Die Apothekerin Laure wacht in einem Krankenhaus auf und stellt fest, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat. Zunächst fällt es ihr erstmal schwer, sich wieder zurechtzufinden. Das Gedächtnis kommt im Laufe der Zeit zurück, doch es bleiben dennoch Lücken... und schliesslich wird ein Mord entdeckt und kurz darauf ein zweiter.
Im Verlauf des Buches verdichten sich die Hinweise, dass die verbleibenden Lücken der nicht gerade sympathischen Heldin etwas mit den Morden zu tun haben. Und dass vielleicht sogar sie selbst die Mörderin sein könnte.
Als Leser hatte ich einen inneren Konflikt daraus, dass mir die Heldin nicht unbedingt voll und ganz sympathisch war und ich ihr andererseits aber die Morde nicht anhängen wollte.
Auf diese Weise bleibt die Spannung bis zum Schluss bestehen und durch Einblicke in die Vergangenheit der Apothekerin lernt man, ihre Handlungsweise - zumindest teilweise - zu verstehen.
Fazit: Spannung und Lesegenuß!