Ich würde dem Verlag einen anderen Klappentext empfehlen, denn das, was wirklich so bemerkenswert ist an dem Buch, wird dort gar nicht erwähnt.
Die Hirnforschung hat inzwischen mit vielen Studien belegt, wie gerade im Bereich der Sucht Achtsamkeit, d.h. das bewusste Erspüren und Fühlen der eigenen Befindlichkeit der Abhängigkeit entgegenwirkt.
Die Autorin leitet den "Noch-Raucher" dazu an, bei sich selbst "Detektiv" zu spielen. Man lernt so viel über die eigenen Gefühle und Beweggründe, dass dieses Buch eigentlich mehr ist als ein "Nichtraucher-Buch", eher öffnet es den Blick für die Bandbreite von dem, was alles möglich ist, gerade auch ohne den ständigen Begleiter Zigarette.
In dem Kapitel "Am Haken" wird einem deutlich, wie tief sich die Sucht ins Hirn gräbt, aber man versteht auch, wie man neue Muster anlegen kann.
Der Hirnforscher Gerald Hüther wird oft zitiert, dessen Buch "Auf Schatzsuche bei unseren Kindern" ich auch sehr empfehlen kann. Besser als aufzuhören mit dem Rauchen ist es gar nicht erst anzufangen.