüre zu wecken, und das muss auch seine Absicht sein, denn am Ende jeder Miniatur sind bibliografische Hinweise angebracht, die man durchaus als Aufmunterung zum Weiterlesen betrachten darf. --Carlo Bernasconi

Pressestimmen

"52-mal bündelt Morlang Informationen, Anmerkungen und Beobachtungen zu einem literarischen Werk. Quer durch die Literaturen der Welt, charmant erzählt, solid dokumentiert, mit überraschenden Assoziationen und Querverweisen. Natürlich wird man nach der Lektüre dieses Bandes etliche der Werke hervornehmen wollen, an die erinnert wurde - und hat mit der Anstiftung dazu bereits Wunderschönes und Gescheites gelesen." Martin Zingg, Neue Zürcher Zeitung, 23.10.2001

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gesucht: gute Lektüre 15. Dezember 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Wir können uns glücklich schätzen, dass es Leute gibt wie Werner Morlang. Wie früher an Königshöfen Vorkauer die königlichen Speisen testeten, kauen Morlang oder Rolf Vollmann (Die wunderbaren Falschmünzer) in der deutschsprachigen Bücherwelt herum. Das besondere bei Werner Morlang ist, dass er einen wirklich exquisiten Geschmack hat. Er verabscheut den Mainstream, auch die Bestseller, er kaut dort an den Rändern, in den Gebieten, die unbeackert vor sich hindarben. Und er findet immer wieder Trouvaillen, die er in diesem Buch dem interessierten Leser/ der interessierten Leserin präsentiert. Aus mehr als 50 guten Tipps hier vier Beispiele:
Sei Shonogon Das Kopfkissenbuch
Federigo Tozzi Drei Kreuze
Steen Stensen Tagebuch eines Dorfküsters
Rahel Sanzara Das verlorene Kind
Lektüren, die teilweise nur noch in Antiquariaten zu finden sind. Was nichts über die Qualität aussagt, sie sind nämlich äusserst lesenswert.
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